Sukkubus (Töchter der Lilith / Dämonenartige)

Grad 9, LP 5W6+5, AP -, Res. +17/17/17
OR/LR, RW 75, HGW 100, B24/48, Abwehr+15

Angriff: Krallen +11, Biß +9 (In Dämonengestalt, sonst Waffe +9)
Besonderes: nur mit magischen oder gesegneten Waffen zu treffen Zaubern+18: Macht über Menschen (WM-4 auf WW bei Männern), Verwandeln (Frau, Nebelgestalt), Herstellung magischer Objekte, Schlaf, Zauberschloß, Stille, Fliegen (Dämonengestalt) Gedankenbrücke (innerhalb 30m) zu Dienern. Verführen +15, Liebeskunst +18
Diener der Sukkubus (Dämonenartige)

Grad 4, LP 2W6+2, AP -, Res. +11/13/11
TR/LR, RW 75, HGW 100, B30/24, Abwehr+12

Angriff: Krallen -/+12, Biß +7/+15 (Hund/Dämonengestalt)

Besonderes: nur mit magischen oder gesegneten Waffen bzw. Feuer zu Töten, verletzbar auch mit normalen Waffen bis LP 0, stirbt jedoch nicht.
Hintergrund:

Sukkubus (Töchter der Lilith)

Entstehung: Als erste Menschen waren Adam und Lilith von Gott geschaffen und im Garten Eden allein gelassen. Adam wollte sie knechten und sich Untertan machen, doch Lilith sträubte sich nicht nur dagegen, sondern sinnte nach Rache und unterwarf ihn. Nach dieser Nacht verließ sie Eden und kehrte Adam und Gott den Rücken zu. Adam bat Gott darauf um Hilfe und bekam Eva.

Gott wollte Lilith jedoch nach Eden zurückholen und schickte deshalb die drei Engel Sanvi, Sansanvi und Semangelafi auf nach ihr zu suchen. Die Engel fanden sie am Strand des Roten Meeres, wo sie in einer Orgie mit vielen Dämonen Unzucht trieb. Sie gebar eine große Menge kleiner Mädchen, die Sie nach jedem Beischlaf verzehrte um ihren Hunger zu stillen. Sie lehnte es ab nach Eden und zu Gott zurückzukehren, so baten die Engel sie, wenigstens ihre eigenen Kinder zu verschonen. Sie willigte ein und versprach, jedes Kind zu verschonen, neben das die Engel ihre Namen in den Sand schrieben.

Diese Kinder existieren noch heute unter dem Namen Sukkubus und fristen ihr Leben als sexuelle Vampire. Sukkubus sind auf den ersten Blick Frauen mit einem überdurchschnittlichem Aussehen. Ihre besondere Wirkung erreichen sie durch ihre Ausstrahlung und ihren übernatürlichen Charme, der bei Berührung eine besonders große Wirkung entfalten kann. Sie besitzen eine direkte Art ihren 'Opfern' gegenüber klar auszudrücken, daß sie mit ihnen eine Nacht verbringen wollen, sobald sie eine passende Gelegenheit finden. Bei der Wahl Ihrer Opfer sind sie recht ungebunden und verführen sowohl Männer, Frauen, als auch Heranwachsende. Bei den ersten Kontakten machen sie meist Andeutungen über die Geschichte der Lilith, wobei sie natürlich den Teil, nach Verlassen Edens auslassen. Meist erinnert ihr eigener Name an Lilith, der sie eine große Bewunderung zukommen lassen. Der Beischlaf wird für das Opfer zu einem einzigartigen Erlebnis. Ohne Tabus, die geheimsten Wünsche ihrer Opfer erkennend und mit einer unermüdlichen Libido, werden die Opfer zur Ohnmacht getrieben. Sobald die Ohnmacht eingetreten ist, verwandelt sie sich in ihre wahre Gestalt: Mit Schuppen überzogene Wesen, deren Formen an den Körper einer Frau erinnern, mit ledernen Flügeln auf dem Rücken, Krallen und spitzen Fangzähnen.


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Sukkubus entziehen dem Partner beim Akt fast alle Ausdauer und löschen auch Teile des Kurzzeitgedächtnisses. In den folgenden Tagen sind die Opfer apathisch, sehr erschöpft und leicht reizbar. Letzteres hat den Grund, daß Lilith nicht nur physische, sondern auch psychische Wunden reißt. Mit jeder Wiederholung des Beischlafs entzieht sie dem Opfer mehr von seiner Seele und stillt damit ihren Hunger. Wunden, die über den ganzen Körper verteilt sind, zeugen vom Einsatz ihrer Fingernägel und ihrer Zähne. Je nach der Gesinnung des Opfers, ist das spätere Verhalten ihr gegenüber entweder extrem zugeneigt oder ablehnend, jedoch wird es auf eine erneute Aufforderung zum Beischlaf ohne große Gegenwehr eingehen.

Allgemeines: Sukkubus sind Menschenfrauen im Alter von ca. 35 Jahren. Sie haben schwarze Haare und meist blasse Haut, deren Teint nach einem Liebesakt für wenige Tage an Farbe gewinnt. Sie besitzen einen wohlgeformten Körper, den sie meist in gebräuchliche, jedoch auffällige Kleidung hüllen. In Ihrer Begleitung befinden sich meist zwei Tiere größerer Bauart, zu deren Geist sie in Verbindung stehen. Sie dienen als ihr Schutz, sind jedoch, wenn kein Grund zur Gewalt besteht, sehr friedlich und beherrscht. In Wahrheit handelt es sich bei den Tieren um niedere Dämonen, deren wahre Gestalt einem ekelhaften Affenkörper mit Flügeln auf dem Rücken entspricht.

Besonderes: Sukkubus sind hervorragende Künstlerinnen, die sich auf die Herstellung besonderer Schmuckstücke und Statuen spezialisieren. Die Schmuckstücke sind magischer Natur und ermöglichen es, das Umfeld des Opfers zu überwachen. In der Regel beschenken sie nach einem Akt den Partner mit einem Schmuckstück, wenn es ihnen sinnvoll erscheint.

Sukkubus besitzen eine starke Magie, die ihr die Möglichkeit gibt Menschen gefügig zu machen, magische Gegenstände herzustellen, ihre Gefährten zu heilen und sich als Bodennebel fortzubewegen. Die Magie ermöglicht ihnen ebenfalls, alle Personen in einem Umkreis von mehreren Metern, von einem leichten in einen tiefen Schlaf zu befördern, oder Ohnmächtig werden zu lassen. Sie werden stets versuchen neue Opfer zu finden. Wenn nötig spielen sie Personen gegeneinander aus und haben keine Reue einen Mord zu begehen. Sukkubus sind unsterblich. Ihre Wunden schließen sich mit großer Geschwindigkeit von selbst wieder. Sie können nur mit magischen und gesegneten Waffen dauerhaft verletzt werden.

Mögliche Abenteuer:

  • Ein Sukkubus fühlt sich von einem ehemaligen Opfer bedroht und bittet die Abenteurer, den Mann/die Frau auszulöschen.

  • Die Sukkubus wählt einen Charakter (oder die ganze Gruppe) als Opfer aus. Sie beginnt mit der Annäherung, spinnt ihre Fäden und bringt Unheil. Die Abenteurer müssen versuchen, den wahren Feind zu erkennen und das Übel zu vertreiben, um den Charakter in Ihr eigenen Reihen zurückzubekommen.

  • Die Abenteurer werden von der Familie eines Opfers gebeten, die Krankheit (das Dahinsiechen & die Aggressivität) zu Heilen. (Abenteuer (2) kann folgen). Weitere Nachforschungen ergeben, daß mehrere Familien in der Gegend von der Krankheit befallen sind und das vor kurzem eine Frau in das Viertel gezogen ist.
  • Tips für die Spieler:
    Schriftstücke: "...und versprach, jedes Kind zu verschonen, neben das die Engel ihre Namen in den Sand schrieben." "...schickte deshalb die drei Engel Sanvi, Sansanvi und Semangelafi ..."

    Beobachtungen: "...im Wohnzimmer steht eine beeindruckende Statue, die einen offensichtlich weiblichen Dämonen herrscherisch auf einem Mann sitzend zeigt..." "Der gutaussehenden Frau vom Vortag scheint es wieder besser zu gehen, ihr Gesicht hat wieder Farbe bekommen." "...in der letzten Zeit verhalten sich hier alle merkwürdig. Sie vernachlässigen alles und gehen nicht mehr an die Arbeit..."

    Quellennachweis: 'Hinter schwarzen Gardinen' von Ray Garton (Heyne-Verlag) Hexenurteil: <1> sehr gut ! (Könnte von mir sein

    Diesen Artikel kann man auch als überarbeitete Version mit wunderschönen Illustrationen im gedruckten Sonderband Best of MD No.1 (nur 12.-DM für 100 A4-Seiten) finden, den man online bestellen kann.

    Dogio the Witch

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