Bardenmagie

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Moin moin !
Ich bin gerade am überlegen, ob ich für meine Spielgruppe die Regelung für die Bardenmagie ändern sollte. Ich würde beim Barden gerne den EW: Zaubern durch einen EW: Musizieren ersetzen. Dann würde aber die Begrenzung des Erfolgswertes durch den Grad des Barden wegfallen. Nun frage ich mich, ob ein Barde dann gegenüber den anderen Figuren zu bevorteilt wäre. Hat jemand von auch etwas Erfahrung mit dieser Sache sammeln können?
[Nicky Hasselmann]


Hm, Du willst also die optionalen Regeln aus Druidenraub & Hexenkrach (Sorry, wir nennen es immer so, mittlerweile habe ich den Originaltitel vergessen) nehmen? Dann müssen die Barden aber auch für jedes Instrument (oder zumindest Klasse) das "Musizieren" einzeln lernen. Außerdem könntest Du die "Songs" je nach Herkunft des Charakters ja mit verbaler Komponente (Skill "Singen") erschweren. So daß sich der Vorteil durch "Musizieren" statt "Zaubern" wieder ausgleicht. Außerdem gibt es ja in D&H auch gewisse Höchstgrenzen IMHO.

Gruß,
[Alex W.-Ribeiro]


Hi Nicky! Hi allerseits!

Zur Stufenbegrenzung für Zauberer...
Bei uns ergeben sich aus einer solchen Änderung keinerlei Probleme. Wir haben in unseren Midgard Runden nahezu alle Stufenbegrenzungen ausgelassen. Einzig für Ausdauerpunkte, Abwehr/Resistenz und Abwehrwaffen gelten noch die Beschränkungen, obwohl das auch niemand mehr so ernst nimmt. Es ist uns einfach zu blöd geworden, das alles zu kontrollieren.

Die Einhaltung gewisser Höchstwerte ergibt sich bei uns eigentlich eher daraus, daß die Fertigkeiten mit steigenden Werten um soviel teurer werden, daß der Charakter sie meist eh nur in einer angemessenen Stufe lernen kann. Ich würde mir an Deiner Stelle da keine großen Gedanken drum machen.

Allerdings gibts bei Barden noch ein kleines logisches? Problem. Zaubern darf die Fertigkeit ja eigentlich nicht heißen, denn Barden sind ja Kämpfer. Warum ihre "Zauberfertigkeit" allerdings durch ein hohes Zaubertalent unterstützt wird, ist mir ein Rätsel. Je nach angewandtem Instrument, wäre es doch eigentlich logischer, wenn Konstitution (Blasinstrumente/Stimme), Geschicklichkeit (Harfe, Laute) oder andere Attribute verwendet würden. Eventuell auch persönliche Ausstrahlung oder so. Bei Zaubertalent sehe ich aber weniger einen Zusammenhang (außer Regelkontinuität).

Ciao,
[Marlenus]


Äh, ich glaube, das mißverstehst Du. Barden hauen mit ihren Instrumenten nicht drauf (oder zumindest nur sehr selten). :-)) Aber ernsthaft, sie wirken ja schon eine Art Magier, sonst bräuchte ein Barde für seine Zauberlieder kein magisches Instrument. Also ist das Zauberrtalent als Grundattribut für die Zauberlieder schon in Ordnung.

Und für ihre tägliche Arbeit (singen, musizieren, Geschichten erzählen), da sind dann ja die von Dir genannten Attribute maßgebend.
[Rene Schwab]


Änderung der Bardenmagie ?
Mein Problem ist, daß ich die Magie des Barden etwas lasch finde (genau wie beim Beschwörer). Ich meine, er kann ja kaum was wirklich Tolles damit anfangen. Da kann ja jede Feld-Wald-und-Wiesen-Heilerin mehr bewirken. Meine Frage nun, wie kann man die Midgard-Zauber so regeln, daß sie zu Bardenliedern werden? Wie müßte ich das regel- oder sonstwietechnisch umändern? Und welche Zauber dürfte der Barde dann haben?
[Anja Henkelmann]


Uh, vorsicht! Der Barde ist in erster Linie ein Kämpfer. Wenn Du ihm verbesserte Lieder/mehr Lieder zukommen lassen möchtest, solltest Du Dich am Ordenskrieger orientieren. Sowohl OR wie auch Barde sind ja die Zwischencharaktere, die in beiden "Welten" zuhause sind.

Möglichkeiten für Bardenlieder wären wohl sinnvollerweise nur unterstützende/ablenkende Lieder. Auf keinen Fall sollten sie körperlichen Schaden anrichten (dafür hat der Barde andere Mittel).

Was fällt mir den jetzt so ein... Tiersprache (kann sich mittels Flöte mit Vögeln verständigen) Wetterkontrolle (läßt es im begrenzten Rahmen regnen) Schlangen beruhigen Schlangen kontrollieren

Naja, halt so diese Richtung...
[Marlenus]


Wenn es alle Zauber auch als Lieder gaebe, wozu dann noch die Aufteilung in Zauberer/Barde? Etwas Unterschied sollte da doch noch bleiben. Ausserdem ist der Barde als Zauberer/Kaempfer dann vielleicht doch etwas ZU stark.

Ciao,
[Oliver Hertel]


Sinnlose Bardenzauber

"Gesang der Unsichtbarkeit"


[Kristian Köhntopp]

"Lied des Alkohols"


[Nicky]


Dogio the Witch

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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