Skaven

St: 90 max Ge: 31 min Kon: - In: - Zt: 21 min Au: - Klassen: As, Gl, Hä, Kr, Or, Sö, Sp - Hx, Ma, Be, Th, Pt, Pc

Gestalt: normal
Größe: 115+3W6+St/10 B: 3W3+14
Alter: Kämpfer: Alterszahl+14 bis 70 Jahre Zauberer: Alterszahl+17 bis 70 Jahre LP/AP
Boni: -2/-Grad Mindestresistenz: Gift+20, psy+10
Besonderes: Können am Anfang Biß+5 (1W6-2 Schaden, 1W6-1 wenn die Zähne angeschliffen sind), können sich mit ihren Vorderzähnen auch durch Türen knabbern, Nachtsicht, 50% des Volkes lispelt, haben die Angewohnheit ihre Waffen mit ihren Exkrementen zu beschmieren (PW:Gift, sonst Wundbrand)

Beschreibung: Die Skaven entstanden während des Krieges der Magier, als ein Mensch und eine Ratte einer machtvollen magischen Anomalie ausgesetzt waren, so daß beide Wesen zu einem neuen Körper verschmolzen. Das neu entstandene Wesen behielt zwar seine menschliche Intelligenz, hatte aber nun das schreckliche Schicksal mit einem Körper eines Rattenmenschen leben zu müssen. Dieser Zustand brachte sein geistiges Gleichgewicht ernsthaft ins Wanken, so daß er schon bald wahnsinnig wurde. Dieser Ur-Skaven nahm daraufhin den Namen Skerg an. Er war besessen von der Idee seine Botschaft (d.h. seine Mutation) uns seine Religion (ein Chaosgott namens die gehörnte Ratte) zu verbreiten. Da es ihm inzwischen gelungen war den Status eines hochstufigen Chaospriesters zu erlangen, gelang es ihm recht einfach, indem er mehrere Frauen bezauberte und/oder bekehrte. Diese Frauen, 13 an der Zahl, benutzte er dann um mehr von dieser scheußlichen Brut zu zeugen. Er starb nach einer langen, gequälten Amtszeit in den Armen seiner 13. Frau. Diese 13. Frau war insoweit besonders, als daß sie schon vorher eine fast fanatische Anhängerin der Ranii, einer Toten- und Intriegengöttin war. Ranii war später als göttliches Weib der gehörnten Ratte bekannt. (In der Geschichtsschreibung der Skaven hört sich dieser Vorgang natürlich etwas anders an: Dort wird davon berichtet, daß Skerg der Sohn dieser beiden Götter war.) Die Spitze der Gesellschaft bildet bei den Skaven die Priesterschaft, unter der Führung des Rates der 13 Patriarchen (7 Hohepriester der Gehörnten Ratte und 6 Priester der Ranii). Dieser Rat leitet offiziell die Staatsangelegenheiten wie z.B. Kriege auszurufen oder die Beziehungen zu anderen Clans/Völkern/Staaten/etc., also die wirklich wichtigen Sachen. Jeder der 12 Skavenclans hat einen solchen Rat. Der 13. Clan liefert die Priesterinnen der Ranii, die schon als Kleinratten dort einer rigorosen Erziehung unterzogen werden. Unter den Priesterführern stehen Herzöge, die sich um die täglichen Affären ihres jeweiligen Clans kümmern müssen. Da es pro Clan immer zwischen 7 und 13 Herzöge gibt, die grundsätzlich gleichgestellt sind, ist die Atmosphäre dort überaus Intriegenreich. Auf diese Weise versichern sich die Patriarchen, daß immer nur die besten Herzöge (d.h. die, die am längsten überleben) die Macht haben. Unter den Herzögen kommen dann eine Unmenge von Offizieren, Stadtviertelherren, etc.. Diese Leute sind aber zu zahlreich und divers, um sie hier zu beschreiben. Im gesellschaftlichen Status folgen daraufhin die gewöhnlichen Arbeiter, Handwerker ohne besondere Auszeichnungen, Landenbesitzer, kurz gesagt das gemeine Volk. Das Volk kümmert sich wenig um Herzöge, weniger um die Patriarchen und am wenigsten um Gesetze. Dementsprechend sehen auch ihre Städte aus: Es gibt keine Müllabfuhr, keine Sicherheitsbestimmungen für Alchimisten, keine Bestimmungen für die Nachtruhe und ähnliches. Man kann sagen, daß Skavenstädte zu den chaotischsten Plätzen auf dieser Welt gehören. Ein positiver Aspekt ist, daß viele Skaven sich Riesenratten als Haustiere halten. Diese fungieren dann auch mehr oder weniger als Gesundheitspolizei in dem Schutt der Skavenstädte. Zuunterst kommen die Sklaven. Diese bedauernswerten Wesen sind entweder Skaven, die ihre Schulden nicht bezahlt haben, oder welche, die so ungeschickt waren sich bei einem Schwerverbrechen gegen einen der Herzöge erwischen zu lassen. Natürlich gibt es in den Reihen der Sklaven auch menschliche bzw. halbmenschliche Mitglieder, die z.B. in der näheren Umgebung gefangen wurden, oder es sind Abenteurer, die von verlorenen Schätzen im Untergrund (Schutt) der Städte gehört haben. Die Sklaven haben dann eines von drei Schicksalen vor sich: 1. Sie werden einer der beiden Gottheiten geopfert (die schnellste, und manche sagen auch die beste Möglichkeit) 2. Sie werden in eines der Bergwerke gesteckt (die zweitschnellste und humanste Art als Sklave zu sterben). 3. Sie werden einem der Herzöge oder Offiziere/Viertelherrscher unterstellt (Hier müssen sie eine ganze Menge von Aufgaben erledigen, die meisten davon sind wirklich eklig. Allerdings überlebt man hier auch am längsten). Die bereits erwähnten Skavenstädte leben im allgemeinen entweder in alten, zerstörten Städten oder in unterirdischen Bauten, meist eine Reihe von riesigen Felshöhlen. Bei den oberirdischen Städten (bei denen es oft auch einen unterirdischen Teil gibt) gibt es auch noch die Unterscheidung, ob die Skaven die Stadt selbst erobert haben oder nicht. Die Zahl der selbsteroberten Städten ist definitiv kleiner, schließlich haben die Skaven eines der undisziplinierten Heere der Welt. Ein weiteres Merkmal der oberirdischen Städte ist, daß man sie schon von weitem riechen kann, denn die Skaven gelten nicht gerade als Erfinder der Reinlichkeit. Diese Tatsache wird auch zum Verhängnis vieler ungeschützter Sklaven, die in eine der unterirdischen Städte eingewiesen werden. Da hier kein Wind die Dunstglocke fortwehen kann, sterben ca 10% aller Sklaven schon beim ersten Betreten an Atemnot. Wo diese Städte genau liegen wissen nur die Skaven selbst, da sie selbst nichts verraten und oft schon nach kurzer Zeit die umliegende Gegend menschenleer ist (allein schon wegen des Gestanks).

Knut

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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