Sklaven ????

[Wo gibbet denn heute noch sowas ? ...]

Hallo zusammen,

ich bin gerade daran ein Quest für Midgard zu schreiben, es soll zur Hauptsache in Ikenga-Becken spielen.

Dort ist der Sklavenhandel oder besser gesagt die Sklavenjagd sehr stark vertreten. Nun will ich die Spieler an einen Sklavenmarkt führen und brauche dazu preisliche Anhaltspunkte.

Also meine Frage... Was in Midgard Namen kostet ein Sklave ?

Gruß

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Martin "Ironlord" Schlachter


Was kostet ein Sklave ?

[Psssst, wollense eine(n) - einen Skl... PSSST, ja !]

Und daraufhin meinten einige was antworten zu müssen :

Falls im Eschar-Regelwerk nicht die eine oder andere Anregung steckt, mach den Preis doch von Geschlecht, Alter, körperlicher Konstitution etc. abhängig. Und am einfachsten könntest du auch noch einen W%-Wurf ausführen, ihn als Preis in GS oder Dukaten interpretieren und die obigen Merkmale daran anpassen.

Gunnar Radons


Das hängt ganz entschieden vom Ort des Sklavenmarktes und der Art der Sklaven ab. Je weiter der Transportweg, um so teurer. Für die Küstenstaaten und Valian würde ich als Preis 70 - 100 GS für einen einfachen Arbeitssklaven annehmen. Preise für Raritäten (gefangene Amazone oder scharidischer Prinz) können natürlich bedeutend höher sein (5000 - 10000 GS sind kein Problem).

Rene Schwab


Also, da ich gerade ein kämpfender Sklave von einem Söldner spiele, finde ich Sklavenmärkte gar nicht komisch. Grrrrr.... Aber für mich würde 800G bezahlt, was mit meine Fähigkeiten (alles zusammen mit dem SL ausgewürfelt) nicht teuer ist. ST:95, KO: 99, GE: 90, IN: 91, ZB: 81, PAUS: 17, ANS: 34... As mit 3 sprachen, 6 Waffenfertigkeiten, wovon 3 EW9 sind... Nicht schlecht, aber als Sklave fühle ich mich ein wenig gehemmt...

Martin S. Stoller


Eine sinnvolle und historisch halbwegs korrekte Preisangabe ist, der Lohn, den ein entsprechender Arbeiter innerhalb von 2 - 5 Jahren verdienen würde. Man kann das über die Tabelle für das Anfangsvermögen im Regelwerk berechnen. Ansonsten muß man sich eben überlegen, wie wertvoll ein Sklave ist. Wenn Sklaven in großer Menge zur Verfügung stehen, dann würde ich den Preis bei etwa 200 - 500 GS ansetzen. Je seltener sie werden, umso teurer müssen sie dann auch sein.

Lutz


Wie schon in anderen Antworten angesprochen, kommt es wohl in erster Linie auf den gesundheitlichen Zustand, das Alter und die Bildung bzw. Ausbildung des Sklaven sowie das spätere Einsatzgebiet an. Als ersten Anhaltspunkt (wir sprechen hier von einer Fantasywelt - also keine moralischen Entrüstungsstürme, liebe Journalisten!) kann man sicher den Preis für ein Pferd (150 GS für ein normales Reitpferd) nehmen. Im Ikenga-Becken werden hauptsächlich ungebildete Sklaven gefangen.

Diese Sklaven sind natürlich in West-Eschar wesentlich preiswerter als in Kairawan oder Mokkatam, da kein langer und verlustreicher Transport um oder durch die Wüste zu Buche schlägt. Im Städtebund sollte für solches "Verschleißmaterial", besonders wenn es nicht besonders gesund ist, deutlich unter 100GS bezahlt werden. Auch in den mokkatischen Kupferminen ist die Überlebenswahrscheinlichkeit für die meisten nicht höher als 2 Jahre.

Ein gesunder und kräftiger Sklave (der die Reise geschafft hat) könnte hier vielleicht 100-120 GS wert sein. Ikenga-Krieger, die intelligent, jung und devot genug sind, um konditioniert zu werden, können evtl. als Wächter o.ä. geschult werden und bei entsprechender Marktlage einen höheren Preis ergeben (nicht vergessen: die Ausbildung kostet den neuen Besitzer auch noch was!). Hauspersonal ist ebenso wie LustsklavInnen eine Anschaffung auf Dauer. Gutes Aussehen, pA, etwas Bildung und/oder Geschicklichkeit sind Verkaufsargumente und können den Preis wie beim Kriegertyp bis auf 200 GS treiben.

Wie wir alle wissen, gibt der scharidische Sklavenmarkt natürlich noch viel mehr her: verarmte Gelehrte, verschuldete Magier, glücklose Ärzte oder anstellungslose Krieger (auch als Gefangene aus aller Herren Länder erhältlich). Nicht zu vergessen den einen oder anderen Kriminellen. Je nach Ausbildung des Sklaven und Nachfrage der Kunden können hier natürlich durchaus mehrere Tausend GS den Besitzer wechseln. Man sollte es andererseits auch nicht übertreiben - schließlich soll sich das ganze ja noch amortisieren.

Fröhlichen Einkauf und Ormuts Segen mit euch!
Artur Czudnochowski


Meine obige Aussage war leider falsch. Meine Preise waren zu niedrig angesetzt. Aufgrund der anderen Postings habe ich mal die Kosten für einen Sklaventransport aus dem Ikengabecken berechnet. Danach ergeben sich unter Berücksichtigung der (teilweise recht eigenwilligen) Midgard-Preislisten bei "Direktimport" für die Küstenstaaten Preise zwischen 200 und 250 GS, für den Städtebund von Elhaddar Preise zwischen 100 und 150 GS. Müssen die Sklaven bei scharidischen Zwischenhändlern aus Elhaddar gekauft werden, muß man in den Küstenstaaten mit Preisen von 250 bis 300 GS rechnen. Die Preise für schon im Land geborene Sklaven dürfte in etwa genauso hoch sein wie der für importierte. Falls jemanden meine Kostenrechnung im Detail interessiert, bitte eine Mail an mich.

Rene Schwab

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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