Giftmischer

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"So, das war es dann nun bei mir...", meint Ixal und schaut neugierig auf den großen Beutel voller Sachen, die Lettrotes aus Nahuatlan mitgebracht hat.

"Gut..", Lettrotes dreht sich um und beginnt, den Beutel zu öffnen und die Kräuter auf den Tisch zu legen.

".. hier haben wir schon mal die ersten Sachen von Huaxal, die ich hier gleich obenauf liegen habe:"

  • Cechanqua
  • Exaquoha
  • Hauquatl
  • Cechanqua

    Dem Gras verwandte, mit Nesselkapseln besetzte Pflanze. Cechanqua wird etwa 50cm hoch und kommt eigentlich überall vor. Das Nesselgift hat schon so manchen Wanderer, der eine Abkürzung durchs Unterholz nehmen wollte, zum Fluchen gebracht.

    Art der Verarbeitung: Die Blätter werden getrocknet und zu Pulver gerieben. Das Pulver wird mit exaquoha-öl zu einer Salbe vermischt.

    Wirkung: Durch das Nesselgift wirkt die Salbe durchblutungsfördernd und entspannend. Die Salbe wird bei Verstauchungen oder Muskelverspannungen eingesetzt. Verstauchte Gelenke sind bei Anwendung 1W6 Tage früher wieder voll einsatzfähig. Zudem erhält der Anwender durch die entspannende, schmerzstillende Salbe bei der 1. Anwendung 1W6-1 AP.

    Da das Exaquoha-Öl die Wirkung des Cechanqua-Pulvers erst voll zur Geltung bringt, ist die Pflanze ohne Öl nicht einsetzbar.

    Exaquoha

    In den warmen Küstengebieten Huaxals vorkommender, etwa 15m hoch werdender Baum. Der Baum trägt ca. faustgroße Nüsse, die vielfältig genutzt werden.

    Art der Verarbeitung: Die Nüsse werden mit Schale gekocht. Dabei tritt aus der Schale Öl aus, daß schließlich abgeschöpft wird. Die Kerne werden nach dem Kochen aus der Schale gebrochen und sind sehr schmackhaft.

    Anwendung: Mit Duftölen versetzt dient das Öl der Körperpflege, zudem ist es Bestandteil vieler Salben und Kosmetika. Die ausgekochten, getrockneten Schalen werden als Brennstoff verwendet.

    Wirkung: Das Öl macht die Haut zart und geschmeidig. Das Öl verträgt sich hervorragend mit anderen Kräutern und ist ein idealer Grundstoff für Salben und Cremes. Da das Öl sehr vielseitig ist, hat es auch seinen Preis: 1 Amphore (1/4 l) = 100 GS.

    Hauquatl

    Hauquatl kommt nahezu überall auf Huaxal vor, außer in den Gebieten, in denen es zu längerem Frost kommen kann. Allerdings verträgt der etwa 1m hoch werdende Strauch nur bestimmte Böden: Am besten gedeiht Hauquatl saure, sandige Waldböden und ist daher als Unterholz in fast jedem Nadelwald zu finden.

    Art der Verarbeitung: Die roten, etwa fingerkuppengroßen Beeren werden gepflückt und der besseren Haltbarkeit wegen zu Marmelade eingekocht. Bei Bedarf können die Beeren auch frisch gegessen werden.

    Wirkung: Die Beeren und deren Marmelade sind ein Gegengift zu Collacatl. Allerdings haben sowohl die Beeren als auch die Marmelade eine äußerst schleimige Konsistenz, die zwar die Säure neutralisieren kann, dem Anwender jedoch einen PW Selbstbeherrschung mit WM-30 abverlangt.

    [Ist da nicht eher WM+30 gemeint? -- Placebo Demungo]

    Der Dank für diese Beiträge geht an die Kräuterfrau
    Tabaxtli

    eure Giftmischer

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    Wil & Letti

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