Clanbuch: Lasombra
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| Das universelle Rollenspiel-Fanzine Greifenklaue wurde bereits 1997 von Mitgliedern der Pfadfindergruppe Mantikore als gedrucktes A4-Heft ins Leben gerufen und eroberte ab 2005 auch das Internet. Neben dem gedruckten Fanzine betrieb Ingo aka "Greifenklaue" vor allem einen Blog, einen Podcast und ein eigenes Forum. Zur großen Bestürzung der Rollenspiel-Szene verstarb Ingo Schulze am Freitag den 26.11.2021. |
Das Clanbuch...
Sehr geheimnistuerisch, düster und philosophisch angehaucht kommt das Lasombra-Clanbuch daher. Allein schon das prägnante schwarz-weiß-Layout läßt erahnen, mit was diese Vampire hantieren: mit der Dunkelheit selbst.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, aber in einer ganz prägnanten Form: Das Buch ist der Lehrer, der Leser der Schüler. In der Tat wird die dunkle Geschichte des Clans als Lehrstoff vermittelt, was sich auch hervorragend liest. So z.B. der Krieg gegen die Ventrue und die Tzimisce, die geheimnisvolle und bedrohliche Disziplin "Schattenspiele", die Entstehung und Ausbildung eines Lasombra-Vampirs, und natürlich das "Pentagon" des Clans, die sogenannten Les Amis Noirs. Diese Vampire kennen alle Geheimnisse, die sie mir ihrem Unleben hüten und beschützen.
Das Fazit:
Das Clanbuch Lasombra steht dem der Giovanni in nichts nach, nur wirkt dieses, wie schon beschrieben, ein wenig "krasser". Nichtsdestotrotz ist das Lasombra-Clanbuch eine spannende und düstere Lektüre, die zum lesen einlädt.
[Christoph Memmert]
Eine Rezension von: Christoph 'Christophorus' Memmert https://greifenklaue.wordpress.com/

