Shadowrun 3.01d (3e)

Rollenspiel in der Zukunft. Einschließlich Reisen ins Cyberspace und wiedererwachter Magie mit ihren Kreaturen.
Shadowrun für Nicht-Shadowrun-Spieler
Im Jahre 2011 bricht für die Menschheit ein neues Zeitalter an: Die Rückkehr der Magie! Und mit dem Wiedererstarken der magischen Strömungen erscheinen auch alle Kreaturen der Legenden wieder: Orks und Trolle¸ Elfen und Zwerge¸ Drachen und Geister. Inmitten dieses Dschungels kämpfen die Charaktere als Straßensamurais¸ Indianerschamanen oder Netrunner in den Computerlabyrinthen und Großstadtslums gegen die Allmacht der Riesenkonzerne und deren Agenten.
Deutsche Abenteuerspiel-Auszeichnung als Bestes Rollenspiel 1990.
1. Die Welt
1.1 Vorgeschichte
Bei einem dreimonatigen Streik von Truckern im Jahre 1999 nehmen die Aufstände der Bevölkerung immer weiter zu¸ bis eine Gruppe einen Laster von SereTech angreift¸ der infektioese Abfälle transportierte. Die Sicherheitskräfte von SereTech griffen mit militärischen Waffen in diesen Überfall ein und konnten das Schlimmste abwenden. Stadt und Staat legten Klage ein gegen SereTech im Versuch¸ die wachsenden Konzern-Armeen zu zerschlagen. Das Gericht gab SereTech Recht. Diese Urteil fuehrte dann 2001 zum Shiawase-Urteil¸ welches die Extraterritorialitaet von multinationalen Konzernen festlegt und ihnen eine eigene Staatlichkeit zuerkennt.
Als United Oil Industries 2009 das Recht auf Ausbeutung der Öl-Resourcen in 1/4 der staatlichen Parks und 1/10 des indianischen Territoriums beansprucht¸ dringt eine Aktionseinheit in die USAF-AirBase Shiloh ein und nimmt einen Raketen-Silo ein. Nachdem es ihnen gelingt¸ die Raketen scharfzumachen¸ drohen sie mit Abschuss¸ falls sie ihr Land nicht wiederbekommen würden. Als ein Delta-Team eingreift¸ wird eine ICBM mit 4 Sprengkoepfen a 5 Mton auf Russland abgeschossen. Der Präsident informierte die russische Regierung¸ um einen Vergeltungsschlag zu vermeiden. Die Raketen konnten abgefangen werden.
Im Jahre 2010 werden die ersten Umerziehungslager fuer eingeborene Indianer errichtet; die Zustände darin verschlechtern sich so rapide¸ dass später von einem geplanten Völkermord gesprochen wird. VITAS - das Virus-Indizierte Toxische Allergie-Syndrom bricht in Neu Delhi aus. Ende 2010 liegt ein Grossteil der Weltbevölkerung im Sterben oder ist bereits tot.
Wie ein Maya-Kalender für dieses Jahr vorraussagt¸ rast im Jahr 2011 das Chaos. Viele Regierungen fallen und in Bürgerprotesten werden Kernreaktoren besetzt¸ von denen drei ausfielen und Radioaktivitaet freisetzten. Ein Phenomen genannt UGE tritt auf. UGE steht fuer Ungeklärte Genetische Expression und umschreibt¸ daß 'normale' Eltern Kinder bekommen¸ die in merkwuerdigen Formen mutiert¸ aber lebensfähig sind. Auch kann es vorkommen¸ dass ein erwachsener oder pubertierender Mensch in eine Metaform mutiert. Diese Menschen werden spaeter von der Presse - je nach Erscheinungsbild - 'Zwerge'¸ 'Elfen'¸ 'Trolle' und 'Orks' genannt.
Am 24.12.2011 - genau an dem Tag¸ fuer den der Maya-Kalender den Anbruch einer neuen Welt vorhersagte¸ wird der Grosse Drache Ryumyo auf dem Berg Fuji gesichtet. Die Magie kehrt auf die Erde zurück.
Die Parallel-Universen
Die reale Welt
Die Technologie ist weit vorrausgeeilt und hat einige mehr oder weniger segensreiche Erfindungen vorgebracht¸ zu deren wichtigsten sicherlich die Cyberwear zählt. Cyberwear sind Hochleistungs-Prothesen. Wenn Du etwas nicht kannst¸ kannst Du es Dir zumindest einbauen lassen. So lassen sich die alten¸ müde gewordenen Augen durch neue¸ vollelektronische Augen ersetzen¸ die nicht nur scharf sehen und scharf aussehen¸ sondern auch IR-Sicht¸ Lichtverstärker und Blitzkompensation eingebaut haben. 'Du hast schöne Augen' ist ein Werbespruch geworden.
Oder man läßt sich die ein oder andere Buchse direkt ans Gehirn anschliessen. Ein Accessior¸ das sowohl Decker¸ die Datencowboys des 21. Jahrhunderts¸ als auch BTL-Junkies nicht missen wollen. BTL¸ das sind Chips¸ die wirken wie Drogen. Zur normalen Unterhaltung gehört die neue Technologie SimSense. Simulierter Sinn. Sinneseindruecke von Schauspielern werden während einer Produktion aufgezeichnet¸ nachbearbeitet und dann auf einem geeigneten Medium verkauft. So kann man nicht nur vor dem Fernseher hängen und sich einen James Beyond ansehen¸ sondern man kann James *sein*. Das Adrenalin fühlen¸ wenn James in ein mit feindlichen Agenten gespicktes Haus eindringt¸ seinen Schweiss den Rücken runterrollen fühlen¸ wenn er am Strand einer heissen Braut hinterherjagt. Wissen¸ wie sich so ein gebrochener Arm anfühlt¸ wenn James angeschossen wird. BTL-Chips gehen einen Schritt weiter. Eine (schöne) Sinnesempfindung wird aufgezeichnet und ein wenig verstärkt oder sonstwie modifiziert. So sind aufgezeichnete¸ minutenlange Orgasmen ebenso möglich¸ wie das real-scheinende Sitzen auf einer Blumenwiese in Irland¸ obwohl die wenigsten Leute in Seattle schonmal eine echte Blumenwiese gesehen haben. Das dumme bei BTLs (Better Than Life) ist¸ dass diese Chips schnell süchtig machen. Der Crash-Effekt nach einem Trip ist gehörig. So stark¸ dass viele sich gleich den nächsten reinschieben¸ doch dann ist es meistens zu spät. Die Streetworker und die BTL-Dealer haben wieder einen neuen Kunden. Die Waffentechnologie hat ebenfalls eine Entwicklung mitgemacht. SmartGun heisst eine neue Entwicklung¸ mittels derer man in seinem Cyberauge genau den Punkt eingeblendet bekommt¸ an dem die Kugel einschlagen wuerde¸ wenn man den Finger krumm macht. Sozusagen CCIP-Schiessen. (Wer jemals eine F16 geflogen ist (oder so getan hat)¸ wei߸ was ich meine).
Die Auto-Freaks haben auch ein neues Spielzeug bekommen: Die Rigger-Kontrolle. Ein beliebiges Fahrzeug wird ein klein wenig modifiziert und der Rigger-Aspirant läßt sich in seinen Kopf eine Rigger-Kontrolle einbauen. Damit kann er dann -wie ein Decker mit seinem Deck - mit seinem Fahrzeug kommunizieren. Er weiss ständig¸ wie schnell er nun ist¸ ohne auf den Tacho zu schaun. Kann lenken¸ während er ein Fahrzeug beschießt und kann theoretisch gleichzeitig S-Bahn-Surfer und -Fahrer zugleich sein.
Die Technologie entwickelt sich zwar weiter¸ aber der Lebensstandart des einfachen Menschen geht merklich zurück. Mangels natürlicher Nahrung werden immer mehr Soya-Surrogate gegessen¸ die mittels Chemie ihre Form¸ Farbe und ihren Geschmack bekommen. Die Gesellschaft kann man grob in zwei Gruppen aufteilen. Die eine Gruppe ist dem System bekannt und kann eigentlich in Ruhe leben. Die andere Gruppe kann das nicht¸ kann sie doch keine SIN¸ die System Identifikations-Nummer¸ vorweisen. Diese Menschen leben illegal¸ sie bezahlen zwar keine Steuern¸ aber bekommen auch keine Arbeit und müssen sich anderweitig über Wasser halten. Z.B. durch Shadowruns. Die Leute¸ die noch gerade genug Geld haben¸ mieten sich einen Sarg in einem Cheap Hotel. Ein Sarg ist ein 2*1*1 Meter grosser Raum¸ in dem man gerade pennen und seinen Kram unterstellen kann. Ist nicht komfortabel¸ aber die Ratten lassen einen in Ruhe.
Die Matrix
Schon heute existiert eine Technologie¸ die CyberSpace oder Virtual Reality genannt wird: Zwei Rechner berechnen ein Bild von ein und derselben Szene¸ die sich nur in der Ansicht unterscheiden. Ein Rechner berechnet das Bild vom linken Auge aus¸ ein anderer von rechts. Diese Bilder werden simultan auf ein Head-Mounted-Display gegeben und man erhält ein dreidimensionales Bild. Gesteuert wird das ganze durch den sog. DataGlove¸ einem Handschuh¸ der mittels Glasfasern die Krümmung der Finger ermittelt und mit dem durch Gesten Befehle an die Rechner gegeben werden koennen. Mit einem 3D-Ortungs-System können dann virtuelle Welten bewandert werden.
Im Jahre 2054 ist das ganze Schnickschnack. Mittels einer Datenbuchse kann man sich ein Kabel vom Computer direkt ins Hirn stecken und braucht diesen DataGlove und diesen ganzen anderen Kram nicht mehr. Während heute zwei SiliconGraphics Worstations ihren Dienst tun¸ reicht 2054 ein tastaturgrosser Rechner aus¸ um beide Blickwinkel zu berechnen. Da die Gefühle direkt ins Hirn induziert werden¸ kann man sehen¸ fühlen¸ hören und riechen.
Fast die ganze Datenwelt ist im Cyberspace organisiert. Wenn man sich 2054 in Seattle einsteckt (sein Deck mittels Kabel mit der Aussenwelt verbindet)¸ taucht man in eine Welt voller DatenSysteme ein¸ die in einem dunklen Universum organisiert sind¸ voller pulsierender Energie und geheimer Daten¸ denen die Decker hinterherjagen.
Mittels ihrer Cyberdecks und ihrer Programme versuchen sie¸ dem IC (gesprochen wie 'ice')¸ den Intrusion Countermeasures - also den Gegenmassnahmen - zu entkommen¸ das sie daran hindern will¸ immer tiefer in das System einzudringen. Obwohl es verboten ist¸ installieren immer mehr Konzerne an den wirklich geheimen Daten Schwarzes IC¸ das Decker¸ die ihm zunahe kommen¸ durch Starktrom töten kann. Von kuenstlichen Intelligenzen hoert man ab und zu etwas¸ aber genaues sagen kann eigentlich keiner.
Der Astralraum
Unendliche Weiten. Magiebegabte können sich in den Astralraum projezieren und dabei mit ihrer Seele ihren Körper schutzlos zurücklassen. Sie tauchen dann ein in eine Welt¸ die ähnlich der reellen Welt ist¸ aber in der keine physikalischen Gesetze gelten¸ in der man aber die Welt farbiger sieht. Dieses Mehr an Farbe sind die Auren von Lebewesen und Gegenstaenden¸ die man betrachtet. Eine Aura verrät viel von einem Menschen. Magier sagen¸ die Aura kann alles über den Menschen verraten. Selbst¸ wenn man sich nicht sicher ist¸ wen man vor sich hat; die Aura kann nicht trügen. Wenn sich ein Drache als Mensch darstellt¸ im Astralraum findet man es heraus. Allerdings kann man im Astralraum wirklich nur Auren sehen. Wände z.B. haben eine tote Aura¸ durch die man andere Auren nicht sehen kann. Aber man kann mit der Seele hindurchgehen und sich so die andere Seite ansehen. Wenn man sich ein Buch anschaut¸ sieht man keine Buchstaben auf dem Papier¸ aber man kann (z.B. in Gedichten) genau die Emotionen und Gedanken des Schreibenden erfühlen. Man kann erfühlen¸ ob es sich um Intrigen oder um eine Liebes-Affaire handelt¸ um eine Gebrauchsanleitung oder ein Gedicht.
Im Astralraum manifestieren sich aber nicht nur Magier¸ sondern auch andere Wesen¸ die eigentlichen Bewohner des Astralraumes¸ z.B. Elementare oder Geister.
Die Gesellschaft
Die Megakonzerne
Seit dem Shiawase-Urteil haben multinationale Konzerne Staatsrecht. Sie halten sich Armeen und haben mehr Einfluß auf die Politik¸ als mancher Politiker gerne zugeben möchte.
Vor allem in Japanischen Konzernen gibt es eine Tradition¸ die den dort arbeitenden Menschen nicht viel Freiheit läßt. Von Konzernangehörigen geboren¸ kommt das Konzern-Baby erstmal in den konzerneigenen Kindergarten¸ danach in die Konzern-Schule¸ wird dann im Konzern ausgebildet¸ wohnt in einer Konzern-Wohnung¸ fährt mit dem Konzern in Urlaub (wenn überhaupt) und wird dann auf dem Konzern-Friedhof begraben. Wer aus diesem vorbestimmten Leben ausbrechen will¸ muss sich schon etwas einfallen lassen. Hier bieten gerne Shadowrunner ihre Dienste an.
Auch¸ wenn ein Konzern nur meint¸ dass da in einem anderen Konzern ein Wissenschaftler ist¸ der gerne wechseln moechte¸ wird dieser Gedanke Shadowrunnern vorgetragen¸ die sich dann der Sache annehmen.
Die Policlubs
Menschen¸ die politisch aktiv werden wollen¸ schliessen sich den Policlubs an¸ in deren Reihen Organisationen sind¸ die für jeden etwas bieten. Sowohl die Humanis-Spinner¸ die gerne getrennte Öffentliche Toiletten für Menschen und Orks haben wollen¸ als auch ORK¸ das Ork-Rechte-Kommitee¸ das damit nicht ganz einverstanden ist. Humanis benimmt sich wie der Cu Clux Clan heute.
Die Shadowrunner
Ein Shadowrunner ist relativ schwer zu definieren. Die meisten von ihnen haben keine SIN. Die meisten von ihnen können ganz gut mit Waffen umgehen. Die meisten von ihnen haben genug Grips¸ um ein paar Runs zu überleben. Die anderen waren eben nur Poser.
Als Shadowrunner kannst Du für das System unsichtbar sein. Du tanzt zwischen den Großkonzernen¸ die träge in der Handlung sind¸ und den anderen zwielichtigen Gestalten¸ von denen Du nie genau weisst¸ ob sie Dich nicht in dem Moment umballern¸ in dem Du ihnen den Rücken zukehrst oder 100 Nuyen zuwenig bietest. Wenn Du zu stark an der Oberfläche rumtanzt¸ Dich zu sehr der Öffentlichkeit praesentierst¸ kann Dir keiner mehr für Dein Leben garantieren.
Die Konzerne hassen Dich¸ weil Du ihnen ständig auf die Nerven gehst. Auf der anderen Seite brauchen sie Dich¸ denn wer geht sonst schon den Konkurrenten auf die Nerven. Wenn irgendwo ein Konzernangehöriger eine berufliche Veränderung braucht¸ aber vertraglich - und auch sonst - zu stark gebunden ist¸ gibt es keinen¸ der für diese Arbeit besser geeignet ist¸ als Shadowrunner.
Allerdings erzählt Mr. Johnson (so wird der Auftraggeber im Slang genannt ('Wie heissen Sie?' 'Uhhh - Johnson')) meistens Scheisse¸ wenn es um Details geht. Klar. Der Run wird echt einfach. Keine Wachen¸ nur die Tochter da rausholen und keinen Lärm machen¸ weil die Leute schon alt sind. Klar. Wer's glaubt. Am Ende ist der Run die Hölle. Knight Errant steht mit 10 Mann da rum und wartet nur auf Euch¸ die Leute sind nicht irgendwelche Knacker¸ sondern die Yakuza und die Tochter ist eigentlich auch deren Tochter. Wer wei߸ ob sie überhaupt eine Frau ist?
Die Regeln
Der Charakter
SR benutzt (gottseidank) keine Erfahrungsstufen. Nach jedem Run verteilt der GM Karma-Punkte. Davon gehen ein Zehntel in den Karmapool¸ mithilfe dessen in brenzligen Situationen Würfel erneut geworfen werden dürfen. Der Rest geht ins Einzel-Karma. Davon kann man dann - wenn man genug Punkte hat -einzelne Werte des Charakters verbessern.
Das Würfelsystem
Das ist bei SR etwas ausgefallen. Angenommen¸ etwas (ein Attribut¸ eine Fertigkeit¸ ein Gegenstand¸ was auch immer) hat den Wert 5. Eine Probe auf dieses etwas läuft so: Ein Mindestwurf wird vom SL genannt (oder auch nicht). Man würfelt so viele W6¸ wie das Etwas Punkte hat und zählt die Wuerfel¸ die mehr oder gleich dem Mindestwurf sind¸ als Erfolge. Je mehr Erfolge man hat¸ desto besser. Wenn ein Mindestwurf grösser als 6 für einen Erfolg benötigt wird¸ werden die Würfel¸ die eine 6 zeigen¸ erneut gewürfelt und das Resultat auf den letzten Wurf dieses Würfels addiert und das ganze so lange wiederholt¸ bis keine 6 mehr gewürfelt ist. Theoretisch kann man also unendlich hohe Werte erwürfeln¸ aber es wird immer unwahrscheinlicher.
Die Erfolge kann man z.B. dazu verwenden¸ etwas besonders gut oder besonders schnell zu machen.
Das Kampfsystem
Das Kampfsystem ist nicht ganz so realistisch¸ wie Phoenix Command¸ aber es ist ertraeglich realistisch und nicht super zeitaufreibend. Schliesslich wollen wir ja ein Rollenspiel spielen und nicht ein Tabletop... Daher gibt es auch keine Trefferzonen. Muss der GM sich eben ausdenken¸ wo der Charakter gerade getroffen wird.
Waffen haben einen Schadenscode in der Form lD¸ wobei das l den sog. Powerniveau und das D die Schadenskategorie bezeichnet. An Schadenskategorieen gibt es L -Leicht¸ M - Mittel¸ S - Schwer und T - Tötlich. Je höher das Powerniveau¸ desto scherer ist es¸ den Schaden zu verringern. Einzelheiten dürften nicht sonderlich interessant sein¸ deshalb erspar ich Euch den Kram jetzt mal.
Eine Rezension von: MicroBody