Arsenal 2060

Ansonsten gibt es natürlich haufenweise neue Waffen. Jede ist gut und interessant gemacht¸ so dass sie individuell wirken und nicht nur als irgendeine Waffe eben. Da gibt es z.B. automatische Pistolen¸ MPs völlig aus Keramik¸ ein Sturmgewehr mit anmontiertem Flammenwerfer¸ das G61¸ die Fortentwicklung des G11 (Kaufen¸ kaufen¸ kaufen!!! Und viiiieel Munition mitnehmen!) usw.
Insgesamt gibt es alles von der Holdout-Pistole bis hin zu schweren Waffen¸ diversen MGs¸ Raketenwerfern¸ Panzerfäusten¸ Boden-Luft -Raketen und sogar Mörsern (möglicherweise etwas sperrig für die Schatten). Wer schon immer einen Krieg anfangen wollte¸ kann das jetzt tun.
Daneben einen Reihe ziemlich abgefahrener Waffen: Sie wollen als Meister ihre Spieler überraschen und fesseln? Versuchen sie die Netzpistole. Die Gegner wollen nicht stillhalten? Die Klebstoffkanone schafft Abhilfe. Das alles ist recht gut ausgewogen¸ keine Waffe stört die Spielbalance. Auch erleiden Charaktere¸ die ohne das Arsenal erschaffen oder ausgestattet wurden¸ keinen ernsthaften Nachteil.
Im nächsten Teil geht es um Munition und Granaten aller Art. Ein eigenes Kapitel widmet sich dem Waffendesign. Charaktere können an ihren Waffen herumbasteln oder aber völlig neue Waffen konstruieren (bzw. konstruieren lassen¸ was natürlich die nötigen Connections voraussetzt).
Daneben gibt es Panzerung in allen Arten¸ Größen¸ Farben und Formen und Ausrüstungsteile sowie Waffenergänzungen in rauhen Mengen. Die Freunde automatischer Waffen werden mit einigen neuen Regeln wie etwa Sperrfeuer und Streufeuer bedacht¸ für alle Cyber-Ninjas gibt es diverse Kampftechniken und Stile. Trolle aufgepasst: Endlich ist die Frage geklärt¸ wie das Benutzen eines
Mitstreiters (oder Feindes) als Wurfwaffe zu regeln ist.
Am Schluss gibt es dann noch 'Diverses'¸ was mit Waffen eigentlich nichts zu tun hat (aber wenn's schon mal dabei ist...): Tauchen¸ Fallschirmspringen¸ rund um BTL-Chips und Gedächtnismanipulationen. Abgerundet wird das Ganze durch eine wirklich übersichtliche Tabelle am Schluss.
Eine Rezension von: Christoph Böhler