Zunftblatt 14
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| Das universelle Rollenspiel-Fanzine Greifenklaue wurde bereits 1997 von Mitgliedern der Pfadfindergruppe Mantikore als gedrucktes A4-Heft ins Leben gerufen und eroberte ab 2005 auch das Internet. Neben dem gedruckten Fanzine betrieb Ingo aka "Greifenklaue" vor allem einen Blog, einen Podcast und ein eigenes Forum. Zur großen Bestürzung der Rollenspiel-Szene verstarb Ingo Schulze am Freitag den 26.11.2021. |
Die 14. Ausgabe des Zunftblatts kommt pünktlich zur Messe Essen von der Zunft der Lahnsteiner Rollenspieler e. V., diesmal mit dem Schwerpunkt Tatort Zunftblatt, es dreht sich also um Kriminalität, Verbrechen und Gangster.
Insgesamt drei Abenteuer - für Private Eye, Dungeonslayers Aventurien und Finsterlande - bieten einiges an Spielmaterial für 3,50 Euro. Den Auftakt machen verschiedenste Verbrecher aus den verschiedensten Epochen und Genres, die gleich mit Rollenspielideen präsentiert werden. Auch organisiertes Verbrechen der letzten beiden Jahrhunderte wird beleuchtet, z.B. Ringvereine (Aufnahmebedingung: zwei Jahre Zuchthaus) oder die Wory w Sakone (die Herren im Gulag), dass wirkt wieder gut recherchiert voll mit eher ungewöhnlichen Themen, über die man nicht jeden Tag stolpert. Da freu ich mich aufs tiefer einlesen. Bei den Rezis und Vorstellung gibt es allerlei Filme und diverse Romane wie diverse Sherlock Holmes-Varianten.
Im Interview steht Altmeister GRR Martin, der DC-Neustart wird beleuchtet, und das Marvel Heroic Roleplaying Basic Game, Space 1889 und einiges mehr rezensiert. Der RPG Battle wurde reformiert (die jetzige Form gefällt mir besser, hier hing sich ja immer meine Kritik auf, siehe Rezi zur #12) und das gemeinsame Erschaffen von Charakteren kontrovers diskutiert.
Neben vielen kleinen Artikeln, Rezis und Berichten gibt es noch ein Temp(e)late, also einen ikonischen Tempel.
Auf der Zunftblattwebsite alle nötigen Infos.
Eine Rezension von: Ingo 'Greifenklaue' Schulze https://greifenklaue.wordpress.com/

