Rückkehr der Tempelritter 1: Klingen der Macht
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Um dem gänzlichen Untergang entgegen zu wirken kommt der Bischof von Salisbury auf die Idee¸ eine Schutztruppe ins Leben zu rufen. Die neu gegründeten Templer sind Männer¸ denen körperlich und geistig viel abverlangt wird. Sie sollen den Menschen Schutz¸ Zuflucht¸ Geborgenheit und Hoffnung bieten.
Den Templern schliesst sich eines Tages der Söldner Mallory an. Ein Zyniker¸ der nicht bereit ist¸ andere an seiner Vergangenheit teilhaben zu lassen. Er ist ein komplizierter und eigensinniger Mensch¸ offen für alles und jeden¸ aber nur zum Teil bereit¸ sich in die Gemeinschaft einzufügen. Trotz seines Eintritts in den Orden¸ bleibt er skeptisch¸ ist nicht immer bereit¸ den Regeln zu folgen. Er freundet sich mit Hippies an¸ die die Natur verehren und lernt dadurch seine wahre Berufung kennen. Eine geheimnisvolle Macht enthüllt ihm im Traum¸ welchen Weg er gehen soll. Als Bruder des Drachen soll er die wahren Gefahren bekämpfen¸ grössere noch¸ als die bereits aufgetretenen.
Er versteht¸ warum seine Templergefährten ständigen Angriffen auf die Kathedrale ausgesetzt sind¸ warum der Bischof auf bestialisch gemetzelte Art sterben musste. Unter den Templern befindet sich ein Zweifler (Covenant lässt Grüssen) und den gilt es zu finden.
Mark Chadbourn fiel mir bereits mit seiner WELTENDÄMMERUNG auf. Auch da ging es um eine Endzeiterzählung. Die neue Erzählung erinnert mich hingegen ziemlich stark an die EARTH DAWN Erzählungen¸ die schon etwas älter sind. Seine vorliegende Soldatengeschichte konnte mich nicht überzeugen¸ träge wie ein Kuchenteig zieht sich die Handlung dahin. Ein paar Rosinen sind die mystischen Fabelwesen¸ ein bisschen esoterischer Quark und fertig ist ein Käsekuchen. Im ganzen herrlich duftend¸ ein Stückchen köstlich aber als ganzes für Bauchschmerzen sorgend. Ehrlich gesagt kommt mir der Autor diesmal sehr langweilig vor.
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355