Kristallwelt 1: Die Eisgöttin
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Das Buch der jungen Britin wird als elegantes Debüt und originellstes Buch seit langer Zeit angepriesen. Der kleine Junge Malchik (ist inzwischen mit 18 Jahren fünf Jahre älter als seine Schwester) wird von einer bösen Eisgöttin entführt.
Wer den Webetext für das Buch geschrieben hat¸ hat nicht ein Wort gelesen. Wer dieses Buch zudem als originell bezeichnet¸ hat es ebenfalls nicht gelesen. 'Die Eisgöttin' (warum nimmt man nicht den Original-Titel?) ist ein Versatz aus allen möglichen Teilen. Wir haben hier Juden¸ als Wanderer bezeichnet und als Zigeuner beschrieben¸ wir haben amerikanische Anreden und Polizeititel¸ wir haben polnisch klingende Namen¸ einen Eissplitter der Eisgöttin¸ die an Andersens Schneekönigin erinnert und als der Golem auftaucht¸ hörte ich auf zu lesen. Das Buch hat Mängel in der Übersetzung¸ Verwundete liegen nicht auf Bahren¸ dort liegen Tote und das ganze lässt sich etwas holprig lesen. An ein paar Stellen gibt es neue Beschreibungen von fremden Wesen¸ aber diese können wenig an dem Buch retten. Das Buch hat keine eigenständige Handlung¸ es wurde sich von anderen Autoren jede Menge ¸entliehen' (um es höflich zu umschreiben). Ein paar Logikfehler sorgen zudem für eine Leseunlust. 'Die Eisgöttin' ist eines der ganz wenigen Bücher¸ die ich mittendrin abgebrochen habe.
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355