Götterkinder 1: Das wilde Land
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Aber die jüngeren Götter und eine uralte Prophezeihung bilden den Grund einer Hoffnung. Die Prophezeihung besagt¸ dass die Kinder der Götter die Welt retten werden. Diese Kinder werden den jüngeren Göttern übergeben¸ damit sie in deren Obhut aufwachsen und in ihren Kräften geschult werden. Zelana vom Westen ist eine der jüngeren Götter. Und bei ihr wächst das Mädchen heran¸ dass von ihr Beeweeabee genannt wird. Auch bei ihren beiden Brüdern und ihrer anderen Schwester wachsen Kinder heran. Ihre seltsamen Kräfte fallen zuerst gar nicht auf¸ leben doch die Götter nur von Licht und Luft. Die jungen Götter wollen der Gefahr durch Vlagh begegnen. So macht sich die Göttin Zelana auf¸ Unterstützung zu finden. Diese wird ihr zuteil in Form der piratisierenden Maag. Sie sorgt dafür¸ dass das Schiff in eine Meeresströmung gerät¸ um zu ihrer Insel¸ zu gelangen¸ auf der sie wohnt. Dort sorgt sie für ein Bündnis zwischen den Maag und ihren Bewohnern auf Thurn und weiteren Menschen. Es entsteht mit der Zeit eine schlagkräftige Armee zu Lande und zu Wasser¸ die es sogar schafft eine Schlacht gegen Vlagh und seine Monster zu gewinnen. Aber eine Schlacht ist kein Krieg.
Der neue Roman von David & Leigh Eddings legt wieder einen handwerklich gut gemachten Roman vor¸ der Auftakt einer neuen Reihe wird. Wie der Titel der Reihe¸ DIE GÖTTERKINDER¸ verrät¸ geht es weniger um die Götter¸ als um die Kinder¸ die sie aufzogen. Im ersten Band geht es dabei weniger um die Kinder als um den Krieg gegen Den-man-Vlagh-nennt. Der Krieg ist auch der Grund für diesen Erzählreigen. Der unendliche und immer wiederkehrende Kampf des Bösen gegen das Gute.
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355