Geheimnis der weißen Wölfin 3: Die Prophezeihung
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Alea wird der Mittelpunkt aller Ängste und Hoffnungen¸ als sie einen Ring findet¸ der sie mit ausserordentlich grosser macht ausstattet. Praktisch über Nacht wird aus dem Strassenkind die Hoffnung des Landes. Durch den Ring wird sie zum Samildanach mit Kräften¸ die sonst nur die einheimischen Druiden ihr eigen nennen. Jeder war der Ansicht¸ das junge Mädchen sei leicht zu beeinflussen¸ damit es im Sinne der Manipulierer handelte. Doch Alea ist eigenwillig und will nicht zum Spielball der Herrschenden werden. Sie beschliesst¸ auf eigene Faust heraus zu finden¸ was hinter den Versuchen steckt¸ sie zu beeinflussen. Auf ihrer Suche schliessen sich der geheimnisvolle Druide Phelim an¸ aus den niemand schlau zu werden scheint. Dazu kommt die Bardin Faith und der Zwerg Mjölln.
Doch das ist noch nicht alles¸ denn es gibt da noch die weisse Wölfin mit Namen Imala. Zu Imala hat sie ein merkwürdiges Verhältnis. Zuerst war sie nur in Aleas Träumen aktiv¸ dann trat sie in persona in ihr Leben.
Damit sind ihre hauptsächlichen Begleiter und im entferntesten Sinn Freunde genannt.
Henri Loevenbruck beendet mit diesem Band seine Trilogie um die weisse Wölfin Imala und um Alea. Betrachtet man aller drei Bücher und liest sie der Reihe nach durch¸ hat man eine schöne¸ einfache Unterhaltung. Die drei Romane entführen in eine fremde Welt¸ die mit vielen bekannten Begriffen ergänzt wurde und jedem Kind eine Freude bereitet¸ da es bestimmte Dinge wieder entdeckt. Zudem lernt man etwas über die keltische Mythologie¸ allerdings mit dem Problem¸ nicht zu wissen¸ was Wahrheit und Dichtung ist. Dazu sollte man doch etwas in der Geschichte bewandert sein. Seine Erzählung ist durchaus geradlinig und einfach zu verfolgen. Obwohl sich Henri Loevenbruck bemüht¸ immer wieder neue Ereignisse und Personen ins Spiel zu bringen bleibt die Erzählung doch leicht vorhersehbar. Es überraschte mich daher nicht¸ wie die Erzählung endete und die verschiedenen Geheimnisse erklärt wurden. Störend empfand ich es jedoch nicht.
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355