Frau im Nebel
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Bald geht es mit Frauenleichen weiter. An einem nahen See findet man die Überreste zweier weiblicher Leichen. Keiner weiss¸ wer die Leichen sind und ausgerechnet die am nahen Wald lagernden Kesselflicker geben einen Hinweis auf eine schwarze Kutsche¸ die nächtens durch den Wald fährt.
Die Spur¸ die Walter Scott verfolgt¸ zeigt auf den Mediziner Primrose. Seit dem Tod seiner Frau ist er vom Wahnsinn gezeichnet. Er will durch den Tod der anderen Frauen erreichen¸ dass seine Frau wieder zum Leben erweckt wird.
Walter Scott hat es nicht leicht¸ denn ständig wird die Hauptspur¸ die auf den Täter deutet¸ von anderen Spuren überlagert¸ weist zu anderen¸ unschuldigen¸ Personen und lässt den Sheriff ständig im Dunkeln tappen.
Mit 'Frau im Nebel' von Elizabeth Scarborough legt der Piper Verlag einen neuen Fantasy-Krimi dem geneigten Leser in die Hände. In ihren Anmerkungen schreibt die Autorin etwas über Sir Walter Scott¸ den Schriftsteller¸ den sie zur Hauptperson ihres Romans machte.
Die Autorin schafft es¸ einen spannenden Fantasy-Roman vorzulegen. Ihre Beschreibungen sind treffend und stimmig. Die Stimmung selbst ist atmosphärisch dicht und nimmt Leserinnen und Leser gleich gefangen. Zudem lädt sie¸ durch ihre Schreibweise hervorgerufen¸ dazu ein¸ sich selbst Gedanken zu machen¸ wer denn der Täter ist. Zumindest bis zu dem Punkt¸ da sie selbst aus der Tätersicht schreibt.
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355