Der Schatten
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Der zweite Artikel befasst sich mit Mike Hammer. Dieser war mir schon lange ein Begriff¸ kenne ich doch dutzende Romane mit Mike. Peter Friedl erzählt¸ was er über die Reihe weiss. Und auch hier gibt es wieder jede Menge Hinweise und Wissenswertes.
Robert M. Christ berichtet über den Science Fiction Autor Eric Frank Russell. Robert M. Christ bezeichnet diesen Autor als Satiriker. Ganz so habe ich ihn nie gesehen¸ aber der Autor kann seine Aussagen bekräftigen und so will ich ihm nicht widersprechen. Hier an dieser Stelle ein paar Veröffentlichungen in Deutschland:
Ullstein Verlag
2849 Planet der Verbannten 1971 dreadful sanctuary 1948
2760 Science Fiction Stories 1
Der Bastler hobbyist 1947
2791 Science Fiction Stories 4 Herausgeber Walter Spiegl
Keine Macht der Erde and then there were none 1951
2906 Gedanken-Vampire 1972 sinister barrier 1939
3007 So gut wie tot 1973 call him dead 1955
3046 Science Fiction Stories 36 Herausgeber Walter Spiegl 1974
Bewährungsprobe jay score 1941
3055 Vergangenheit mal 2 1974 the mindwarpers 1965
3072 Science Fiction Stories 40 1974
Eric Frank Russell Maschinenwelt mechanistria
Michael G. Coney Kommunikationsproblem sixth sense 1969
Clifford D. Simak Live von Stella IV shadow world 1957
Norman Spinrad Die Super-Show the big flash 1970
3096 Science Fiction Stories 43 1974
Eric Frank Russell Blinde Kuh mesmerca
John W. Campbell Rebellion rebellion 1969
Arthur Conan Doyle Der Tödliche Dschungel the horror of the heights 1947
Arthur C. Clarke Titanenkampf a meeting with medusa 1971
3118 Science Fiction Stories 46 1975
Der grüne Planet symbioica
31043 Gedanken-Vampire 01/1983 sinister banister 1939
Eric Frank Russell schrieb hauptsächlich Kurzgeschichten¸ wie man aus diesem Ausschnitte seiner in Deutschland erschienen Geschichten ersehen kann.
Hermann Urbanek¸ bekannte Sammler und Rezensent berichtet über Ed Mc Bain und dessen Serie das 87. Polizeirevier. Hinter dem Pseudonym versteckte sich lange Zeit der Autor Evan Hunter. Aber er schrieb nicht nur über dieses Polizeirevier einer fiktiven amerikanischen Grossstadt. Evan Hunter schrieb auch unter anderen Pseudonymen.
Und noch einmal Peter Souku p. Er widmet sich diesmal den Heften John Hill Nummer 1 und 2. Denn mehr sind¸ trotz Ankündigung nie erschienen. Ein Blick auf die Webseite der Sammlerecke und man sieht das mässig erhaltene Hefte 30 € kosten. Ein stolzer Preis für Heftromane. Wobei mich Band 4 „Mord auf Burg Frankenstein“ interessiert hätte¸ wohne ich doch nur 10 km von dort entfernt.
Walter Mayrhofer berichtet über ein Sammlergebiet¸ von dem ich noch nie hörte. Aber man sammelt ja alles. In seineem Beitrag geht es um Schutzumschläge von Büchern.
Vor einiger Zeit wurde über Abraham Merritt in den Blättern der Volksliteratur berichtet. Hans-Jürgen Kelkel hat dazu ein paar interessante Bemerkungen und zusätzliche Informationen beigesteuert.
Und nun könnte ich schreiben: „Schon wieder Peter Soukup “. Er ist in dieser Ausgabe ein sehr engagierter Vertreter des Vereins und fleissiger Schreiber. Diesmal beschäftigt er sich mit der Serie Hein Class. Man könnte zudem ein Zitat anbringen: „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“. Denn Hein Class¸ wie der Name bereits andeutet¸ ist ein Seemann. Eine Abenteuerserie mit 158 Heften. Also erfolgreich¸ kann man meinen. Aber hier ist es das erste Mal¸ dass ich davon lese.
Mirko Schädel berichtet über G. W. M. Reynolds ¸ der Klassiker der Kolportageliteratur. Wer mit dem Begriff Kolportageliteratur nichts anfangen kann: er bedeutet „literarisch wertlos (Sensations-Literatur“. Der Autor Reynold starb bereits 1879. So dass er vielen Lesern gar nicht bekannt sein.
Damit ist dieses Heft¸ abweichend vom normalen Umfang auf 48 Seiten ausgeweitet¸ wieder einmal voll mit Informationen. -
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355