| Dies ist eine Rezension aus dem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Das vorliegende Magazin ist sicherlich nicht meine bevorzugte Lektüre¸ nicht weil es schlecht ist¸ sondern weil ich mich schon vor Jahrzehnten aus der Szene zurückzog. Nichts desto trotz bietet das Magazin viel Abwechslung. Ich habe auch diese Ausgabe wieder gelesen¸ weil hier der zweite Teil des Steampunk-Artikels abgedruckt wurde. diesmal geht man auch ein wenig auf die Sub-Genres des Sub-Genre ein. Gemeint sind Tesla-Punk und Diesel-Punk¸ die sich eben nicht mit Dampf sondern mit Elektrizität und Dieselkraftstoff hauptsächlich befassen. Von Seite 48 bis 51¸ mit zwei grossformatigen Fotos versehen¸ spiegelt der Bericht einen guten Einblick in diese Literaturform der Science Fiction wieder. Ich bin sehr davon angetan¸ was die Autorinnen und Autoren zu diesem Thema sagen bzw. schreiben konnten. Das nächste¸ nicht minder interessante Thema ist das Mittelalter. Auf drei Seiten¸ ab Seite 57¸ berichtet man über das Mittelalter¸ stellt eine kurze Einführung vom Beginn des Mittelalters bis zum Spätmittelalter dar. Geht über den Aberglaube über Adel und Klerus bis zu einem Terminkalender der nächsten Mittelalterveranstaltungen findet sich das Wichtigste zum Thema.Als letztes möchte ich noch den Hinweis auf ein Spiel geben. Das Schwarze Auge ist den meisten Lesern des phantastischen Bücherbriefes bekannt. Zum Rollenspiel und den Büchern gesellt sich das Computerspiel Satinavs Ketten. Auf Seite 26 widmet sich das Magazin ganz dem Spiel¸ dass bereits in anderen Computer-Zeitschriften hochgelobt wurde. Ob das Spiel wirklich so gut ist¸ wie beschrieben¸ müssen PC-Spieler entscheiden.
Im ganzen gesehen ist die Zeitschrift mit ihrer Multimedia-CD im Heft¸ sehr abwechslungsreich und lesenswert. Gerade die Weiterführung des Artikels um Depeche Mode¸ der musikalischen Kultgruppe¸ macht das Heft so wertvoll für Musikliebhaber.