Andromeda Nachrichten 241
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbriefdem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Die anderen Beiträge sind eine bunte Mischung¸ zusammentragen von Fakten¸ Informationen und unwichtigen¸ aber amüsanten Dingen. Damit wird das Heft wieder einmal mehr interessant¸ aber nur in den Bereichen in denen die eigenen Interessen liegen. Ander dinge bleiben links liegen¸ um sie¸ vielleicht¸ später zu lesen.
Hörbücher / Hörspiele
Die Jungs von Titania-Medien sammeln Preise¸ wie andere Leute Briefmarken. Das rockt¸ was das Zeug hält und führt dazu¸ dass man sie auf Messen gar nicht mehr sieht. Wahrscheinlich sind sie so beschäftigt. Man kann das natürlich verstehen¸ denn von nichts kommt nichts. Ihre Produktionen sind immer sehr gekonnt umgesetzt. Ich persönlich mag ja die Plastik-Hüllen für CD’s nicht¸ aber hier kommen die Titelbilder immer sehr gut zur Wirkung. Die meisten Titelbilder stammten bislang von Firuz Askin¸ der nach seinem Tod den Platz für Ertugrul Edirne freigibt. Ertugrul Edirne passt vom Stil her sehr gut zur Serie und macht seinem Vorgänger keine Schande¸ obwohl er seinen eigenen Stil treu bleibt. So gibt es nur selten etwas an den Bildern auszusetzen¸ wobei dieser Begriff bereits überzogen ist und ich vielleicht anmerken benutzen sollte. Wie dem auch sei¸ die Titelbilder sind hervorragend. Das gleiche gilt für die Qualität der Sprecher. Anscheinend müssen die beiden Stephan Bosenius und Marc Gruppe sich gar nicht mehr bemühen¸ jemand für das Studio zu finden¸ man wird wohl Schlange stehen¸ wenn es wieder einmal heisst¸ eine neue Produktion steht an. Bei den Sprechern möchte ich niemanden herausheben¸ denn bei 75 Hörspiel-Produktionen gibt es viel zu viele Beteiligte¸ als dass einer besonders gut wäre¸ die anderen wären¸ der logischen Schlussfolgerung nach¸ schlechter. Und das sind sie alle nicht. Was bleibt sind nun vier Hörspiele von Titania Medien¸ die ich im phantastischen Bücherbrief vorstellen darf.
Eine Rezension von: Erik 'vom Bücherbrief' Schreiber https://www.facebook.com/erik.schreiber.355