13 Geister

Inhalt:
Verzweifelt versucht die Familie Kriticos ein furchtbares Unglück zu überwinden: Bei einem schrecklichen Feuer haben Arthur Kriticos und seine Kinder Kathy und Bobby nicht nur ihr gesamtes Hab und Gut verloren¸ sondern auch die geliebte Frau und Mutter.
Immer noch unter Schock und um den großen Verlust trauernd¸ ist die Familie total überrascht¸ als Arthur plötzlich das herrschaftliche Haus seines entfernten Onkels Cyrus erbt¸ der unter mysteriösen Umständen starb.
Begeistert besichtigen sie den riesigen Palast aus Glas und Stahl¸ doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Plötzlich tauchen ein geheimnisvoller früherer Mitarbeiter von Cyrus namens Rafkin und die schöne Parapsychologin Kalina auf und behaupten¸ dass Onkel Cyrus im Keller des Hauses 12 Geister gefangen hält. Zunächst will ihnen keiner glauben¸ doch dann sind Kathy und Bobby auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. Arthur muss erkennen¸ dass das Haus in Wahrheit eine teuflische Höllenmaschine ist und er und seine Familie in eine tödliche Falle gelockt worden sind.
Von wegen es gibt keine Geister!
Background:
13 GEISTER ist das aufwändige state-of-the-art Remake eines Klassikers von Gruselmeister William Castle aus dem Jahre 1960. Die Produzenten dieses Horror-Schockers¸ der jetzt schon Kult-Status besitzt¸ sind keine Geringeren als JOEL SILVER (Matrix)¸ ROBERT ZEMECKIS (Verschollen) und GILBERT ADLER. Nach House on Haunted Hill (Haunted Hill) ehren die drei erneut ihr großes Vorbild¸ in dessen Namen sie erst vor zwei Jahren die Dark Castle Entertainment Company gegründet haben. Darsteller: Embeth Davidtz¸ Matthew Lillard¸ F. Murray Abraham¸ Tony Shalhoub¸ Kathryn Anderson Regie: Steve Beck Produzent: Gilbert Adler¸ Joel Silver¸ Robert Zemeckis Drehbuch: Neal Marshall Stevens¸ Richard D'Ovidio
Fazit:
Nach langer Zeit mal wieder im Kino¸ fiel mien Wahl auf diesen Film. In erster Linie deshalb¸ weil Joel Silver (der Matrix Produzent) auch diesen Film produziert hat.
Was aber wie man merkt nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist.
Die Story ist dermaßen vorhersehbar und stellenweise platt wie ein Flunder¸ das man sich fragt¸ wie man so ein Drehbuch schreiben kann.
Das allein würde nicht für einen schlechten Film sprechen. Popkornkino braucht keine große Story um gut zu sein.
Specialeffekte¸ Aktion und gute Gags tun es auch.
Hier gibt es einige nette Specialeffekte¸ die sich allerdings auf wenige Filmminuten beschränken und wirklich keine geweiteten Augen erzeugen. Die Aktion beschränkt sich in erster Linie darauf das die Protagonisten hilflos in irgendwelchen Glasgängen umherirren¸ was uns an Labormäuse denken läßt. Ja und die Gags sind in drei Sätzen zusammenzufassen¸ die der Quotenfarbige zu bringen hat¸ der in diesem Fall origineller Weise ein Frau ist.
Was soll ich sagen. Spart euch diesen Film ist reine Geldverschwendung.
Eine Rezension von: Christoph Böhler