Drei Tage zum Totschlagen
Das Abenteuer "Drei Tage zum Totschlagen" spielt auf Penumbra und ist für das D20-System.
Die Siedlung Tiefstadt befindet sich in einem Tal an einer wichtigen Handelsstraßen. Die umliegenden Wälder und Ländereien werden von mehreren Räuberbanden unsicher gemacht. Zwischen den Räuberbanden gab es bisher ein Abkommen. Das Gebiet wurde aufgeteilt und so hatte jeder ein ausreichendes Stück vom Kuchen.
Doch eine möchte die Abmachung brechen und strebt eine Allianz mit der Sekte der Sechzig an. Bei einem Treffen in der Villa Wegende soll der Pakt besiegelt werden. Die Gruppe wird nun von einer anderen Räuberbande angeheuert¸ dass Treffen zu stören und den Sektenmitgliedern die Unfähigkeit des anderen Räubers vor Augen zu führen.
Die Gruppe erreicht Tiefstadt während des dekadenten Festes der Fülle. Allein das Feste und die daraus resultierenden Ereignisse¸ können die Basis für weitere Abenteuer sein. Während des Festes wird die Gruppe angeworben und macht sich wenige Zeit später auf den Weg. In der Villa wird es zwangsläufig zum Kampf kommen¸ doch der endet mit einer Überraschung.
Die verschiedenen Räuberbanden werden zu Beginn des Heftes ausführlich beschrieben. In grau hinterlegten Kästchen sind die Werte für D20 aufgeführt. Von der Stadt Tiefstadt werden die wichtigsten Einrichtungen und die Herrschaftsform beschrieben. Das Highlight dabei ist mit Sicherheit die große Karte (DinA3) in der Mitte des Hefte.
Alle Karten sind wie immer mit dem Campaign Cartographer hergestellt und liegen teilweise auf der Internetseite von Altas Games zum download bereit.
Als kleiner Gimmick wird noch ein Trinkspiel mitgeliefert¸ dass nicht nur hier seine Anwendung finden kann.
Fazit:
Wer ein gutes Abenteuer für D20 sucht¸ das nicht dem Hack und Slay entspricht¸ sei "Drei Tage zum Totschlagen" empfohlen. Die Ausarbeitung ist sehr gut¸ der Preis stimmt und die Grafiken überzeugen auch.
Außerdem kann es auf jeden andere Welt übertragen werden. Überall gibt es Handelsstraßen mit kleinen Städten und da können auch Räuber sein.
Eine Rezension von: Thomas König