Da sind Räuber im Wald

Im Ralferstwald haben sich Räuber eingenistet¸ drangsalieren die Dorfbewohner und plündern die Reisenden. Mehr oder weniger durch Zufall wird die Heldengruppe darauf aufmerksam und sollte sich¸ wie es sich für echte Helden gehört¸ der Gefahr annehmen. Der Einstieg ins Abenteuer ist sehr simpel gehalten¸ kann aber bei Bedarf auch angepasst werden¸ entsprechende Hinweise finden sich. Was nun kommt ist genauso einfach gehalten. In einem Wald muss das Versteck der Räuber aufgespürt werden und anschliessend ausgeräuchert werden. Einige nette Zwischengags sind aber durchaus enthalten¸ wie der Oger¸ der sich für einen Künstler hält. So lässt sich eben nicht alles nur mit Kampf lösen. Eben diese Einfachheit macht es auch möglich das Abenteuer in so ziemlich jede Kampagne und auch in so ziemlich jedes Spielsystem einzubauen. Erfahrene Spieler werden sich von dem Plot unterfordert fühlen¸ Anfänger sicher ihre Freude haben. Das Abenteuer richtet sich ganz eindeutig an Anfänger auf beiden Seiten des Meisterschirms. Spielleiterneulinge haben es recht einfach¸ denn alles ist mundgerecht aufbereitet und die Zahl der NSC überschaubar. Das Versteck der Räuber wird in einer großen Karte abgebildet¸ auf der dann mittels Zinnfiguren die taktische Positionierung für den Endkampf durchgeführt werden kann. Ansonsten ist das Abenteuer mit nur drei Grafiken eher dürftig illustriert.
Fazit:
Insgesamt ist es ein gutes Abenteuer für Anfänger¸ dass zwar so gut wie keine neuen Ideen bringt¸ aber sehr gut vorbereitet ist. Besonders Spielleiterneulinge sollten durchaus mal einen Blick darauf werfen.
Erfahrene Spieler und Meister werden sich eher langweilen.
Eine Rezension von: Christoph Böhler