Aeonenstaub (M02)

Während einer großen Feierlichkeit zu Ehren des Chrysirkults geraten die Helden mitten in einen Überfall¸ der eines der wichtigen Artefakte des Kultes beschaffen soll.
Es ist an den Helden dies zu vereiteln. Eben jenes Artefakt ist ein Bruchstück einer Statue. Die Helden sollten sich auf die Suche nach den restlichen Bruchstücken begeben¸ sei es aus eigenem Antrieb oder mit Auftrag.
Das Artefakt als ganzes dient der Kontrolle einer Chimärenarmee¸ die seit Jahrtausenden in einer Höhle in Stasis gehalten wird¸ was die Helden nicht wissen.
Natürlich sind sie nicht die einzigen¸ die auf der Suche sind. Der Gegenspieler setzt eine Horde Piraten auf die Helden an¸ die sie überwinden müssen. Dort befreien sie einen Gefangenen¸ der sie um Hilfe bei der Rettung seiner Sippe bittet.
Ihre Reise führt über das weite Land¸ unter anderem mit einem Luftschiff.¸ das abstürzt und einen Fußmarch nötig macht. Um weiter vorzudringen müssen sich die Helden einer Leonirsippe anschließen.
Das große Finale bildet das Aufeinandertreffen der Helden und Leonir auf einer Seite und einer großen Chimären-Armee auf der anderen Seite.
Wie spielt es sich?
Um es vorweg zu sagen. Ganz offensichtlich beherzigt man bei FanPro auch Hinweise von Spielerseite und hat sie entsprechend in das Abenteuer eingebracht.
Natürlich richtet sich das Abenteuer in erster Linie an Neulinge¸ was die Art der Beschreibungen und die Ausführlichen Details angeht. Hier bekommt der Meister wirklich Hilfe. Es werden viele potentielle Möglichkeiten¸ die die Spieler ergreifen könnten berücksichtigt und dem Meister die entsprechenden Entwicklungen beschrieben.
In erster Linie handelt es sich um ein Reise und Erkundungsabenteuer¸ bei dem aber auch die Darstellung von NSC gefragt ist.
Jede Szene bzw. jeder 'Aufzug' wird ausführlich geschildert und man bekommt auch Hinweise für eine Musikuntermalung geliefert.
Besonders gefallen hat mir der Teil¸ wo die Helden versuchen sollen in den Leonir Clan aufgenommen zu werden. Da kann der Spielleiter seine sadistische Ader in vollen Zügen ausleben. Die Spieler werden die Prüfungen hassen.
Da Abenteuer kann durch die Suche nach den einzelnen Bruchstücken natürlich auch zu Verbindung mehrere Abenteuer untereinander genutzt werden¸ indem einfach die Anzahl erhöht wird.
Seliges gilt natürlich auch für eigene Abenteuer rund um die Bruchstücke. Die ganze Suche hat ein Flair wie eine Mischung zwischen Indianer Jones und Marco Polos Reisen.
Fazit:
Gut ausgearbeitetes Abenteuer¸ welches auch für nicht myranische Gruppen interessant ist¸ wenn sie denn irgendwie in Güldenland stranden.
Eine Rezension von: Christoph Böhler