Gesetze der Nacht 2. Ed.

Nun möchte ich darlegen¸ was in an dem Regelwerk gut finde und was nicht. Als erstes möchte ich feststellen¸ daß das Regelwerk viel Kreativität und Ideenreichtum hineingesteckt wurden. Aber aus eigener Erfahrung als Spielleitung weiß ich¸ daß die meistens Spieler beim Live ‐ Rollenspiel Probleme haben sich alle Eigenschaften ihres Charakters zu merken und daß schon bei unserer abgesteckten Version¸ sprich mit den ganzen Buch erwähnten Eigenschaften und Punkten oder Zetteln¸ die man im Kopf oder bei sich haben mu߸ daß das ganze doch ein wenig kompliziert wird¸ vor allem¸ wenn man seine ausgegeben Eigenschaften dem Spielleiter abgibt. Hin und her und wieder zurück. Beim Schere-Stein-Papier-spielen mit Revanchen und allem drum und dran kann es auch unnötig in die Länge gezogen werden. Ich will damit nicht sagen¸ daß andere Systemumsetzungen besser sind¸ sondern einfach nur¸ daß das ein Problem darstellt.
Loben muß ich auf jeden Fall die Umsetzung der Hintergründe besonders der Erweiterung von Einflu߸ als auch der Umsetzung der Disziplinen¸ die ich bis auf wenige Ausnahmen so gutheißen würde. Über die Umsetzung der Attribute läßt sich streiten.
Mir als Spielleiter hat dieses Buch auf jeden Fall sehr als Anregung in Bezug auf LARP gedient und einige Ideen daraus werden auf jeden Fall in unsere Chronik einwandern. Des weiteren enthält das Buch durch seine weitere Auslegungen von bestimmten Kräften oder der Beschreibung von bestimmten Vorgängen und anderen Regelergänzungen nützliche Tips für Vampire im allgemeinen¸ ob Live oder nicht.
Wie schon oben erwähnt habe ich eine gespaltene Meinung zu dem Buch. Jedem sei es selbst überlassen¸ ob er diese Regeln so benutzt oder ob er eigene entwickelt¸ auf jeden Fall kann dieses Buch als gute Grundlage dafür dienen¸ auch wenn mir der Gedanke danach zu spielen widerstrebt. Wie dem auch sei: LARP rulez!
Eine Rezension von: Jamin (Schreck-Net)