DDD 1: Der singende Tod
Das Abenteuer "Der singende Tod" ist für Midgard konzipiert und spielt in der Region Alba im Grenzland zu Clanngadarn. Es kann aber ohne große Probleme in eine andere Kampagne umgesiedelt werden.
In Twineward beginnt das Abenteuer. Beunruhigende Nachrichten erreichen den Ort. Orks sollen bald angreifen und so entsteht eine bedrückende Stimmung. Die Offiziellen bestreiten dieses¸ aber sie schicken den Händler Robert Quirtham zu den nördlichen Stämmen. Ihn sollen die Charaktere begleiten und das Geheimnis ergründen.
Nach wenigen Tage erreicht man die Grenzfestung Eaglestone. Die Bewohner wurde hingemetzelt. Orks haben hier ihr Unwesen getrieben.
Auf dem weiteren Weg schließen sich weitere Nicht-Spieler-Charaktere der Gruppe an. Darunter auch eine Schamanin¸ die auch auf dem Titelbild abgebildet ist. Ihr Dorf¸ das nächste Etappenziel¸ wurde auch von Orks überfallen und die Bewohner niedergemetzelt.
Schließlich erreicht die Gruppe¸ dass eigentlich Ziel der Reise¸ die Festung der Orks und der alte Tempel. Der Schamane Brydach ap Conn hat sich die Orks untertänig gemacht und mit Hilfe seines Blutzaubers beherrscht er auch noch einige riesige fliegende Käfer (der singende Tod). Nach einem erfolgreichen Kampf können die Helden noch eine Göttin befreien und so in der Region großen Ruhm ernten.
Auf fünfzig Seiten gelingt es dem Autor Rico Nielin ein sehr gutes Abenteuer vorzustellen. Die Karten und Zeichnung sind alle in schwarzwei߸ aber dafür sehr gut und stimmig. Das Abenteuer ist geradlinig¸ bietet aber genug Möglichkeiten für die Charaktere ihren eigen Willen auszuleben.
Die mitlaufenden Nicht-Spieler-Charaktere sind sehr gut und ausführlich beschrieben und bieten auf Grund ihrer Charakterzüge¸ gute Begleiter für die Gruppe¸ die für eine stimmige Atmosphäre sorgen.
Fazit:
Der singende Tod ist ein sehr gutes Abenteuer und seine 9¸80 Euro alle mal Wert. Es bietet Spielspaß für mehrere Spielabende und auf Grund seiner Universalität ist es überall einsetzbar.
Eine Rezension von: Thomas König