Dausend Dode Drolle 07
Ausgabe sieben der DausendDodeDrolle kommt in einem stark verbesserten Design. Das Titelbild ist zum ersten Mal farbig und das Papier hat auch eine bessere Qualität. Dafür wurde auch der Preis der Ausgabe von 4¸80 DM auf 6¸80 DM erhöht. Aber auch der Umfang mit 54 Seiten ist größer geworden. Der Aufbau des Inhalts ist gleich geblieben. Die meisten Rubriken sind aus den vorherigen Ausgaben bekannt. Lediglich die Brettspielecke mit der Vorstellung von sieben Brettspielen ist neu.
Der Hauptartikel stellt die boecklinsche Luftschiffwerft vor. Die für Midgard 1880 gedacht Beschreibung liefert nicht nur die geschichtliche Entwicklung der Werft¸ sondern stellt gekonnt den Aufbau dar. Gut gezeichnete Karten verdeutlichen den Grundriss. Selbst die dort lebenden und arbeitenden Personen werden vorgestellt und Abenteuervorschläge werden gemacht. Ein sehr interessanter Artikel¸ dessen Inhalt sofort in eine Kampagne eingebaut werden kann.
"Das Blutgemach" führt die Gruppe in das kleine Örtchen Pitmore. Es spukt¸ daher haben die Dorfbewohner schon vor Jahren¸ ihr altes Städtchen (Alt-Pitmore) aufgegeben¸ da sie davon ausgehen¸ daß ein altes Landhaus der Ausgangspunkt des Spukes ist¸ und ein neues Dorf errichtet. Plötzlich verschwinden Dorfbewohner und die Gruppe wird in ein Abenteuer mit Vampiren¸ Werwölfen und Legenden verwickelt. Die Karte ist sehr gut und das Abenteuer kann ohne Probleme in eine andere Kampagne eingebaut werden. Besonders erwähnenswert ist die vierseitige Dorfchronik¸ die sich hervorragend als Hand-Out eignet.
In der Mitte des Heftes ist eine sehr schöne Karte (DinA3) von den Struminseln. Auf einer weiteren Seite sind einige Ort bereits erklärt¸ doch der größte Teil soll vom Leser entwickelt werden.
In der Rubrik "Mystische Völker" geht es diesmla um die Gianen. Es sind Waldgeister auf Erainn.
Das Heft wird von neue magischen Gegenständen¸ zwei Geschichten und Büchertipps komplitiert.
Fazit:
Ein weitere Meilenstein in der Entwicklung der DausendDodeDrolle ist gemacht. Der Sprung zum professionellen Magazin ist auch beim Layout vollzogen.
Eine Rezension von: Thomas König