Dausend Dode Drolle 02
Nach einem kurzen Vorwort folgen zweieinhalb Seiten mit Leserbriefen¸ die die erste Ausgabe behandeln.
Der Artikel "Alles was Recht war" beschäftigt sich mit der Rechtsprechung im Mittelalter. Zunächst werden die Gesetze des fränkischen Reichs und des Frühmittelalters beschrieben. Das Kampfrecht am Würzburger Landgericht ist schon eher etwas für Rollenspieler¸ schließlich wird dort der Prozessausgang durch einen Kampf Mann gegen Mann bestimmt. Abschließend wird noch die peinliche Gesetzgebung von Kaiser Karl V. aus dem Jahre 1532 erklärt. Der Strafenkatalog war hart¸ aber er verhinderte¸ daß durch Rache und Fehden weitere Straftaten begangen werden.
Das Abenteuer "Pelzchen" ist ein klassisches Wiederbeschaffungsabenteuer. Dem Magier Urgula wurde bei einem Überfall sein Familar gestohlen. Ohne diese ist er vollkommen machtlos. Die drei Karten zum Abenteuer sind sehr schön gezeichnet¸ so das das Abenteuer hervorragend zwischen zwei größeren einer Kampagne gespielt werden kann.
Der Artikel "Der unfähige Baumeister oder die Magier im Rollenspiel" spricht eigentlich jedem Spielleiter aus der Seele. Es handelt von den Problem¸ wenn eine Festung nur mit mechanischen Mitteln geschützt wird. Ein magiebegabter Charakter hat es meist leicht durch die Fallen zu wandern¸ sehr zum Leitwesen eines kreativen Spielleiters.
Weiterhin werden in dieser Ausgabe sechs neue Zaubersprüche präsentiert¸ mehrere Abenteuerideen vorgestellt und neue magische Gegenstände mit Geschichte beschrieben. Nicht fehlen dürfen Rezensionen und Büchtertipps.
Fazit:
Die zweite Ausgabe überzeugt. In der Regel ist die zweite Ausgabe nicht so gut¸ wie die erste¸ aber hier gibt es eine Ausnahme
Eine Rezension von: Thomas König