Kings & Things
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Das Brettspiel Kings & Things ähnelt auf dem ersten Blick dem bekannten Sielder von Catan. Das liegt zum größten Teil daran¸ das auch hier das Spielbrett durch das Anlegen von großen Hexfelder erstellt wird.
Doch das ist eigentlich schon die einzige Gemeinsamkeit. Im Gegensatz zu Siedler geht es nicht darum möglich verschiedene Rohstoffe zu sammeln und Siegpunkte zu bekommen¸ sondern man muss Felder erobern und schließlich eine Zitadelle errichten.
Der Weg zum Sieg ist aber ein sehr steiniger. Zunächst einmal müssen die unbesiedelten Länder erobert werden. Zu diesem Zweck gibt die Spielmarken¸ die Dinge (englisch "Thing"). Es wird unterschieden zwischen den Wesenmarken¸ den Ereignismarken¸ den Schatzmarken¸ den Magiemarken¸ den Einkommensmarken¸ den Wappenmarken¸ den Festungen¸ den Schlachtmarken¸ den Helden und den Goldmarken. Ein großer Teil diese Marken werden in dem Dingebeutel aufgehoben. Die Marken sind mit sehr lustigen¸ teilweise comichaften Zeichnungen versehen.
Die Spielrunden sind in Phasen unterteilt. Zunächst erhebt jeder Spieler seine Steuern. Mit Hilfe des so gewonnen Geldes kann er Helden und Dinge anwerben. Anschließend werden die Ereignisse ausgespielt und schließlich die Heerhaufen bewegt. Fast unvermeidlich bleiben dann die Schlachten. Doch die Dingen und Helden sterben nicht¸ sondern sie kommen wieder in den Dingebeutel und warten auf ihren nächsten Einsatz.
Schließlich werden noch Festungen errichtet und die besonderen Fertigkeiten von einzelnen Helden können ausgespielt werden.
Die Regeln sind sehr komplex¸ aber doch einfach zu verstehen. Dabei hilft es¸ dass der Hintergrund mit einer fiktiven Weltgeschichte erklärt wird. Auf einer Seite im Regelheft wird die Entstehungsgeschichte des Landes Kadab in bester Terry Pratchett Manier dargestellt. Von Vorteil ist es auch¸ dass am Ende des Regelheftes noch einmal auf zwei Seiten die Regel kurz dargestellt werden. Somit wird ein erstes Spiel sehr vereinfacht.
Das Spiel gehört schon nach den wenigen Spielen¸ die ich machen konnte¸ zu meinen Lieblingsbrettspielen. Ich habe früher sehr gerne Siedler von Catan gespielt¸ doch Kings & Things fängt da an von Siedler aufhört. Jedem der ein Fan von den Sieldern von Catan ist¸ sei Kings & Things empfohlen.
Das einzige Manko ist¸ dass mit der Fülle von Spielmarken auf dem Spielbrett (teilweise liegen ein Dutzend Spielmarken auf einem Hexfeld)¸ der Überblick verloren geht und einige unruhige Spieler leicht das Spiel durch einander bringen können.
Spielinhalt:
48 Geländefelder (Hex)
363 Spielmarken
24 Schlachtmarken
4 Sichtschirme
4 Helden-Übersichtskarten
2 Übersichtskarten
4 Holzwürfel
1 Dingebeutel
1 Mini-Grip Beutel
1 Regelheft (24 Seiten)
Eine Rezension von: Thomas König