Geteiltes Herz (048)

Worum geht es? Ein junger Medikus befindet sich auf Wanderschaft und trifft auf einen ebenso jungen Hexer. Dieser wird gerade von einem Novizen des Praiostempels verfolgt. Aus einer Laune heraus beschließt der Medikus dem Hexer zur Flucht zu verhelfen. Das ist schwieriger als es erscheint und ein Kobold muß seine Hilfe zukommen lassen. Allerdings hat dieser den Wunsch nach dem ersten Säugling¸ den der Medikus berührt.
Soweit so gut. Die beiden sind also auf der Flucht¸ weithin verfolgt von dem Novizen¸ der dem Drängen eines wahnsinnigen Tempelvorstehers Folge leisten muß. (Wieder mal ein bitterböser und durchgekauter Praiosgeweihter. Langsam erwächst der Eindruck¸ daß die DSA Redaktion nicht will¸ das Spieler diesen Charaktertypus spielen.)
Wie auch immer die beiden geraten in den gewaltigen Konflikt zwischen Andergast und Nostria hinein¸ sie finden heraus¸ das der Hexer und der Novize eigentlich Brüder sind und der durchgeknallte Geweihter ihr Vater¸ der ihre Mutter hat umbringen lassen. Gemeinsam nehmen sie Rache¸ kommen wieder in Schwierigkeiten und am Ende ist der Junge Novize Tempelvorsteher¸ Der Hexer glücklich und frei¸ genau wie der Medikus und natürlich bekommt der böse¸ böse Geweihte seine Strafe¸ auch der Wunsch des Kobolds geht in Erfüllung und wenn sie nicht gestorben sind....
Alles in allem eine völlig hirnrissige Geschichte¸ die man wirklich nicht lesen braucht. Auch diesmal kommt natürlich auch die Sexuelle Randgruppenbetreuung nicht zu kurz. Was es diesmal ist¸ wird hier aber nicht verraten¸ so das ihr wenigstens noch ein bißchen Spannung habt¸ wenn ihr dieses Buch wirklich lesen solltet.
Eine Rezension von: Christoph Böhler