Elementare Gewalten 2: Erde und Eis (049)

Also machen sich die Helden auf die einzige vom Standort her bekannte Feste aufzusuchen.. Sie wollen zur Festung des Humus gelangen. Diese soll sich angeblich im Güldenland beffinden.
Einige von Euch werden sich sicher noch an das Abenteuer 'Durch das Tor der Welten' erinnern. Eben jenes Tor wird benutzt um nach Güldenland zu gelangen. Endlich wissen wir¸ wo wir wirklich waren. Von wegen fremde Planeten....
Wenn so lose Fäden aus früheren Abenteuern und Romanen aufgegriffen werden¸ dann erlebt die Spielwelt Aventurien ihre besten Augenblicke.. Genau das ist es was Aventurien ausmacht. Der Zusammenhang und die Stimmigkeit.
Wõhrend auf der einen Seite Fõden verknüpft werden¸ bekommt man auf der anderen Seite eine ganze Reihe von losen Enden angeboten. So treffen unsere Abenteuer auf eine Gruppe Güldenlõnder¸ die so schillernd und Vielgestaltig sind¸ das man sich einiges von der Eroberung Güldenlands erwarten kann.
( wie war doch gleich der Titel der Güldenlandbox?)
Und Hadmar hat sich auch der Kritik am ersten Roman aus diesem Zyklus angenommen¸ denn die macht der Helden wurde deutlich entschärft. Sie sind immer noch mächtig. Wer auch sonst sollte auf die Suche nach der elementaren Zitadelle gehen? Aber sie sind nicht mehr von oben und unten mit magischen Artefakten ind Instantwundern ausgestattet. Was sie auch glaubwürdiger macht.
Auch hier wird die Handlung wieder aus der Sicht der einzelnen Beteiligten geschildert.. Das¸ so muß man es wirklich sagen¸ hat Hadmar voll auf Tasche.
Die Erzõhler sind wirklich Persönlichkeiten.. Sie haben nicht nur eine eigene Art zu erzõhlen¸ sondern auch einen eigenen Blickwinkel auf die Abläufe.
Insbesonder Raidris Tochter hat mehr Tiefe als viele andere Romanfiguren. Wenn ich euch Söhnen des Unglaubens auch sagen mu߸ daß mein liebster Erzõhler der farbenprächtige Ruban ist.
Es sei an dieser Stelle gesagt¸ daß dieses Buch zu den besten DSA Romanen zõhlt. Sowohl von der Qualitõt des Stils¸ als auch von der Geschichte her.
Eine Rezension von: Christoph Böhler