Conan 2: Der Gott in der Kugel und andere Geschichten
Nach Die Tochter des Frostriesen und andere Geschichten ist nun mit Der Gott in der Kugel der zweite Comic aus der neuen Conan Reihe bei Panini Comics erschienen.
Conan reist in die nemdische Stadt Numalia¸ nachdem er sich von seinen Abenteuer erholt hat. Dort wird er für einen Diebstahl angeheuert¸ nachdem er wieder einmal seine Kraft und seine Kampftechnik gezeigt hat. Conan soll in das Haus des Händlers Kallian Publico eindringen¸ doch als er dort ist¸ ist der Bewohner des Hauses bereits tot. Die Wachen finden nur Conan und verdächtigen ihn des Mordes.
Es beginnt eine interessante Diskussion¸ doch am Ende gelingt es Conan aus der Stadt zu flüchten. Er schließt sich einem Ibis-Priester an. Kalanthes möchte einen magischen Zauberstein beschafft haben und vernichten. Conan begibt sich mit hm und seinem Gefolge aus die Reise. Doch auf dem Weg müssen sie sich immer neuen Herausforderungen stellen. Ihr Gegenspieler Thoth-Amon¸ ein Priester des Schlangengottes Set¸ will den Raub des Zaubersteins verhindern und greift zu dämonischen Mitteln.
Auch der zweite Band knüpft Qualitativ nahtlos an den ersten sehr guten Band an. Im Gegensatz zum ersten Band nimmt aber der Kampf nicht mehr den großen Bereich ein. Es wird zwar nach wie vor häufig das Schwert gezogen¸ doch es gibt viele Dialoge und es geraten andere Figuren in der Vordergrund. Dadurch steigert sich die Intensität der Handlung und man bekommt ein wesentlich besseren Eindruck von der Welt und den Figuren.
Zeichnerisch ist das es den beiden Autoren das Level zu halten und somit einen wahren Meisterwerk abzulegen. Lediglich die Geschichte hat nicht ganz das Tempo der Vorgängerbandes¸ aber das ist nicht so tragisch.
Am Ende des Bandes gibt es eine kurze Ausführung über das Leben und das Werk von Robert E. Howard. Außerdem gibt es eine Konzeptzeichnungen und Entwürfe. Wie bei den anderen Publikationen auch¸ gibt es eine Covergalarie.
Fazit:
Ich bin ganz begeistert von dieser Reihe und auch von der Tatsache¸ dass mehr Handlung aufkommt und diese nicht so schnell abgewickelt wird. Dadurch gelingt es eine viel stimmigere Atmosphäre auszubauen und so einen guten Einblick in Conans Welt zu lieferen.
Eine Rezension von: Thomas König