| Dies ist eine Rezension aus dem monatlich von 1980 bis 2021 erschienenen Newsletter vom Club für phantastische Literatur von Erik Schreiber. |
Im Jahr 2838 herrscht Krieg in der Inneren Sphäre. Der zweite Nachfolgekrieg führt die großen Häuser wieder gegeneinander. Das Lyranische Commonwealth führt wieder einen Zweifrontenkrieg¸ der aussichtslos erscheint. Alle verfügbaren Kräfte müssen zusammengeführt werden¸ damit eine für das Commonwealth günstige Entscheidung zu finden.
Gleichzeitig findet im eigenen Land ein neuer Krieg statt. Archonet Christian Delcord versucht sich ein eigenes kleines Sternenreich aufzubauen. Seine Waffe ist unglaublich. Er schafft es¸ mit seinen Panzern die komplexesten Kampfkolosse ausser Kraft zu setzen¸ ohne wirklich einen Schuss auf sie abzugeben. Die BattleMechs fallen einer nach dem anderen aus. Die Lanzen der Garnisonen sind machtlos¸ ganze Planeten kapitulieren vor der Macht des Archonet.
Aus diesem Grund wird eine Lanze von Soldaten des Geheimdienstes mit ihren Mechs über dem Planeten abgeworfen¸ den Delcord als nächstes zu erobern gedenkt. Planet Ludwigshafen ist das Ziel¸ doch scheinbar kommen die Geheimdienstler zu spät.
Neben ihrem Einsatz auf dem Planeten müssen sich die vier so unterschiedlichen Männer und Frauen erst einmal selbst zusammenraufen. Die vier Personen sind in ihrer Art sehr unterschiedlich¸ was zu weiteren Spannungen führt.
Reinhold H. Mai¸ der mir vor allem als Hintergrundautor für Battletech bekannt wurde¸ schreibt einen spannenden Roman¸ der in der Welt der Battletechs angesiedelt ist. Eine Art Spionage-Kriegs-Roman¸ dessen Handlung sich gekonnt in die Welt des 31sten Jahrhunderts einfügt.