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Trinity
Name:
Trinity
Genre: SciFiSuperhelden
Sprache:
Deutsch
Englisch
Hintergrund: Ein poppiges SciFi-Spektakel¸ das so gar nichts mit der World of Darkness zu tun hat. Ein SciFi-Universum mit einem facettenreichen Spektrum zwischen fantastischen Superhelden und miesen Oberschurken. Andere Planeten wurden kolonisiert¸ neue Planeten entdeckt und schließlich sogar bislang unbekannte intelligente Lebensformen entdeckt.
Veröffentlichung im Jahr: 1997
Verlag:
Deutsche Ausgabe: Feder&Schwert
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Fremdsprachige Ausgabe: White Wolf
Meta-System: Storyteller
Dazu verwandte Rollenspiele:
Aberrant,
Changeling-the Dreaming,
Daemonen-Die Gefallenen,
Dark Ages,
Demon-The Fallen,
Exalted,
Highlander-The Gathering,
Hunter-The Reckoning,
Jaeger-Die Vergeltung,
Mage-The Ascension,
Mage-The Sorcerers Crusade,
Magus-Die Erleuchtung,
Monster-Die Rebellion,
Mumien-Die Wiedergeburt,
Mummy-The Resurrection,
Orpheus,
Predator-The Hunt,
Street Fighter,
Time of Judgement,
Trinity,
Vampire-Aus der Alten Welt,
Vampire-Dark Ages,
Vampire-Die Maskerade,
Vampire-Kinder des Lotus,
Vampire-Kindred of the East,
Vampire-The Masquerade,
Victorian Age,
Wechselbalg-der Traum,
Werewolf-The Apocalypse,
Werewolf-The Wild West,
Werwolf-Die Apokalypse,
Wraith-The Oblivion,
Beschreibung:
Der neueste Streich der Storyteller-Reihe flüchtet ganz bewußt vom World of Darkness-Image. Die Gegenwart wird mit der Zukunft ausgewechselt: Magi¸ Werwölfe und Vampire weichen Psionikern¸ kurz Psionen. Die Psionen haben übernatürliche Kräfte entwickelt¸ indem ihnen die kanalisierung von psionischer Kraft gelang. Egal¸ ob man damit Fliegen will¸ die Luft entflammt oder auch die Gedanken eines Anderen ließt - Psionen sind die Magier der Neuzeit. Vor dem großen Krieg einiger amoklaufender Psionen gegen die restliche Bevölkerung¸ waren die Psionen Menschen wie Du und ich - vielleicht sogar Deine Mutter. Erst im Jahre 2061 konnten die marodierenden Abtrünnigen aufgehalten werden¸ dabei waren die Verluste auf der Seiten der "Normalen" unglaublich hoch¸ sogar vor dem Einsatz von Atomwaffen wurde schließlich nicht mehr zurückgeschreckt um die Abtrünnigen aufzuhalten. Die Missetäter flohen ins All¸ um dem Untergang zu entkommen. Der Wiederaufbau konnte beginnen. Anfängliches Mißtrauen gegenüber allen Psionen wich der Erkenntnis des großen Nutzen für die Allgemeinheit und natürlich einzelne Fraktionen. Nur langsam konnte die zerstörte Welt wieder aufgebaut werden und auch die Psionen entwickelten sich in dieser neuen Ordnung. Jetzt¸ sechzig Jahre nach Kriegsende¸ kehren jedoch die Abtrünnigen wieder heim - und treffen auf die überraschende Gegenwehr der Psionen. Bereits seit zehn Jahren halten die Wälle. Endlose Abenteuer und Gefahren warten. Neue Helden in einer neuen Weite¸ denn die Grenze ist nun nicht mehr das Firnament. Inzwischen sind die Tore zu neuen Welten und fremden Rassen aufgestoßen worden. Raumschiffe tragen die Abenteurer fort und damit auch zu neuen Konflikten - sowohl mit den Abtrünnigen¸ als auch mit dem noch unbekannten Fremden. Anders als die restlichen Storyteller-Bände kommt Aeon / Trinity als labberiges Softpapier mit Spiralbindung daher und macht nur aufgrund der tollen farbigen Illustrationen und Layout einen guten Eindruck. Der Doppelname Aeon / Trinity ist eigentlich gar keiner. Der ursprüngliche Name war Aeon¸ den jedoch der Musiksender MTV für sich beanspruchte (Serie¸ oder so). Um Streitigkeiten zu vermeiden¸ wich White Wolf gezwungenermaßen auf den Titel Trinity aus. Lustig aber wahr: Die Händler bekamen kurzerhand Aufkleber zugeschickt¸ um die Schriftzüge der Regelwerke zu überkleben - was jedoch sicherlich viele nicht gemacht haben¸ so findet man heute noch in vielen Läden den Schriftzug Aeon¸ neben passenden Erweiterungen mit dem Titel Trinity. Andrea Willes Meinung: Trinity ist sicherlich Geschmackssache¸ aber ich persönlich finde es sehr gut. Der Hintergrund ist - obwohl kurz gehalten - sehr komplex und bietet Platz für alle möglichen verschiedenen Arten von Science Fiction scenarios: Von Cyberpunkähnlichem Lowlife bis zu high Science Fiction¸ erkundung neuer Planeten oder First Contact scenarios und so ziemlich alles dazwischendrin. Und Ich persönlich finde¸ man kann vor dem Hintergrund auch Sehr gut mit nicht- Psionikern spielen¸ dann findet halt dieser ganze Psi- Aberrant Konflikt irgendwo im Hintergrund statt¸ betrifft die Charaktere aber nie direkt. Und bezüglich des Good-PSI - Bad-Aberrant (oder Bad-Alien) Konfliktes¸ ganz so simpel schwarzweiß ist das nicht ! Wenn man sich mal ein wenig intensiver mit der Materie (und den bisher erschienenen Hintergrundbänden) befaßt¸ dann merkt man sehr schnell¸ daß die Psioniker gar keine so reine Weste haben und daß die Aberrants durchaus eine Existenzberechtigung haben und nicht einfach nur Kill-on-sight Monster sind. Selbst diese Tue-Gutes-Trinity-wir-helfen-der-Menschheit Organisation hat ihre Schattenseiten und ein kreativer Spielleiter kann hier sehr viel draus machen. Also ich persönlich war von dem Trinity Hintergrund begeistert¸ nachdem ich ihn das erste mal gelesen habe¸ und ich habe für Superhelden Rollenspiele eigentlich gar nichts übrig. Ok¸ die Regeln... Ehrlich gesagt¸ die habe ich bis heute nicht genau gelesen¸ aber Regeln sind für mich auch immer nebensächlich. An sich mag ich die White Wolf Philosophie mit möglichst wenig einfachen Regeln¸ damit sie nur nicht in den Weg der Story geraten sehr gerne. Soweit ich das überschaue sind sie ähnlich wie bei den WOD Systemen¸ also einfach¸ unrealistisch und vernachlässigbar.
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