drosi.de | Stadt-Info | Hannover

Städte-Info: Hannover







  Nachbericht: Hannover Spielt 2006
Am 1. und 2. April fand mal wieder ein Con im Haus der Jugend statt - ausgerichtet von der Gilde der Fantasy Rollenspieler e.V. Als ich kurz nach der Eröffnung gegen 11 Uhr in Hannover eintrudelte machte der Con bereits einen einigermaßen gefüllten Eindruck. In der Eingangshalle tummelten sich verschiedene Verlagsstände (Pegasus, Prost, Redaktion Phantastik, SighPress, Truant) und Händler deren Angebot man schnell überblickt hatte. Deutlich mehr Auswahl bot der Stand von Spieltraum im ersten Geschoß. Ebenfalls im Obergeschoß fand man auch die Rundenaushänge und den Stand der Orga, der mit Rat und Tat, sowie der magischen HSpielt-Tasse aufwartete, die sich gegen einmalige Zahlung von 8 Euro beliebig oft mit Kaffee oder Tee füllen ließ. Wem ansonsten der Sinn nach Nahrung stand, fand im Erdgeschoß ein vorzügliches Essensangebot, welches vom HdJ-Team gestellt wurde - mit gutem Essen zu sehr fairen Preisen (z.B. gr. Pommes-Currywurst für 2.80 Euro).

Als Spielflächen boten sich mehrere kleinere Räume in den beiden Stockwerken, der Wintergarten und der große Saal an. Die Auswahl an ausgehängten Rollenspielrunden war übersichtlich und stets schnell belegt. Bemerkenswert ist sicherlich, daß doch viele Systeme abseits des Mainstreams angeboten wurden (Piratenrunde, Cthulhu, Conspiracy X, Der letzte Exodus, GURPS, HOL, In Nomine Satanis uvm.). Die Zahl der Workshops war ziemlich übersichtlich und für mich persönlich nicht sehr interessant. Deshalb schaute ich mich recht früh nach einer Spielrunde um und verbrachte den ganzen Samstag in Davids Midgard/Myrkgard-Runde, die mir viel Spaß gemacht hat.
Nach einem späten Start am Sonntag verbrachte ich meinen Con-Aufenthalt damit, mir verschiedene (Brett-)Spielrunden anzuschauen und zu Quatschen. Sicherlich erwähnenswert war das Mechwarrior Turnier der Clan-Battle-Liga und die Arkham Horror-Spielrunden (ein sehr üppiges, englisches Kult-Brettspiel rund um den Cthulhu-Mythos). Leider gibt es bislang keine Pläne Arkham Horror einzudeutschen - der Aufwand wäre sehr hoch und bislang ist es wohl zweifelhaft, wie oft sich das Spiel hierzulande verkaufen würde. Wer Interesse hat, sollte dies aber auf jeden Fall bei Pegasus anmelden. Ggf. hilft es ja.
Last but not least bot der Raum des Pegasus/SJGames-Supportteams durchgehend Kartenspiele wie Munchkin, Fraq, Igels usw. unter fachkundiger Anleitung an.

Viel Spaß haben mir auch meine Gespräche mit dem Team von SighPress (Area, Degenesis, Unknown Armies) und Ingo vom Greifenklaue-Fanzine gemacht. Praktischerweise ergab sich gleich nebenan eine Möglichkeit das neue Pyramos vom PROST-Team mitzunehmen. Rezension folgt.

Hannover Spielt 2006 hat mir gut gefallen. Leider leidet der Con unter den (vielerorts üblichen) sinkenden Besucherzahlen, was für die anwesenden Spieler vielleicht angenehm sein kann (Lautstärke), aber für die Ausrichter und Aussteller doch bedauerlich ist. Ich denke die Orga hat sich als guter Gastgeber erwiesen und man kann nur hoffen, daß ihrer Einladung 2007 wieder mehr Spieler folgen werden.
Quelle: Dogio

 











  Nachbericht: Hannover Spielt 2003
Gegen 16:00 Uhr traf ich in Hannover ein und war von der ungewöhnlichen Location angenehm überrascht. Die Waldorf-Schule bot ein schier unüberschaubares Geflecht aus Gängen, Klassenräumen und Sälen. Der Eingangsbereich bot den Ausstellern Gelegenheit, ihre Waren anzubieten. Hier fanden sich ein Stand von Feder&Schwert, Truant und dem Kupferkessel, einem Hannoveraner Shop. Dirk "vom Laden" Remmecke hatte wohl den größten Stand - und dazu noch recht günstig plaziert: direkt neben der Küchentheke präsentierte er Nettigkeiten wie das englische Kult, Nobilis - und noch jede Menge andere Sachen. Vermutlich hat er dafür seinen kompletten Laden leer geräumt. Tolles Angebot!
Meine Suche nach Dirk führte mich in den Musiksaal, wo gerade eine Diskussionsrunde stattfand. Das Thema drehte sich um die fehlende Kreativität in der deutschen Rollenspiele-Szene (die Aussage kann ich eher schwer nachvollziehen), ging aber über Stock und Stein. Es war interessant zu hören, daß es auch für die "großen" deutschen Verlage nicht immer ganz leicht ist erfolgreich zu sein (und warum das so ist), daß Experimente (wie z.B. Feder&Schwerts "Engel") ggf. bei einem Reinfall auch das Ende eines Verlags bedeuten können und das die zunehmende Verbreitung von Raubkopien das Hobby ernsthaft gefährdet.
Ein Rundgang brachte weitere Stände zum Vorschein: das Projekt-Odyssee (Zeichnet uns ein Phantom!-Wettbewerb), die Gilde der Fantasy-Rollenspieler, die Redaktion Phantastik und ein Stand mit dem Runequest e.V. samt FOLLOW. Auf jeden Fall viele interessante Leute, mit denen es sich zu unterhalten lohnte.
Die meisten Spielrunden waren in Klassenräumen der oberen Stockwerke verteilt - und es gab einen großen Haufen gut vorbereiteter Spielerunden und Workshops - alle Achtung.
Mein persönliches Highlight war übrigens Hadmar Freiherr von Wiesers Vortag "Götter, Engel, Vampire, Drachen, Aliens, AIs und Zehn-Tonnen-Schleimmonster" Ich kann diesen Programmpunkt - sofern er auf dem jeweiligen Con-Angeboten wird, nur wärmstens empfehlen. Die Ideen die Hadmar verwendet mögen nicht allesamt innovativ sein aber ihre Kombination mit Sicherheit - und er transportiert seine Inhalte auf eine einzigartig unterhaltsame Weise.
Die nächsten Chancen ihn zu sehen, mögen wohl NordCon und RatCon sein?! Ach ja, last but not least (es sind zwar noch etliche ungenannt...), war auch noch Sabine Weiss da, die man schon von einigen DSA-Publikationen kennt. Für 10 Euro gab's ein Charakterbild und so war das Fräulein ganz gut beschäftigt. Die Küche war okay, die (super nette und unkomplizierte) Orga hat ein großes Lob verdient und ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz doll bei meinem Gastgeber bedanken. Fazit: Hannover, bis zum nächsten mal!
Quelle: Dogio
 





Nachbericht: Spielt! Sommerfest
Am 11.08.01 fand eine Art winzigkleines "Hannover Spielt!" statt, das "Fantasy-Sommer-Fest 2001". Das war kein Con, sondern ein geselliges Beisammensein mit Grillen und Spielen für das ca. 20 Leute im Haus der Jugend zusammenkamen. Zwei hatten sich darauf vorbereitet, etwas zu leiten, einer davon schrieb noch fleißig an Charakterblättern für 7th Sea, und nach einer leckeren Völlerei begann zunächst diese Runde, wobei die Spieler alle vorbe- stimmt waren. Etwas später begann eine Runde All Flesh Must Be Eaten, für die sich acht interessierte Spieler fanden, also 2-3 zuviel, und somit blieben auch zwei übrig, die sich auf das Zusehen beschränken mußten (1. Runde: "Ein Zombie beißt Dir in die Schulter." "Aua!", 2. Runde: "Der Zombie hängt immer noch an Dir dran." "Das würde ich gerne ändern."). Zu den Übriggebliebenen gehörte leider auch ich, niemand von der ConTrolle war überhaupt an einer Spielrunde interessiert und es war mir noch nicht mal möglich, jemanden für eine von mir geleitete Runde (zugegebenermaßen ohne Qualitäts-Garantie - aber mal muß ich ja Erfahrung bekommen) zu gewinnen. Schlecht gelaufen, ansonsten aber ein feines Fest.

Quelle: Stefanie Bruning (stefanie.bruning@-SPAMSCHUTZ-web.de)

 

© Copyright 2000-2004 by Dogio