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Städte-Info: Bonn

Nachbericht: FeenCon, Juli 2005

Hach, einmal mehr hat es der liebe Wettermacher gut mit den Ausrichtern und Gästen des FeenCon gemeint. Samstags konnte man sich den ganzen Tag über unter freiem Himmel oder in den Räumlichkeiten aufhalten ohne an Hitzeschlag oder Frostbeulen zu leiden - ideale Voraussetzungen für ein gelungenes Rollenspiel-Event (die windstille Gesellschaft dauerverschwitzter Gamer am Sonntag-Mittag kann sonst grausam sein ;) . Die Spieltische waren bis spät in die Nacht gut gefüllt und auch die Workshops waren überraschend gut besucht.

Ich habe mich die meiste Zeit unter freiem Himmel aufgehalten, dem Evergreen Hadmar von Wieser bei seinen Ausführungen über Helden gelauscht, den LARPern und Mittelalter-Fans beim Larpen, Tanzen und Kämpfen zugeschaut und mich bis früh am Morgen im Fackelschein gesonnt. Mein besonderer Gruss an Lupi von der Mittelaltertruppe.

Ansonsten habe ich mich hauptsächlich in der Halle der Händler umgeschaut und festgequatscht und sogar 2 Stunden (!) in einem Workshop verbracht. Obwohl ich anfangs eher skeptisch war, ob ich es lohnen würde, länger als 5 Minuten zuzuhören, konnte Thomas Echelmeyer mit seinen Vorbereitungen zum Thema "Ungewöhnliche Rollenspiele - Nischen eines kreativen Hobbies" völlig überzeugen, das anfänglich nur mit 60 Minuten Dauer angekündigt war. Ich erwähne dies vor allem, weil Thomas diesen Workshop auf dem RatCon ein weiteres mal halten möchte. Möchte ich jedem empfehlen!

Eins ist für mich und wohl viele andere Gäste der FeenCon klar: 2006 bin ich wieder dabei!

Homepage: http://www.feencon.de

Quelle: Dogio

Nachbericht: RingCon, November 2003

Mein erster RingCon war ein sehr interessantes Erlebnis. Einmal kein Rollenspiel-Con sondern ein Happening zu Ehren von J.R.R. Tolkiens Meisterwerk: Der Herr der Ringe. Als größtes europäisches Ereignis¸ das zudem auch noch mit einigen englischsprachigen Schauspielern aus der Filmtriologie aufwarten konnte¸ war die Sprache in den meisten Workshops (z.B. Vorträge¸ Diskussionen¸ Tanzstunden) und vor allem während der Shows natürlich englisch.
Mich reizte vor allem die Möglichkeit¸ einmal den Schauspieler von Gimli (John Rhys-Davies) zu sehen¸ aber auch Craig 'Haldrir' Parker¸ Mark 'Gil Galad' Ferguson und andere warteten in einstündigen Panels auf¸ also je 60 Minuten um dem Publikum Rede und Antwort zu stehen. Diese teils recht lustigen Shows (sofern man denn das Aerikanisch verstehen konnte) waren natürlich ziemlich gut besucht. Dem vielen Applaus und dem schallenden Gelächter konnte ich mich leider erst recht spät anschließen. Zum einen mag das an der mäßigen Akustik auf der 'Presse'-Empore gelegen haben - von der man übrigens leider keine guten Photos schießen konnte - und zum anderen an meiner Distanz zum Mittelerde Fandom.

Jemand der richtig in der Materie 'drin' ist¸ fand auf dem RingCon gewiß sein Mekka¸ konnte sich köstlich amüsieren und (vermutlich) dank Zimmer im Hotel auch die Samstag Nacht durchtanzen und den Luxus eines Maritim Hotels genießen.
Insgesamt für jeden Tolkinisten ein aufregender Kurzurlaub auf Mittelerde. Die Stimmung war durch die Bank gut¸ es gab viel zu sehen (massenhaft Gewandete die man auch im Konstüm- und Talentwettbewerb bestaunen konnte¸ Merchandise¸ HdR-Spiele jeglicher Art uvm.)

Der RingCon war bzw. ist ein Happening¸ wie man es sich in der Rollenspiel- szene nicht vorstellen könnte. Der Eintritt von 110 Euro (natürlich ohne Hotelkosten!) für alle drei Tage ermöglichte den Import von namhaften Stars und das lockte entsprechend viele Fans an. Für einen Rollenspieler interessant¸ für jeden Tolkinisten ein Muß!

Quelle: Dogio (2003-11-26)
















FeenCon '03, Stadthalle Bonn / Bad Godesberg
Wahrlich eine Convention, auf die die Gilde der Fantasy Rollenspieler mit Stolz zurückblicken werden - erinnerte sie doch an gute alte Zeiten, als es in Deutschland nur wenig, dafür aber meist gut besuchte Cons gab. Mehr als 2200 zahlende Tagesbesucher wurden gezählt, was dem FeenCon wieder einen guten Platz in der Besucher-TopTen beschert. Jede Person konnte mit einem tollen Brettspiel (gespendet von Truant) als Willkommensgeschenk begrüßt werden.

Photos können durch Klicken vergrößert dargestellt werden (Javascript).
Dank des sehr guten Wetters verteilten sich die Leute sehr gut auf Gebäude, Innenhof und Parkgelände (Zelte und Wiese) wodurch es nur selten zu Gedränge oder Platzmangel kam. Auch die gut sortierten Händler (z.B. Fantasy Encounter, Fantastic Shop, Spielzeit, Tellurian) waren zufrieden - und das will wirklich was heißen.

Da man heute nur mit Spielrunden, kaum noch Gamer vor die Türe lockt, waren reichlich Ehrengäste eingeladen. Zu den bekannteren Autoren und Zeichner gehören sicherlich Caryad (DSA-Top-Zeichnerin), Bernhard Hennen (Gezeitenwelten-Autor), Wolfgang Hohlbein (erfolreicher Phantastik-Autor), Franz Vohwinkel (Illustrator), Kim Schneider (Künstlerin und Autorin, z.B. Chroniken der Engel und Kinthara RPG), Sabine Weiss (DSA-Illustrationen), Markus Heitz und Darkwing-Zero (Anime-Zeichnerin und Blickfang). Aber auch Organisationen wie Storyolympiade.de die Jungautoren (Andrea Tillmanns, Armin Rößler, Heidrun Jänchen und Ines Bauer) und die Roman-Neuheiten Der eiserne Thron und Griff nach der Macht aus der Demonwright-Welt vorstellt und zahlreiche Stände mit aufstrebenden Illustratoren die unter anderem nach Wunsch Charakter-Skizzen anfertigten, waren attraktive Anlaufpunkte.
Der Truant-Verlag präsentierte sein neues "Evil Fantasy"-Rollenspiel ORK! und das Schurken-Handbuch für D&D3, Ravensburger bot Demo-Runden zu seinem neuen Spiel BEHIND an. Lagarafa Productions bewarb seinen momentan produzierten Fantasy-Film "Kriegerherzen" - sieht schon sehr cool aus! Das Projekt Odyssee stellte an seinem Stand nicht nur Freie Rollenspiele wie Operation Max vor, sondern sorgte auch für ein stetes Angebot an Spielrunden.
Die Windgeflüster-Redaktion präsentierte die neueste Ausgabe mit dem Thema Seefahrt und Piraten und erstellte auch live die Con-Zeitung Feenrolle (PDF).

Es gab viele Workshops (z.B. Lodland, Herr der Ringe RPG und Midgard), Lesungen (z.B. Hohlbein) und Wettbewerbe (z.B. Miniaturen bemalen, bestes LARP-Kostüm... viele attraktiv gewandete Teilnehmer!) und einige Mini-LARPs wie z.B. das sehr erfolgreiche Kleinkinder-LARP am Sonntag und die LARP-Werkstatt.
Legendär wird hier wohl auch "Madame Kettenbikini" hervorgehen, deren raffiniertes Oberteil so manchem Gamer den Kopf verdreht hat.
Den ganzen Tag über spielten im Park die drei Bands Die Irrlichter, Die Streuner und Cathain mit mittelalterlichen Instrumenten und Klanggut auf, denen ein guter Teil des tollen Con-Ambiente zu verdanken war. Für diese Auftritte zeigte sich nicht zuletzt Mondschatten verantwortlich, die genannte und andere Mittelalter-Bands als CD vertreiben (und mit "Miroque VIII" übrigens gerade einen neuen Sampler veröffentlicht haben).

Aber es gab auch Ü-BER-ALL Spielrunden, soweit das Auge reicht. Die Orga konnte über 200 offizielle Spielrunden zählen, dazu kamen zahlreiche Tabletop-Schlachten, Sammelkartenspiele (traditionell im Untergeschoß), ein paar KoSim und Gesellschaftsspiele, eine Film-Nacht und den beliebten Bring&Buy. Last but not least stellten auch die Tombola und die Versteigerung nette Attraktionen dar.

Man wußte kaum, wie man all diese Highlights unter einen Hut bekommen sollte, wer hier tatsächlich Langeweile hatte, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen.

Die Con-Interne Verpflegung wurde vom Betreiber der Stadthalle organisiert und war recht ordentlich, wenn auch nicht unbedingt günstig. Hier lohnte sich ein Ausflug in die nahe gelegene Stadtmitte (ca. 3-5 Fußminuten) zu den dortigen Supermärkten und Restaurants.

Ein großes Lob an die FeenCon-Orga! Ein rundum toller Con, der nur noch eines gebraucht hätte: reichlich Ventilatoren.

Weiterführende Links:
http://www.feencon.de/ (Information zum Con)
http://www.gfrev.de/ (Gilde der Fantasy Rollenspieler e.V.)
Feenrolle (PDF, Con-Zeitung der GFR)
Die Streuner (Mittelalterliche Musik)
Die Irrlichter (Mittelalterliche Musik)
Cathain (Mittelalterliche Musik)
Rene Werners HP (Danke für 3 tolle Photos)

Quelle: Dogio























FeenCon 10, Juli 2002, Stadthalle Bonn / Bad Godesberg
Mit Spannung wurde der Jubiläums-Con der Gilde der Fantasy-Rollenspieler e.V. erwartet: bereits zum 10. mal fand am 20. und 21. Juli der FeenCon (ganz früher mal "PhanCon") statt. Nach stetig sinkenden Besucherzahlen und einem zweijähigen Exil in Herne, war die Spannung groß, ob eine Rückkehr nach Bonn den Abwärtstrend der Besucherzahlen stoppen würde - es ist gelungen, denn an den beiden Tagen konnten 1850 Tagesbesucher gezählt werden (+900 zu 2001).

Und den ca. 1000 Personen wurde einiges geboten: gleich am Eingang gab es die erste Überraschung: eine prall gefüllte Tüte mit einem Warenwert von ca. 100 Euro (Highlight: ein dt. Trinity Grundregelwerk). In der Vorhalle tummelten sich viele Händler, die dank neuem Konzept, unterschiedliche Waren anboten. Aber auch unkommerzielle Anbieter gab es zuhauf - so präsentierten sich zahlreiche Vereine, Künstler (Chris Archilleos, Caryad, uvm.) und Arbeitsgemeinschaften. Verlage fanden sich vor allem im großen Saal, wo z.B. FanPro, Amigo, Decipher uvm. zu finden waren (Lärm- und Sichtschutz durch Stellwände). Aber auch der Bring&Buy-Stand mit gebrauchten Waren und die große Tombola sorgten für Spannung und Freude, auch wenn ich die Lose mit 1 Euro, dieses Jahr etwas teuer fand.

Das tolle Wetter erlaubte die großzügige Nutzung des Innenhofs und angrenzen- den Stadtparks - hier sammelten sich dann auch zig Spielgruppen, die die Kombination aus Wiese und Sonne auskosteten. Der FeenCon war nonstop - und zu später Stunde konnten sich die Frischluft-Gamer auch in die große Zelt- stadt (dank THW) zurückziehen - oder natürlich ins Gebäude wechseln. Für's Auge war auch reichlich geboten: neben zahlreichen gewandeten LARPern wurde die Zeltstadt auch von Bogenmachern und Freifechtern (beide boten auch Lern-Kurse an!) bevölkert, die vor ihren Ambiente-Zelten mit ihrer Kunst protzten.

Das Essen (organisiert von der Stadthalle), war wider Erwarten genieß- und bezahlbar. Aber man besucht einen Con ja nicht nur zum Schauen & Kaufen, sondern vor allem auch zum Spielen. Über 100 Spielrundenaushänge konnten gezählt werden.

Insgesamt konnte man viele glücklich Gesichter sehen, die Orga trat (bis auf eine traurige Ausnahme) ausgesprochen freundlich auf und versuchte ihren Gästen den Besuch möglichst angenehm zu gestalten. Für mich bleibt ein einziger Wermutstropfen: die wenigsten der Besucher konnten etwas mit dem Kürzel "GFR" anfangen - da muß unbedingt noch dran gearbeitet werden...

Weiterführende Links:
http://www.feencon.de/ (Information zum Con)
http://www.gfrev.de/ (Gilde der Fantasy Rollenspieler e.V.)
http://www.truant.de/events/feencon2.htm (private Con-Bilder von Mario Truant)

Quelle: Dogio

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Windgeflüstzer Radaktion / GFR e.V. und Mario Turant. Photos können durch Klicken vergrößert dargestellt werden (Javascript).

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