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Finde das passende Rollenspiel für Dich!

Dieser kleine Leitfaden kann sicherlich kein "absoluter Ratgeber" zum Thema Rollenspiel darstellen, weil ich den Teufel tun werde, alle Rollenspiele in meine Zusammenfassung einzubeziehen.
Hier werden vorwiegend die Systeme empfohlen, die ich bereits näher kennengelernt bzw. rezensiert habe, weil mir eine Aussage über weniger bekannte Systeme zwar durchaus möglich, aber nur wenig sinnvoll erscheint.

Dies ist kein "Quiz" und es gibt deshalb auch keinen "falschen Weg" den man einschlagen könnte. Um diesen Aspekt zu betonen, findet man quasi überall Möglichkeiten zum letzten Schritt zurückzukehren, um sich für eine alternative Auswahl zu entscheiden.

Nun aber zur Frage, der sich fast jeder Rollenspiel-Neuling stellen muß:

 

Was könnte das
richtige
Rollenspiel-System
für mich sein?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 1
Als erstes sollten Sie prüfen, ob ihre Vorstellung vom Rollenspiel sich überhaupt mit dem hier vertretenen Spielprinzip deckt. Das soll nicht bedeuten, daß hier eine absolute Definition des Themas Rollenspiel geliefert wird, sondern Tendenzen aufzeigen, welche verwandten Spielprinzipien, sich ggf. besser für die Vorstellungen ihrer Spielgruppe eignen.
Diese Fragen sind nicht Teil eines "Quiz". Deshalb können sie auch keine 'richtigen' oder gar 'falschen' Antworten geben - sie können nur Ihren Weg finden.
Unschlüssig? Probieren sie einfach ein wenig mit den Möglichkeiten herum oder gehen sie einfach alle Möglichkeiten nacheinander durch.

Welche Begriffe passen Ihrer Meinung am besten zum Thema Rollenspiel?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 1.1 - Typus "Brettspieler"
Sie möchten gerne ein "Rollenspiel" ausprobieren, das möglichst viel mit einem Gesellschafts- bzw. Brettspiel zu tun hat. Brettspiele bestehen namensgemäß aus einem Spielfeld, daß man auf dem Tisch auslegen und mit Figuren bespielen kann. Diese Figuren können dabei einfache Pappmarker, Holzfigürchen oder sogar detailreich ausgearbeitete Miniaturen sein.
Es gibt mehrere Fantasy-Spiele, die diesem Anspruch genügen. Sie unterscheiden sich aber stark darin, ob die Spieler gemeinsam oder gegeneinander antreten und wie komplex die Regeln sind.

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Schritt 1.2 - Typus "Sammelkarten-Spieler"
Hinter dem Begriff "Rollenspiel" erwarten sie ein Spielprinzip, das viel mit den ihnen bereits bekannten Kartenspielen gemeinsam hat, nur das diese Karten - die ihnen mittlerweile überall begegnen - so geniale Bilder aufgemalt haben.
Scheinbar scheint es eine Unmenge dieser Karten zu geben, da sie auf den Spieltischen nie oder selten zwei von gleicher Art gesehen haben. Sie sahen die mit sich zufriedenen - vielleicht auch leicht gierigen - Gesichter dieser Spieler und sagten sich: "Das will ich auch versuchen!" Wenn sie bislang keine Geldsorgen hatten, eigenen sie damit sich zum:
>>> Sammelkarten-Spieler

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Schritt 1.3 - Typus "Computer-Rollenspieler"
Hinter dem Begriff "Rollenspiel" erwarten sie ein Spiel, daß sie auf ihrem Rechner installieren können oder über das Internet zusammen mit anderen Menschen spielen können. <<< Oder zurück zur Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 1.4 - Typus "Rollenspieler"
Hinter dem Begriff "Rollenspiel" erwarten sie ein Spielprinzip, daß ihnen und ihrer Spielgruppe ermöglicht solch vielfältige Abenteuer zu erleben, wie sie ihnen aus den Romanen oder Filmen bekannt sind, von denen sie gemeinsam schwärmen.
Sie möchten selbst einmal durch geheimnisvolle Gemäuer kriechen und gegen schaurige Monster antreten, oder sich mit haarigen Barbaren in einer rauchigen Kneipe rumschlagen... <<< Oder zurück zur Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 1.5 - Typus "Vorspiel-Rollenspieler"
Hinter dem Begriff "Rollenspiel" erwarten sie ein Spielprinzip, das sie gemeinsam mit ihrer Spielgruppe dazu verwenden können, ihr ermüdetes Liebesleben wieder auf Vordermann zu bringen.
Ich sage es ihnen nur ungern, aber sie sind hier total falsch. Obwohl hier quasi alle Artes des Rollenspiels behandelt werden, gibt es diese eine Lücke. Mir ist zudem keine passende externe Seite bekannt, auf die ich sie weiterleiten könnte... Sorry dafür!

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by Marc 'Jantiff' Hermann (mehr Bilder)
Schritt 2
Sie interessieren sich also grundsätzlich schon mal für die Art von Rollenspiel, zu der ich sie auf dieser Internet-Seite beraten möchte. Sehr schön, sie sind mit den richtigen Vorstellungen auf dem 'richtigen' Weg.
Die nächste Frage bei der Suche nach einem geeigneten Rollenspiel sollte nun die nach den Interessen der möglichen Mitspieler sein. Welche Interessen hat ihre Spielgruppe, bzw. welche Vorstellungen die einzelnen Mitspieler?

  • Hey! Ich bin Neuling und möchte lieber auf das [Anfänger-Programm!] hingewiesen werden!

  • Ich habe schonmal Rollenspiele gespielt und möchte lieber mehr über Deine >>> Favoriten erfahren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 2.1 - Typus "Hack&Slay und Epos-Rollenspieler"
Wollen sie epische Abenteuer erleben? Sich in möglichst vielen Kämpfen dem Feind stellen? Und am Ende über die große Belohnung herfallen - etwa einem großen Schatz, oder atemberaubenden magischen Artefakten?
Dieses Prinzip der häufigen und harten Kämpfe mit anschließender Belohnung eignet sich vor allem auch für 'jugendliche' Spieler (beliebiger Altersgruppen), aber auch für solche Spielgruppen, die Rollenspiel eher als Abwechslung zum Gesellschaftsspiel (Brett- oder Kartenspiel) verstehen.

Typische [Episch/Helden]-Spielsysteme sind:

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by Bethlyn Garza (mehr Bilder)
Schritt 2.2 - Typus "Charakter-Rollenspieler"
Wollen sie Abenteuer erleben, aber dabei nicht vergessen, daß das, was sie als ihren Charakter (Spielfigur) durch die Phantasiewelt schicken, ein Wesen darstellen soll, mit durchaus menschlichen Bedürfnissen und Gefühlen, die es auch auszuleben (d.h. auszuspielen) gilt?
Einige Rollenspiele eignen sich ganz besonders für diese 'tiefergehende' Art des Rollenspiels, da sie erlauben, einen Charakter sehr persönlich und nach den eigenen Vorstellungen zu formen, statt sich nur in festgelegten Bahnen zu entwickeln. Mancher altgediente Rollenspieler bezeichnet diese Form als 'besseres Rollenspiel', weil man den Charakter weniger als Spielfigur, denn als facettenreiche Persönlichkeit, die sich mit ihren Abenteuern entwickelt, betrachtet.

Typische [Charakterspieler]-Spielsysteme sind:

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by Frédéric Scarfone (mehr Bilder)
Schritt 2.3 - Typus "Tüfteln-Rollenspieler"
Sitzen um ihren Spieltisch eher ein Haufen Leseratten, die nie ohne Krimi ins Bett gehen? Liegt ihr Hauptaugenmerk eher auf gewaltlosen Lösungen und mysteriösen Rätseln?
Einige Spiele orientieren sich eher am rastlosen 'Denker'. Das soll man aber bitte nicht als Beleidigung für die Spieler aller anderen Systeme verstehen, es ist nur einfach eine andere Art des Spielens - den Verstand braucht man beim Rollenspiel immer, nur kann es bei diesen Systemen (und vor allem bei den käuflichen Abenteuern) öfter mal vorkommen, daß die Spieler über ein Rätsel schon mal bis zur nächsten Spielrunde grübeln dürfen. Kämpfe, kommen in solchen Spielen durchaus vor, jedoch sind sie nicht Hauptelement oder sollten sogar bewußt vermieden werden.

Typische [Tüftler/Denker]-Spielsysteme sind:

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by Marc 'Jantiff' Hermann (mehr Bilder)
Schritt 2.4 - Typus "Fun-Rollenspieler"
Geht es ihnen beim Rollenspielen hauptsächlich darum Spaß zu haben? Sie haben keine Lust sich über die Probleme von Königen und Bürgermeistern zu mischen oder Jungfrauen vor bösen Drachen zu retten? Vielleicht lieber etwas mit mehr Action? Vielleicht wie in einem Comic?
Eine Reihe von Systemen kann man echt nur noch als Satire bezeichnen. Obwohl die Thematik ganz eindeutig auf Kleinkindniveau liegt oder eindeutig unter die Gürtellinie zielt, kann man an den Regeln sehen, daß diese Systeme durchaus für Erwachsene (oder zumindest Pubertierende) entwickelt wurden. Diese Art von Rollenspielen eignen sich aber auch nur selten für längere Spielzeit, meist werden sie als krönender Abschluß einer Party ("Absacker") herausgeholt, oder um für kurzweilige Abwechlung, zwischen längeren Kampagnen mit anderen Rollenspielen, zu sorgen. Es soll Rollenspiel-Systeme geben, die man nüchtern besser erst gar nicht ausprobiert.

Typische [Fun-Rollenspieler]-Spielsysteme sind:

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by Larry Elmore (mehr Bilder)
Schritt 2.5 - Typus "Erzähl-Rollenspieler"
Das Erzähl-Rollenspiel oder auch "Storytelling" wird von seinen Fürsprechern gerne als die höchste Form des Rollenspiels gesehen. Zwar hat jeder Spieler einen Charakter, der auch wie üblich auf einem Charakterblatt festgehalten wird, aber im Spiel werden kritische Situatationen nicht durch Zufallsentscheidungen (Würfel) sondern z.B. durch Tarotkarten und ihre Interpretation entschieden. Spielleiter und Spieler finden gemeinsam die für die Geschichte am besten geeignete Lösung.

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Neulinge
Jeder Rollenspieler hat mal 'klein' angefangen. Am besten beginnt man in einer bereits bestehenden Spielrunde oder besucht ein Treffen von Rollenspielern ("Convention"). Aber nicht jeder, bzw. jede Spielgruppe hat die Möglichkeit (oder Lust), Erfahrene um Rat zu fragen und deshalb wurden spezielle Rollenspiele veröffentlicht.
Es gibt einige Rollenspiele, die sich speziell für Anfänger(gruppen) eignen - aber meist kann man diese Systeme (und alles was über sie gelernt hat) dann nach der Anfangsphase 'wegwerfen' oder weiterreichen, weil sie die gestiegenen Ansprüche nicht mehr erfüllen. Hier eine kleine Auswahl von puren "Anfänger-Systemen":

Eine Alternative dazu stellen die "Starter-Sets" dar, die es inzwischen für nahezu jedes 'große' Rollenspiel gibt. Diese Anfänger-Boxen stellen nur einen Einblick in das eigentliche System dar, also eine beschnittene Zusammenfassung von Regeln und Spielwelt. Diese günstigen Sets gehen oft unterschiedlichste Art und weise daran, unerfahrene Spieler für das Hobby Rollenspiel zu begeistern. So kann man ohne großes Geldausgeben testen, ob "Rollenspiel" überhaupt was für einen ist.
Wenn man dann einmal den Köder gefressen hat, kann man sich auf die eigentliche (oft sehr umfangreiche) Produktpalette dieses Systems stürzen oder sich auch für ein vergleichbares System entscheiden.

 


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