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Gesellschaftsspiele mit Kultstatus - Bohnanza: Al Cabohne

Alte Bohnanza-Fans werden sich mit dem Karten-Deckblatt des Al Cabohne-Spiels sofort anfreunden können - es ist das gleiche. Ebenfalls nicht neu gestaltet wurden Saubohnen-, Brechbohnen-, Blaue Bohnen- und Feuerbohnenkarten.
Neu sind dagegen - und damit kommen wir dem Al Cabohne-Flair näher - die Stangenbohnen- (Zocker), Puffbohnen- (Amüsierdamen) und Kideybohnen-Karten (Trompeter). Dazu kommen 3 Bohnenmafiabosse und ein drittes Bohnenfeld.

Wie beim Vorgänger Bohnanza geht es auch wieder darum Bohnen auf seinen Feldern anzubauen und gewinnbringend zu verkaufen. Der große Unterschied zu Bohnanza ist aber, daß bei der vorliegenden Version nur ein oder zwei Spieler antreten, die gegen einen fiktiven Mitspieler (die Bohnenmafia) spielen.
Gewinnen kann man nur, wenn man mehr Bohnentaler sammelt, als die Konkurrenz.

Wie immer beginnt jeder Spieler mit zwei Bohnenfeldern und kann im späteren Spielverlauf ein drittes Feld hinzukaufen. Jede Spielrunde können ein oder zwei eigene Spielkarten auf diese Felder abgelegt werden, solange man je Feld nur eine Sorte anbaut. Die Schwierigkeit dabei ist, daß die Reihenfolge der Kartenhand wohl angeschaut, aber nicht verändert werden darf.

Jeder Spieler bekommt 5 Spielkarten. Danach werden noch Spielkarten an die beiden Mafiaboss-Karten verteilt. "Al Cabohne" und "Don Corlebohne" erhalten mindestens je eine Karte verschiedener Sorte. Ob "Al Cabohne" mehr als eine Spielkarte hat, hängt davon ab, ob die Karte für "Don Corlebohne" von der gleichen Sorte ist, dann wird diese ebenfalls "Al Cabohne" zugeteilt und eine neue gezogen.

In jeder Spielrunde muß ein Spieler:

  • vom Vorspieler aufgedeckte Bohnen auf sein Feld oder auf den Ablagestapel legen.
  • Sammelt ein Spieler die gleiche Bohnensorte wie ein Mafiaboss, muß er diesem eine Schutzgebühr von einer Karte abgeben.
  • die erste Karte auf der Hand muß, eine zweite Karte darf, auf die eigenen Felder abgespielt werden. Paßt die Sorte nicht mit der Feldbepflanzung muß eines der Felder verkauft werden.
  • dann werden drei Karten vom Stabel gezogen - und ggf. einem Mafiaboss gegeben, wenn dieser die entsprechende Sorte sammelt. Zeigt die zuletzt auf den Ablagestapel gelegte Karte die gleiche Sorte, wie einer der drei Aufgedeckten, wird diese Karte zu den drei Karten dazugelegt.
  • Dann darf der aktive Spieler Bohnen anbauen, d.h die aufgedeckten Karten auf seine eigenen Felder oder die der Mafia ablegen - jedoch nie beide Felder mit der gleichen Sorte. Er darf jetzt Ernten und Verkaufen. Er kann Teile seiner Kartenhand an die Mafia verschenken - und muss dies sogar tun, wenn eines der Mafia-Felder leer ist.
  • Der Spieler beendet seine Runde, indem er zwei Karten vom Stapel zieht.
Die Mafiabosse verkaufen ihre Bohnen stets sobald sie einen bestimmten Wert (je nach Boss zwischen 3 und 1 Taler) erreicht haben.

Der Bohnen-Nachschubstapel wird ggf. durch Mischen neu aus dem Ablagestapel zusammengestellt. Ist der Nachschubstapel zum dritten mal aufgebraucht, werden die Bohnentqaler gezählt und der Sieger ermittelt.

Beim Solospiel ändern sich die Regeln ein wenig. Der Spieler beginnt mit 7 Karten und tritt gegen drei Mafiabosse an. Einen Unterschied gibt es beim Anbau: der Spieler muss alle Karten verbauen - und beim Spielende, denn da werden die Bohnentaler der Mafia doppelt gewertet.

Technisches:
Die Qualität der Spielkarten ist, wie gewohnt, ordentlich und sollte die meisten "Gefahren am Spieltisch" (Cola, leichtes Knicken) überleben. Die farbige Anleitung und die gut aufbereiteten Texte erleichtern den Einstieg ins Spiel. Die Illustrationen sind ansich gut, aber es enttäuscht schon ein wenig, daß man nicht alle Bohnensorten neu gezeichnet und dem Mafia-Umfeld-Image angepaßt hat.


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Name: Bohnanza: Al Cabohne

Art: Kartenspiel für Gesellschaftsspiele mit Kultstatus; Box mit 121 farbigen Spielkarten¸ Spielanleitung;

Publikationsjahr: 2000

Preis: 7 Euro

Kontakt: Amigo Spiel+Freizeit
Homepage: www.amigo-spiele.de

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20