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Beyblade TCG

Ich hab ja schon viele verschiedene Sammelkartenspiele gesehen. Das neuste auf dem Markt dürfte Beyblade TCG sein. Nachdem nun schon mein Sohn mit diesen Plastedingern rumspielte und sich unbedingt von seinem Geburtstagsgeld solche 'Kampfkreisel' zulegen musste¸ erfreut Decipher den geneigten Spieler und entnervte Eltern mit diesem Prachtstück des Cross Media Marketings. Die Weltweiten Verkaufzahlen für Beyblade Produkte und die immensen Einschaltquoten der Trickfilmserie lassen Decipher natürlich auch entsprechende Verkaufzahlen und eine damit profitable Lizenz hoffen. Widmen wir uns nun dem eigentlichen Produkt. Zunächst sind zwei verschieden Startersets¸ Collision Starter 1 und 2¸ sowie eine erste Serie Booster erschienen. Mit den Startersets kann sofort losgelegt werden¸ denn in ihnen befindet sich ein sofort nutzbares Deck mit 60 Karten¸ die Booster enthalten jeweils 11 Karten. Insgesamt umfasst die erste Edition 130 Karten. Lobenswert ist das es zwei unterschiedliche Spielmodi gibt. Ein einfacher¸ der ausschließlich auf die verschiedenen Kartenfarben orientiert¸ wendet sich an die jüngeren Spieler und ein erweiterter¸ der die zahlreichen optionalen Beschreibungen auf den Karten nutzt¸ an die älteren. Das Design ist Sammelkartentypisch ein Bild¸ einige Symbole und ein Feld mit beschreibende Texten. Natürlich finden sich die Motive der Zeichentrickserie hier wieder.

So geht's:
Jeder Spieler bringt wie allgemein üblich sein eigenes Deck zu Spiel mit. Als erstes zieht er eine 'Blade Karte' und legt sie vor sich hin. Jede diese Karten hat eine 'spin strenght' üblicherweise ein Wert zwischen 6 und 8. Dann kann der Spieler so viele Karten von seinem Deck ziehen¸ wie diese 'Spin strenght' anzeigt. Diese werden dann verdeckt in einer Anordnung¸ die sich 'spin pile' nennt ausgelegt. Diese ist sehr wichtig für das Spiel¸ denn gewonnen hat man¸ wenn man alle Karten in der gegnerischen 'spin pile' entfernt hat. Dann noch 5 Karten ziehen¸ die auf der Hand gehalten werden und los geht's¸ indem die erste Karte von der Hand ausgespielt wird. Jede Karte hat eine der vier Farbe: rot¸ gelb¸ grün und blau. Jede Farbe kann eine andere Farbe stoppen. Beispielsweise wird rot von einer gelben Karte gestoppt¸ eine gelbe wird von einer grünen gestoppt und so weiter bis der Zyklus mit dem Stopp einer blauen Karte durch eine rote wieder beginnt. Der Spieler der beginnt spielt eine Karte einer Farbe aus. Sein Gegenspieler versucht eine Karte einer Farbe auszuspielen¸ die diese Attacke stoppt. (wenn Spieler A eine grüne Karte spielt¸ muss Spieler B eine blaue spielen um zu stoppen) Die Spieler spielen so lange immer abwechselnd die Karten die einander stoppen¸ bis einer diesen Zyklus nicht mehr fortsetzen kann¸ dieser Spieler hat verloren und sein Kontrahent kann eventuell sich eine Karte aus dem 'spin pile' nehmen. Dazu wird verglichen. Auf jeder Karte befinden sich in der oberen Ecke Symbole. Diese werden verglichen¸ wenn ein Kampf verloren wurde. Die Siegerkarte wird mit der letzen vom Verlierer gespielten Karte verglichen. Überhall wo die Symbole zusammen passen wird ein Treffer erzielt. Es ist möglich bis zu sechs Treffern zu erzielen¸ aber auch kein Treffer ist möglich¸ wenn man großes Pech hat. Für jeden dieser Treffer kann dann eine Karte aus dem 'spin pile' des Verlierers genommen werden. Dann füllen die Spieler die Karten die sie auf der Hand halten aus ihrem Deck auf und der Zyklus beginnt von vorn. Diese Grundvariante sollte eigentlich für jeden der lesen kann spielbar sein¸ für alle die mehr wollen gibt es optionale Regeln. Die Aktionskarten können dem Angriff oder der Verteidigung Boni zuschlagen. Es gibt auch noch Charakterkarten die ebenfalls Einfluss auf den Verlauf eines Kampfes nehmen können. Es gibt Ereigniskarten¸ die einmalige Boni geben.

Fazit:
Das Spiel wurde knallhart in der Praxis erprobt¸ mein Sohn und sein Freund¸ beide 7 Jahre alt wurden die Regeln erklärt und je ein Startdeck in die Hand gedrückt. Nach den ersten zwei Runden hatten sie es drauf¸ natürlich nach den Basicregeln. Das spricht schon mal für eine schnelle Erlernbarkeit und Spaß hat es ihnen auch gemacht. Beyblade TCG ist ein Spiel das sich an die Zielgruppe junger¸ bis sehr junger Spieler richtet. Es geht schnell und die Runden wechseln häufig.

Eine Rezension von



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Christoph Böhler
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Wie wird gewertet?

Name: Beyblade TCG

Art: Sammelkarten für Beyblade TCG; Starter Display (12);

Preis: 174 Euro

Kontakt: Decipher
Homepage: www.decipher.com

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20