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World of WarCraft

Seid ihr bereit, die nebelverhangenen Ränder des Silberwaldes zu erkunden, die Hügel des Hinterlandes zu erforschen oder die verdorbene Fäulnis der Pestländer zu betreten? Seid ihr bereit für große Abenteuer, bei denen ihr eure Fertigkeiten und euren Mut immer weiter steigern und dabei legendäre und mächtige Ausrüstung und Artefakte einsammeln könnt? Seid ihr bereit, dem übermächtigem Willen solch starker Feinde wie KelíThuzad oder dem starken Nefarian die Stirn zu bieten? Mehr noch, seid ihr bereit eure Gruppe zu großem Ruhm und der Herrschaft über Azeroth zu führen?

So beginnt die Anleitung zur Brettspielumsetzung eines der bekanntesten Computer Online Spiele, das weltweit Millionen von Spieler in seinen Bann geschlagen hat. Beim Heidelberger Spieleverlag ist nun die Umsetzung als Brettspiel erschienen.
Wenn man die Box zum ersten Mal in der Hand hält und aufmacht überkommt ein dieses schöne Gefühl der Freude und ein Glanz in den Augen, wenn man die Fülle des Materials sieht.
Neben den Spielregeln gibt es ein Spielbrett, einhundertzwanzig Spielfiguren, sechzehn Spielfiguren, neun Charaktertafeln, dreiundsechzig Charaktermarker, fünfzehn Betäubungsmarker, fünfzehn Fluchmarker, sechs Rucksackmarker, sechs Zauberbuchmarker, ein Rundenmarker, zweihundertachtzehn Klassenkarten, einhundertzwanzig Gegenstandskarten, achtzig Questkarten (je vierzig für die Allianz und die Horde), siebenundvierzig Ereigniskarten, fünf KelíThuzad Ereigniskarten, drei Overlordtafeln, achtundfünfzig Energiemarker, achtundfünfzig Lebensmarker, einhundertachtunddreißig Goldmarker, vierzig Treffermarker, zwanzig Rüstungsmarker, einundzwanzig achtseitige Würfel, zwei Übersichtstafeln der Kreaturen, sieben Overlordmarker, fünf Marker besondere Ort, zwölf Questmarker, acht Kriegsmarker und zwölf Aktionsmarker.

Nachdem man das alles ausgepackt hat, geht es nun an das studieren der Anleitung. Diese ist mit vierzig Seiten recht dick, aber auch gut geschrieben und gut verständlich.
Ziel ist es die eigene Fraktion (Allianz oder Horde) zum Sieg zu führen. Dazu kann man einen der mächtigen Overlords besiegen oder im direkten Kampf gegen die andere Fraktion, wird hier PvP (Player versus Player) am Spielende triumphieren.
Das Spiel wird am Besten mit sechs Spielern gespielt. Doch auch für das Spiel mit zwei bis fünf Spielern gibt es Regeln und die sind auch gut anwendbar.
Vor dem eigentlich Spiel wird der Spielplan auf dem Tisch ausgebreitet. Nun wird ausgewürfelt, in welcher Reihenfolge die Spieler ihre Charakterklasse wählen. Nach und nach kommen so die Spieler zu ihrem einzigartigem Charakter und erhalten die entsprechen Ausrüstung, sprich Karten und Tafel. Dabei ist die Charaktertafel doppelseitig und zeigt somit die Klasse bei der Zugehörigkeit zu den beiden Fraktionen. Zwei Charakter sind nicht zum Spiel in der anderen Fraktion zugelassen. Die Schamanenklasse gehört zwangläufig zur Horde und die Paladinklasse zur Allianz. Die Spieler ermitteln nun noch, zu welcher Fraktion die anderen Charaktere gehören.
Nun beginnt jeder Spieler damit, seinen Charakter aus der Spiel vorzubereiten. Er nimmt einen Rucksackmarker und den Zauberbuchmarker und legt sie neben seiner Charaktertafel ab. Charaktermarker werden verteilt und auch die Lebens- und Energiemarker werden auf die Ausgangsposition gelegt. Zum Abschluss nimmt er die zugehörige Spielfigur und setzt sie auf die entsprechende Startposition.
Nun wird ermittelt, welcher Overlord in dem Spiel vorkommt. Die Gegenstandskarten werden nach Typen sortiert und gemischt. Sechs Karten werden gezogen und als Händlerkarten offen neben das Spielbrett gelegt.
Die Fraktionen nehmen nun die Questkarten und sortieren diese nach Schwierigkeiten. Anschließend werden die unterschiedlichen Stapel gemischt und neben den Spielplan gelegt. Von dem grauen Stapel werden nun vier Karten und von dem grünen Stapel eine Karte gezogen und offen neben den Spielplan gelegt. Die Charakter erhalten noch fünf Goldmarker, der Rundenmarker wird auf die eins gesetzt und die Ereigniskarten werden gemischt und neben den Spielplan gelegt.

Die Fraktion der Horde beginnt nun das eigentliche Spiel. Jeder Spieler einer aktive Fraktion hat zwei Aktionen pro Fraktionsspielrunde. Nachdem eine Fraktion ihre Aktionen durchgeführt hat, wird der Rundenzeiger ein Feld weitergesetzt. Somit hat jede Fraktion fünfzehn Fraktionrunden.
Insgesamt stehen die fünf Aktionen Reisen, Erholung, Kampf, Training und Stadt zur Auswahl. Während der Aktion Reisen kann der Spieler sich bis zu zwei benachbarten Gebieten bewegen. Mit der Aktion regeneriert der Spieler Energie und Leben. Für den Kampf gibt es sehr ausführlich und gut ausgearbeitete Regeln. In der Aktion Training kann der Spieler seinen Charakter verbessern und nimmt dazu Kraftkarten von seinem Klassenkartenstapel. Während der Aktion Stadt kann der Spieler Leben und Energie wiedergewinnen, vom Händler Gegenstände kaufen oder Kraftkarten kaufen. Er kann auch alles in seiner Aktion Stadt machen.

Eigentlich ist alles ganz einfach. Am Ende der Fraktionsspielrunde beginnt nun die Charakterverwaltung, d.h. die Spieler können Karten von ihrem Charakter umlegen etc. Außerdem wird der Rundenmarker vorgezogen. Sollte er in ein Feld mit einem Ereignissymbol gezogen werden, wird sofort ein entsprechende Karte gezogen.
Nun ist die andere Fraktion an der Reihe.

Die Spielregeln sind sehr gut zu lesen. Sehr viele Beispiele und Illustration helfen beim Verstehen. Aber im Prinzip ist das Spiel für den geübten Fantasy-Spieler keine große Herausforderung beim Verständnis der Regeln.
Der Spielplan ist sehr schön gestaltet und auch die Karten, Marker und Tafeln haben mir sehr gut gefallen und sind schön illustriert. Die Figuren sind gut gearbeitet und sind durch ihre Farben auch gut zu unterscheiden.

Mit dem Spiel World of Warcraft kann man sich locker einen ganzen Abend beschäftigen. Wenn man zunächst denkt, das man nur fünfzehn Runden pro Seite hat und das einem wenig vorkommt, der täuscht sich. So schnell ist man nicht am Ende. Der Hersteller gibt eine Spieldauer von zwei bis vier Stunden an. Ich denke, die vier Stunden sind realistischer.

Fazit:
World of Warcraft ist ein sehr schöne Brettspiel und bittet die Möglichkeit endlich weg zu kommen vom Computer. Wer schon von zu vielen Online-Runden vereinsamt ist, hat nun die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und muss dabei nicht mal mehr auf sein Lieblingsspiel verzichten. Aber auch für alle andere Freunde des Fantasyspiel gilt, dass World of Warcraft eine lohnende Sache ist und viel Spielmaterial für das Geld bietet.


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Thomas König
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    Wie wird gewertet?

    Name: World of WarCraft

    Art: Brettspiel für World of WarCraft; Brettspiel;

    Publikationsjahr: 2006

    Preis: 80 Euro

    Kontakt: Heidelberger Spiele
    Homepage: www.Heidelberger-Spielever...

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    Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20