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Midgard - Dausend Dode Drolle 7: Dausend Dode Drolle

Endlich mal wieder ein kleines Rezi des Fanzines Dausend Dode Drolle, werdet Ihr vielleicht sagen... und Ihr habt recht. Lange hat es schon keine Rezension einer Ausgabe des DDD im MIDGARD-DIGEST gegeben, doch versäumtes soll nachgeholt werden. In dieser Ausgabe wird aus Gründen der Aktualität die neueste Ausgabe Nr. 7 unter die Lupe genommen. Die Ausgaben Nr. 5 & 6 liegen mir vor und werden in den kommenden Ausgaben folgen.

Als erste Überraschung wird Euch das Cover des neuen DDD auffallen - wunderbar farbig - im Gegensatz zu den vorherigen Ausgaben. Auch die Wahl des düsteren Motivs finde ich äußerst gelungen und dem Inhalt des enthaltenen Abenteuers durchaus angepaßt.

Auf Seite 3 findet sich neben dem (so die Redaktion) überflüssigen Vorwort, eine kleine (aber ausreichende) Inhaltsangabe und das Impressum. Gefolgt wird dieses Dreigespann von zwei Seiten Leserbriefe.

Dann geht's auf zum eigentlichen Inhalt:

  • Die Bröcklin'sche Luftschiffwert
    Ein Abenteuerschauplatz für Midgard 1880. Angesiedelt im deutschen Mittelgebirge um 1905. Auf 10 Seiten wird durch recht umfangreiches Kartenmaterial, Personenumrisse und interessante Beschreibungen, ein gutes Bild des Ortes vermittelt, der genügend Freiraum für die Einbindung in eigene Abenteuer bietet. Für die weniger inspirierten Geister unter Euch werden aber auch noch zwei Abenteuerideen mitgeliefert.

  • Das Blutgemach
    Den Hauptteil dieses Fanzines füllt ein Abenteuer mit diesem recht düsteren Titel. Die Abenteurer befinden sich auf einer Handelsstraße nach Ywerddon, auf der sie überraschend von den letzten Zuckungen des verbleichenden Winters erwischt werden. Die einzige Möglichkeit, den Hintern warm zu halten, scheint ein kleines Dorf namens Pitmore zu sein. Nachdem die Abenteurer einem Greis und seiner wilden Nichte gegen ein Wolfsrudel geholfen haben und schließlich noch einem fürstlichen Waldläufer begegnen, landen sie endlich in Pitmore. Das auch den Dorfbewohnern das gehäufte Auftreten von aggressiven Wolfsrudeln nicht geheuer ist erfahren die Helden in ihrer Herberge. Auch das es sich bei dem Waldläufer um einen Untersuchungsbeamten handelt, der den Abenteurern eine Belohnung für ihre Mithilfe verspricht, wenn sie ihm bei seinen Untersuchungen während ihres Aufenthaltes unterstützen. Warum es Pitmore mehr als einmal gibt, warum die Wölfe so unfriedlich sind und warum der Wirt seine Frau vermißt - alles Fragen, auf die die Abenteurer eine Antwort suchen sollen...
    Auf 18 Seiten findet der Spielleiter alle Hintergrundinformationen die er benötigt - um seine Spieler atmosphärisch zu verwöhnen - schön übersichtlich angeordnet.
    Auch an aussagekräftigen - schön gezeichneten - Karten wurde nicht gespart.

  • Die Sturminseln
    Was der Playboy kann, können wir schon lange... werden sich wohl die Verantwortlichen vom DDD gedacht haben und die Doppelseite im Zentrum Ihres Heftes zu einer Karte umfunktioniert (sehr praktisch zum Rausnehmen - ohne den Rest des Heftes unbrauchbar zu machen). Eine knappe einseitige Beschreibung liefert Grundinformationen ohne einen mit überflüssigen Informationen zuzuschmeißen.

  • Die Begegnung
    Eine Kurzgeschichte über die halluzinogene Wirkung von Mondlicht, oder?
  • Mystische Völker Mit dieser Serien liefert das DDD dieses mal Informationen über ein erainnisches feministisch angehauchtes Völkchen, das Gianen genannt wird. Diese nymphomanischen Waldschönheiten sind gar magisch angehaucht und vermögen beides zu bringen - sowohl Lust als auch [nein nicht Frust ] tiefstes Unglück. Die Informationen lassen sich leicht in ein entsprechend geartetes Abenteuer einbinden - eine Zufallstabelle hilft dabei noch mit ein paar Ideen.

  • Fantasy Almanach Ein verfluchtes Schwert und eine abartige Kerze werden diesmal vorgestellt. Hier mehr zu verraten hieße die Spannung zu verderben.

  • Hermkes Buchtip, Die Abenteuer des edlen Prinzen Fröch und nicht zuletzt die neue (umstrittene?) Brettspielecke bilden das Ende des DDD Nr. 7.

Abschließend läßt sich nur noch sagen: Ein schönes Fanzine, das den Einsatz von 6, 80 DM für 56 gut gefüllte Seiten wert ist. Ein großes Lob an die Zeichner und Layouter (auch wenn Letztere mal auf Seite 50 - 53, ganz oben nachschauen sollten . Wo wir gerade bei oben und unten sind. Die 'Famous last words', die im DDD jeden unteren Seitenrand zieren, lassen Euch das Zine bestimmt öfter als einmal durchblättern

Es gibt eine weitere Rezension von Thomas König zu diesem Produkt! Lesen?


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Name: Dausend Dode Drolle 7: Dausend Dode Drolle

Art: Magazin für Midgard; 56 Seiten; Heft;

Publikationsjahr: 1996

Kontakt: DDD

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20