Hoerbuecher Horror - A.D.F. 1: Das Blut des Vlad
Als vor mehr als einhundert Jahren das absolut Böse am Galgenberg besiegt wurde, ahnte niemand, dass es doch noch einmal wieder erscheint. Ausgerechnet die Schüler einer Abendschule werden zum ersten Opfer. Die hinzugezogene Polizei steht vor einem Rätsel und kann das Problem nicht lösen. Da treten die beiden Spezialisten Nick Steiner und Ashley Pitt auf den Plan. Ihr Job als Agenten der Anti Demon Force wird nicht einfach werden, denn plötzlich wimmelt es in der Umgebung von blutdürstigen Ex-Menschen. Ihr Chef ist ein Vampir namens Gordon van Drake. Und das nur weil der Depp, Lehrer für Okkultes, das Blut aus einer Phiole trinkt, die mit der Asche des Blutsaugers Vlad Tepes angereichert ist. Es kommt, wie es kommen muss der Lehrer wird zum Vampir und mit jedem den er beisst und der wieder jemand beisst und ... Na ja, jede Menge Vampire eben, die plötzlich in, um, am Galgenberg ihr Unwesen treiben.
Eine humrovolle Erzählung, die sich vor allem um die beiden Agenten der A. D. F. dreht. Nick der Frauenheld, der es sogar schafft, dass ihm die Vampirinnen zu Füssen liegen, aber dort nicht liegen bleiben wollen, ist für mich die interessantes Figur geworden. Auch sein Kumpel Ashley (ich kenne diesen Namen eigentlich nur für Frauen) ist gut gelungen. Die Sprecher passen recht gut dazu und das Bild dass ich mir von den Hauptdarstellern machte ist in jedem Fall gut gelungen. Allerdings gibt es einiges zu beanstanden. Die meisten Sprecher leiden während des Hörspiels an einer Art Gefühlsarmut. In vielen Szenen wirken sie wie steife Zombies, die Tagelang nicht aus dem Studio hinaus durften. Vielleicht liegt es aber auch am Regisseur, der seine Vorgaben zu niedrig stellte. Wie auch immer, die Handlung reisst vieles raus. Da muss noch geübt werden. Aber es ist ja auch erst die erste Folge. Vielleicht wird es ja besser.
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbrief dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber. |
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