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Werewolf-The Apocalypse - Tribebook 6: Mokole

Eigentlich sind sie ausgestorben, zumindest ist es das was die meisten anderen Fera denken, aber die Wereschlangen, die Richter dr Gestaltwandler sind anch wie vor aktiv, udn das nicht nur auf dem asiatischen Kontinent wie man es vielleicht vermuten würde.
Aber dafür dass sie nicht so verbreitet sind und es wohl wenige Spieler gibt die eine Nagah spielen bietet das Buch eine Unmenge an interessanten Fakten über diese fera udn das auf über 130 Seiten.
Und die lohnen sich, wenn man Verwendung für die Nagah hat, ansonsten dürften die Informationen aus dem Players Guide (oder Hengeyokai) durchaus ausreichen.

Der Einführungscomic zeigt zwei Nagah in Aktion, die Bestafung eines Corax, der entgegen seiner eigentlichen Berufung gehandelt hat. Vom zeichenstil her ist er den Pseudomangas der Asienprodukte angeglichen.

Die Einleitung bietet einen kurzen Überblick über die folgenden Kapitel, ein lexikon, hilfreiche Bücher und Filme und welche Gründe es geben könnte eine Nagah zu spielen, im Endeffekt also nichts berauschendes, aber genau das was in einem Kapitel dieser Art zu finden ist (wenn man den Vergleich mit anderen White-Wolf-Produkten zieht).

Mit dem ersten Kapitel beginnt die Geschichte einer Nagahgruppe, die sich vor ihren Ältesten verantworten müssen, da sie es zugelassen haben dass ein Nuwisha (der durchaus bekannte Many Skins) das Geheimnis (sprich die Existenz) der Nagah entdeckt hat udn noch immer am leben ist.
Während der Befragung wird auch das allgemeine Wissen der Gruppe über die Nagah im allgemeinen abgefragt (und das ist es dann auch was in den einzelnen Kapiteln abgefasst wird).
Das einzige was ich etwas schade fand ist dass der Fall an sich nicht zur Aufklärung kommt (d. h. das Schicksal von Many Skins bleibt offen, aber es besteht die Möglichkeit die Geschichte mit den eigenen Spielern zu spielen.
Im ersten Kapitel, The Great Epic, wird der Ursprung der Nagah geklärt, und die Fera im Laufe der Zeit (sozusagen die geschichtliche Entwicklung). Das Kapitel ist sehr informativ und wird durch die direkte Erzählung auch charakterbezogener als wenn eine trockene Auflistung von Fakten geboten wird. Aber beschweren kann man sich nicht, das Wissen der erzählenden Nagah ist gross, und so hat man nicht das Gefühl irgendetwas zu vermissen (acuh wenn ich bei einigen Dingen der Meinung bin dass sie auch gekürzt hätten werden können).

Coils within Coils, das zweite Kapitel, setzt die Abfragung des Wissens der Ngas fort, bezieht sich diesmal aber auf die Gesellschaft und die Bedeutung der Richter. Die Bedeutung der Bruten und der Vorzeichen (welche sich nicht nach dem Stand des Mondes oder der Sonne beziehen, sondern sich nach den Jahreszeiten richten, weshalb es wenige Vasaki, das sind schlangengeborene, Nagah gibt). Der Aufbau der Nagah wird durchleuchtet (beginnend bei den grossen Drachenkönigen, die zwar keine Nagah sind, aber doch deren 'Eltern', über die Sesha, den Ältesten, bishin zu den Nestern, den Nagah-Rudeln (Nagah arbeiten selten alleine, meist in kleinen Gruppen die nur aus Schlangen bestehen, nur selten sidn sie in anderen Gruppen zu finden, selbst bei den hengeyokai sind sie eine Seltenheit (und bei Garourudeln oder dergleichen wohl gar nicht zu finden, es sei denn der Erzähler findet einen absurden Grund warum eine Schlange sich unter Wölfen oder einem anderen Fera aufhalten soll).
desweiteren enthält das Kapitel Informationen über die 'Litanei' der Nagah, deren Verbreitung (die wie bereits erwähnt weit über Asien hinausgeht udn nicht alle Nagahs sind Kobras), Stereotypen (wobei das Wissen der erzählenden Nagah diesbezüglich etwas dürftig ist, was mich durchaus verwundert, bedenkt man die Rolle, die man ihnen zugedacht hat).

Das dritte Kapitel verlässt die Wissensprüfung des Nagahnests und beschäftigt sich mit der Charaktererschaffung. Die angeborenen Fähigkeiten der Nagah werden beschrieben (Rage und Gnosis, die Möglichkeit ins Umbra zu wechseln, wozu die Schlangen in Wasser sein müssen). Die gesamte Charaktererschaffung wird sehr übersichtlich auf einer Seite dargestellt, wobei ich das als Hintergrund gewählte Schlangenmuster etwas irritierend finde, das hätte man auch weglasssen können, der besseren Übersicht zuliebe).
Des weiteren enthält das Kapitel das was bei den anderen Changing breed Books (inklusive der Tribebooks) auch zu finden ist: Neue Kampfmanöver, neue Fähigkeiten (in diesem Fall die Kenntnis Khura [Fera] Lore), neue Hintergründe (Ananata, vergleichbar in etwa mit den Den-Realms der Bastet), neue Gaben, Rituale, fetische Und Merits/Flaws.

Das vierte Kapitel ist dem Erzähler gewidmet. Dabei erfährt er worauf er bei einer Nagahstory zu achten hat und Beispiele verschiedener Storys (unter anderem auch das Schicksal von Manyskins).

Appendix One: Judges bietet spielfertige Templates (für jedes Vorzeichen eines), die ich als durchwegs interessant finde (wobei ich das Bild der Seductress etwas peinlich finde) und bedeutende persönlichkeiten der Schlangen, darunter Vinanta, einer Nagah die in den Erzählungen des Nestes schon Erwähnung findet, da sie den Einflüsterungend es Wyrms erlegen ist und einen fehler gemacht hat.

Appendix Two bietet rudimentäres Schlangenwissen, aber es sollte ausreichen um mehr über die Nagah-Verwandten zu wissen.

Den Abschluss bildet der übliche Vierseiten-Charakterbogen.

Wie üblich kann ich mich bei meinen abschliessenden Sätzen nur wiederholen, sprich das wiedrgeben was anfänglich bereits gesagt wurde. Ich empfand das Changing Breed Book als sehr gelungen, auch wenn die Verwendung etwas eingeschränkt ist und durch das lesen des Buches noch eingeschränkter ist. Mit Hengeyokai lassen sich diese Fera gerade noch verbinden, ansonsten ist man wohl besser damit bedient reine Nagah-Nester als Spieler zuzulassen. Was aber durchaus interessant sein kann, da die Nagah nicht weniger Potential aufweisen als beispielsweise ein reines Garourudel. Und man hat mehr Möglichkeiten als das Bestrafen von Kurah.

Eine Rezension von



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Name: Tribebook 6: Mokole

Art: Quellenmaterial für Werewolf-The Apocalypse; 104 Seiten; Softcover;

Publikationsjahr: 1999

ISBN-10: 1-56504-306-5

ISBN-13: 978-1-56504-306-0

Preis: 20 Euro

Kontakt: White Wolf
Homepage: www.white-wolf.com

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20