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Vampire-Kindred of the East - Shadow War

Die Kuei-jin sind im Krieg. Eigentlich bekriegen sie alles. Sie bekriegen sich untereinander auf verschiedene Art und Weise, manchmal tödlich manchmal auf andere Weise. Die jungen lehnen sich gegen die Alten auf und dann ist da ja auch der Krieg gegen die Kuei-jin. Nicht zu vergessen die anderen Shen und die Yama-Könige mit ihren Akuma. Das ist die Thematik des neuesten Beitrags für Kindred of the East. Ich weiss eigentlich nicht so genau wass ich erwartet habe, aber das was ich erhalten habe war nicht unbedingt das gelbe vom Ei. Es ist nur teilweise zu gebrauchen und auch wenn es Informationen über die Invasion in Kalifornien gibt, wirklich brauchben tut man es nicht. Positiv zu vermerken ist allerdings, dass das Buch keinerlei SD-Zeichnungen enthält wie man sie aus dem Companion ja schon kennt. Allerdings heisst das auch, dass die Zeichnungen in meinen Augen nicht gerade geglückt sind. (Anmerkung am Rande: SD bedeutet Superdeformed und steht für kleine niedliche Mangamännchen).Aber vielleicht der Reihe nach.

Introduction: Welcome to life after Midnight ist die übhliche Einführung welche einen kurzen Umriss der Thematik (der Krieg der Kuei-jin gegen alles mögliche) gibt. Es gibt keine Einführungsstory (auch keinen Comic). Man erfährt was in den einzelnen Kapiteln enthalten ist. Abgeschlossen wird das ganze mit einem kurzen Lexikon von Begriffen wie sie im Shadow War Verwendung finden.

Kapitel Eins: Twilight War beschäftigt sich mit den unblutigen Auseinandersetzungen der Kuei-jin. Dabei geht es meist um Umstimmigkeiten zweier Einzelpersonen welche in einer Art Wettkampf bestimmen welche Meinung die richtige ist (oder welcher Plan durchgeführt werden soll) Dazu wird eine dritte Person, ein Schiedsrichter (Gansheze genannt), hinzugezogen, welcher die regeln des Wettkampfs festlegt, so dass keiner der Beteiligten einen Vorteil daaus ziehen kann. Dieser Wettkampf kann ein kleiner Kampf bis zur ersten Verletzung sein, oder auch etwas anspruchsvolleres, oder schwierigers. Manchmal genügt das blosse Abschlachten von Dämonen und Sieger ist nach drei Nächten derjenige, welcher die meisten Dämonen geschlachtet hat. All dies wird durch den Gansheze überwacht, so dass niemand auch nur zu unerlaubten Mitteln greifen kann.
Klingt in derr Theorie und teilweise auch ind er Praxis ganz nett, aber irgendwie weiss ich nicht, ob das für eine Chronik unbedingt notwendig ist. Es mag ja mal ganz nett sein aber mehr als einmal wird man so einen Twilight War doch soweiso nicht führen, da sich sonst Abnutzungserscheinungen breit machen. Aber das bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Brutaler udn tödlicher als der Twilight War ist der Midnight War, der in Kapitel zwei beschrieben wird. Darin geht es um den Kampf Kuei-jin gegen Kuei-jin, mit meist tödlichem Ende. Diese Art der Kriegsführung wird auch gegen die Akuma verwendet und es kann leicht passieren dass einer der Kontrahenten mal kurz zum Akuma erklärt wird (natürlich müssen Beweise vorliegen) und dann entbrennt ein sehr starker Kampf. Dieser Kampf wird nicht nur zwischen den beiden K-J ausgefochten, es werden auch die Verbündeten in Mitleidenschaft gezogen. Diese Gruppierungen oder Einzelpersonen welche in diesem Midnight War hineingezogen werden nennt man Scarlet Screens.
Allerdings gelten auch für den Midnight war regeln und meistens ist solche in Krieg nicht länger als ein paar Wochen. Danach steht der Sieger fest.
Brutal und unbrauchbar ist in meinen Augen dieses Kapitel, betont es doch zusehr den Kampf der K-J Gesellschaft und das ist nicht unbedingt das was man aus den Kindern des Lotos machen muss.

Kapitel drei wird als Underground War bezeichnet und beschäftigt sich mit den 'Anarchen' der Kuei-Jin, den Bamboo Princes welche sich gegen die Mandarine auflehnen und versuchen Neuerungen in ihre Gesellschaft zu bringen. Diese Kapitel gibt einen Einblick in die Taktiken der Bamboo Prinzen, genaso wie man einen Überblick über die verschiedenen Gefahren welche soclch eine Untergrundorganistation birgt.
Eigentlich eines der interessanteren Kapitel des Shadow Wars, kann man dort doch als Erzähler seine Spieler gut integrieren ohne dass alles gleich in ein Gemetzel ausarten muss.

Kapitel vier: Scarlett Screens beschäftigt sich mit den Sterblichen Organisationen (meistens irgendwelche Gang, die Yakuza etc., etc.) welche von den Kuei-jin benutzt werden. Diese dienen als Krieger, genauso wie als Assassinen, Spione oder einfach nur als Chi-Quelle. Scarlett Screens können in jeder Art von Krieg eine Bedeutung spielen und dabei muss es sich nicht einmal um körperliche Auseinanderetzungen halten. Ein Gangmitglied ist genauso nützlich wie ein Opernsänger.
Kapitel fünf: Crimson War beschäftigt sich mit der Invasion der Kuei-jin nach Kalifornien und ist eines der interessantesetn Kapitel (auch wenn man nicht viel erfährt). Diese Kapitel enthält eine kurze Einleitungsgeschichte die durchaus lesenswert ist, gibt sie doch der Invasion einen erschreckenden Hintergrund (Mehr will ich dazu aber nicht verraten).
Grimsom War enthält einen kurzen Umriss über die Erstkontakte zwischen östlichen und westlichen Vampiren und den Konflikten die daraus entstehen. Man erfährt was die meisten der Keui-jin über die Kainiten wissen und umgekehrt. (Dieses Kapitel erklärt auch, dass Beast und P'o nicht identisch sind, dies nur für all jene die dies interessiert und die sich diese Frage schon gestellt haben) Es werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten beschrieben, die Vorteile welche die Ghule darstellen und die Nachteile der Dhampire (Ghule kann man über Nacht erschaffen, Dhammpire dauern etwas länger). Man erfährt wer von der Invasion provitiert und wie es mit Kuei-jin auf der restlichen Welt aussieht (auch Australien leidet unter ihnen).

Der Appendix: Gods of War enthält einige wichtige Personen der riege, unter anderem die einflussreichsten und wichtigsten Bamboo Princes und zwei neue Rituale (auf die man auch verzichten hätte können).

Wie anfänglich schon erwähnt ist dieses Buch nicht unbedingt von Nutzem. Vielleicht für diejenigen welche einen Anarchenähnlichen Konflikt in ihre KJ-Chronik einbauen lassen wollen oder diejenigen die einen grösseren Wert auf die Invasion legen. Ansonsten kann man das Buch getrost beiseite legen.
In meinen Augen ist der Shadow War bisher das schlechteste Buch der KotE-Reihe, aber vielleicht kann sich ja jemand damit anfreunden.

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Name: Shadow War

Art: Quellenmaterial für Vampire-Kindred of the East; Buch;

Preis: 20 Euro

Kontakt: White Wolf
Homepage: www.white-wolf.com

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20