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Exalted - Games of Divinity

A Compendium for the Divine, so der Untertitel dieses Quellenbuches welches Götter, Elemtare und Dämonen zum Inhalt hat. Was man auch immer darunter erwarten hat, es ist ein gutes Buch geworden, dass zwar in einigen Aspekten eher kurzgefasst ist, aber dafür ein durchaus brauchbares 'Monsterkompendium' bietet, genügend Götter, Elemetare und Dämonen um seine Spieler bei Laune zu halten.
GoD (welch passende Abkürzung) ist durchaus weiter zu empfehlen, auch wenn mir einige Dinge zu kurz geraten sind, aber die Geschmäcker sind verschieden, jeder Exalted-Leiter sollte seine Freude daran haben.

In der Einleitung erfährt man ein bisschen mehr über die Himmlische Geschichte, beginnend bei den Primordials und wie die Götter und eigentlich die ganze Schöpfung entstanden ist (durch fröhliches Formen von Essence). An sich bietet diese Geschichte genau das was man in anderen Geschichten (selbst der eigenen) so zu lesen bekommt: Die grossen Herrscher, die von ihren eigenen Untergebenen unterworfen wurden (allerdings durch das Erschaffen von Menschen mit besonderen Fähigkeiten, den Exalted). Die Götter (sprich die Sonne, der Mond, die Maiden...) bekamen Hilfe von zwei Primordials: Gaia und Autochthon. Nachdem die anderen Primordials in ihre Schranken gewiesen (oder vernichtet) wurden, zogen sich die Götter (mit Ausnahme der unbesiegbaren Sonne) zurück und überliessen die Exalted und die Menschen sich selbst. Sie beschäftigten sich mit anderen Dingen (den Games of Divinity). Die Überheblichkeit der SolarExalted wuchs, und schliesslich wandte sich die Sonne von ihnen ab....und das grosse Zeitalter ging zu Ende.
Daneben enthält die Introduction das was man von einem Kapitel dieser Art erwartet: Ein Lexikon, einen Überblick über die folgenden Kapitel und eine Liste von Göttern, Elementaren und Dämonen aus anderen Quellenbüchern (unter Auslassung des Regelwerks und Time of Tumult.

Kapitel One, Gods, befasst sich mit den Spirits der Welt. Einen Grossteil bilden die Beschreibungen von mehr oder weniger grossen und wichtigen Göttern, bis hin zu kleinen Guardianspirits. Für jedes Powerlevel und Interesse sollte etwas dabei sein, Mitglieder der Eclipse Oder Twilight)-Caste dürften ihre Freude daran haben.
Daneben erfährt man mehr über die Celestial Hierarchie, die in der himmlischen Stadt Yu-Shan zu finden ist und sich dort den Games of Divinity hingibt. (seltene) Möglichkeiten diese Stadt zu betreten (sogar für Normalsterbliche) werden gegeben, ebenso wie das Verhältnis der Götter zum FairFolk (die Spirits hassen die Feen, was sie aber nicht daran hindert manchmal mit ihnen zusammenzuarbeiten), den Abyssal (auch hier finden durchaus Zusammenarbeiten statt, auch wenn man sich den neuen Exalted mit Vorsicht nähert), den Celestial (man gedenkt der früheren Zeiten und hilft wo man nur kann, oder man benutzt sie...) und den Terrestrial Exalted.
Den Abschluss des Kapitels bildet ein Abschnitt über die God-Blooded (Nachkommen aus Verbindungen zwischen Spirits und Menschen oder Menschen, die einige Kräfte von Geistern bekommen haben) und zwei neue Zauber (einer aus dem terrestrial Circle, der andere aus dem Solar Circle).
Leider fand ich den Abschnitt über die God-Blooded etwas zu kurz, ich hätte mir mehr erwartet (beispielsweise der nette Hinweis von God-Blooded als Spielercharaktere...)

Kapitel zwei, Elementals, hat den selben Aufbau wie das vorangegangene Kapitel. Den Hauptteil bilden auch hier die ausführlichen Beschreibungen einiger Elementare, sowie Fähigkeiten die nur Elementare benutzen können (abgesehen von den allgemeinen Spiritcharms). Auch hier wird auf die Geschichte der Elementare eingegangen, ebenso wie ihre Verbindungen zum FairFolk, anderen Spirits und Menschen.

Das dritte Kapitel, das den Dämonen gewidmet ist, hat bei mir leichte Verständnisschwierigkeiten ausgelöst, aber ansonsten ist es eine gute Idee. Die Yozis, also die getöteten/vertriebenen Primordials, sind weit davon entfernt menschlich zu sein, und das ist gut so, auch wenn es mir nicht leicht fällt dass Konzept einer Stadt, einer Wüste oder eines tödlichen Windes wirklich zu begreifen, aber wann als Erzähler braucht man schon einen der Yozis. Und auch wenn es ausführliche Beschreibungen dieser Wesenheiten gibt, die Werte fehlen (was auch nicht wirklich nötig ist).
Ähnlich der unbesiegbaren Sonne und ihrer Vebündeten haben auch die Yozi ihre eigene Stadt, Malfeas, und wie im Götterkapitel erfährt man auch hier einiges über die Stadt und seiner Bewohner.
Auch die Bedeutung der drei Dämonenzirkel wird erklärt: Die 'Seele' eines jeden Yozis ist in verschiedene kleinere Teile eingeteilt, meist um die zwanzig. Dies sind Dämonen des Dritten Zirkels. Auch ihre 'Seele' ist gespalten, diese Splitter sind die Dämonen des zweiten Zirkels und deren Seelenteile Dämonen des ersten Zirkels. Je näher sie den Yozis stehen desto mächtiger sind sie.
Was ich etwas schade fand war die kurze Andeutung der Verbindung zwischen den Yozi und den Deathlords aber vielleicht bringt das Abyssal Exalted-Quellenbuch darüber mehr Aufschluss. Und auch wenn man vielleicht an eine Überfrachtung der Schöpfung mit Exalted denken mag (ich erinnere hier nur an die Alchemical Exalted aus Time of Tumult) so hätte man meiner Meinung nach den Infernal Exalted mehr Platz einräumen können, wenn man sie schon erwähnt, oder es gleich bleiben lassen.

Das Ende der Games of Divinity bilden ein paar Spiritcharms und ein neuer (Spirit)Hintergrund (Cults).

Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch, das eine Menge potentieller Verbündeter und Antagonisten auffährt, ebenso wie einige Storyideen und ein tieferes Verständnis für die Welt der Spirits.

Eine Rezension von



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Name: Games of Divinity

Art: Quellenmaterial für Exalted; Softcover;

Publikationsjahr: 2002

ISBN-10: 1-58846-659-0

ISBN-13: 978-1-58846-659-4

Preis: 21 Euro

Kontakt: White Wolf
Homepage: www.white-wolf.com

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20