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Romane - Rettungskreuzer Ikarus 35: Kontakt

25 Romane und ein paar Jahre in der Zukunft lesen wir jetzt den zweiten Teil eines Zweiteilers von Irene Salzmann. Gefiel sie mir mit ihrem Band acht sehr gut, kann ich auch diesmal nichts anderes behaupten. Eigentlich warte ich nur darauf, dass diese junge Riege von Autorinnen und Autoren mal angesprochen wird, für die grossen Verlage zu schreiben. Selbst langlebige Romanserien können von einem frischen Wind nur profitieren.
Auf der Weltraumstation Vortex Outpost herrscht weiterhin grosse Aufregung, Gespannt wartet man auf die feindliche Flotte. Die Zivilisten und alle entbehrlichen Personen wurden rausgeworfen. Die politische und militärische Führung will keine Opfer unter der Zivilbevölkerung beklagen, das ist schlecht für die nächsten Wahlen und den eigenen Karriereweg. Für manche wird die Karriere zu Ende sein, wenn die Outsider angreifen, so oder so.
Aber was wäre diese Serie ohne Verschwörungstheorien? Eine Bombenexplosion verletzt den Vizianer Pakcheon stark und setzt den Telepathen ausser Gefecht. Unter Verdacht gerät ausgerechnet sein engster Berater Septimus Junius Cornelisu. Als Beweise dienen die offensichtlichen Hinweise auf DNS und Fingerabdrücke. Aber Hinweise kann man fälschen. Nicht jeder ist bereit in Septimus einen Verräter und Mörder zu sehen. Vor allem, wenn man es mit weitaus einfachern Mitteln einer Bombe und viel gründlicher durchführen kann. Wenn Septimus nicht der Verräter ist, wer steckt dann dahinter? Neue innere Feinde? Gangster, oder gar die ersten Angreifer in Form einer fünften Kolonne? Wie auch immer, die Lage wird nicht besser als Septimus ausbricht.
Und dann kommt die Überraschung des Tages. Oder der Nacht, das weiss man nie so genau, denn draussen wird es nie richtig hell. Man findet direkt vor der Nase einen Zugang zum Nexoversum. Ein Angriffstor der Feinde. Und allzeit bereit.
Irene Salzmann hat so viel Tempo in den Roman gesteckt und so viel Handlung, dass es glatt für einen dritten Roman gereicht hätte. Action, Humor, Abenteuer und Hintergrundwissen über ein faszinierendes Universum. Der Roman hätte ruhig etwas länger sein können. Wenn sie so weiter macht, kann sie die Serie alleine schreiben. eine gute Serie, spannend, und mit dem Nachteil versehen, man muss immer so lange auf den nächsten Teil warten.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Rettungskreuzer Ikarus 35: Kontakt

Art: Roman für Romane; 123 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2008

ISBN-10: 3-94125-801-x

ISBN-13: 978-3-94125-801-3

Preis: 7 Euro

Kontakt: Atlantis
Homepage: www.atlantis-verlag.de

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Letzte Änderung / Last modify: 2009-01-04