Star Trek: Countdown

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: 6
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Star Trek; 104 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2009
ISBN10:
ISBN13: 978-3-94124-806-9
Preis: 15 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: CrossCult


Dies ist die Geschichte des Romulaners Nero. Captain Nero ist mit seinem Raumschiff Narada unterwegs, um Erze und seltene Materialien abzubauen. Ihm zur Seite steht eine treue, aufopferungsbereite Crew. Sie sind in einem Sonnensystem als plötzlich sich die Welt ändert. Das Zentralgestirn entwickelt sich urplötzlich zu einer Nova. Die Crew erkennt die Katastrophe und flieht nach Romulus. Dort treffen sie auf Botschafter Spock. Der lebte auf dem Planeten viele Jahre im Untergrund um für den Frieden auf der Welt zu kämpfen. Botschafter Spock erkennt die Gefahr und bietet seine Hilfe an, sowie eine Lösung des Problems. Denn die Nova ist so stark, dass sie den Heimatplaneten der Romulaner bedroht. Benötigt wird ein sehr seltenes Material mit dem Namen Decalithium. Das Material kann umgewandelt werden in sogenannte Rote Materie. Die Rote Materie soll in der Lage sein ein schwarzes Loch zu erzeugen, indem sich die Nova verlieren soll. Der Rat der Romulaner verweigert jede Hilfe und so macht man sich auf den Weg, um weiteres Decalithium zu besorgen. Doch am Zielort werden sie von Remanern erwartet. Es kommt zum Kampf. Das Bergbauschiff ist natürlich nicht bewaffnet, doch kommt unverhofft Captain Data mit der U.S.S. Enterprise zur Hilfe. Es gelingt die Remaner auszuschalten und mit dem beschädigten Raumschiff Narada nach Vulkan. Sie werden nicht gerade freundlich aufgenommen und die angeforderte Hilfe wird zuerst einmal abgelehnt. Aber Botschafter Picard ist ihnen behilflich. Captain Nero dreht durch als er die von Spock versprochene Hilfe nicht erhält, denn in der Heimat wartet seine Frau mit dem ungeborenen Sohn auf ihn. Als er dort ankommt, kann er nur noch den explodierenden Planeten ausmachen. Als er wenig später den geflohenen Hohen Rat im All findet, dreht Nero durch. Mit den Koordinaten die ihm der Rat nannte, gelangt er zu einer geheimen Militärbasis wo sein Raumschiff mit Borgtechnologie umgebaut wird. Danach bricht er zu seinem persönlichen Rachefeldzug auf.
Man kann sich denken, wie die Geschichte ausgeht, denn der Comic ist die offizielle Vorgeschichte zum aktuellen Star Trek Film. Wir lernen eine Menge alter Charaktere kennen. Spock und Picard als Botschafter, Data als Captain der Enterprise, La Forge als Ingenieur. Der neue Charakter Nero, ist äusserst gelungen. Zwar erfolgt der Wandel des Mannes sehr plötzlich, aber nachvollziehbar. Der Mann, der eben noch bereit war, dem Vulkanier Spock zu vertrauen und ihm zu helfen, und damit der ganzen Galaxis einen Dienst zu erweisen. Vom eigenen Hohen Rat und später von den Vulkaniern enttäuscht, will er nur noch eines. Rache. Rache für seine tote Familie, Rache für den untergegangenen Heimatplaneten. Der Comic glänzt mit einer sehr guten Umsetzung in Bildern. Manchmal sind einzelne Bilder nicht so, wie ich es gern hätte. Allerdings gibt es viele Bilder, die mir ein paar andere Erinnerungen bringen. Auf Seite 23 der Remaner sieht eher aus wie Nosferatu und die umgebaute Narada erinnert mich an ein Raumschiff aus der Serie Babylon 5. Aber wie auch immer. Die Vorgeschichte macht mich neugieriger auf den Film als ich es sowieso schon bin.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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