drosi.de | Rezensionen | Warhammer 40000 | Warhammer 40.000: Exterminatus
Warhammer 40000 - Warhammer 40.000: Exterminatus

Der Planet Magnum Christi birgt ein gefährliches Geheimnis. Die Schlacht am Carrion Gulf offenbarte das Geheimnis, dessen schreckliche Tragweite noch niemand erkennen kann. Inquisitor Delius Alastor, eben noch gegen seinen Erzfeind Scyre im Kampf, geht diesem Geheimnis nach. Man fand versteckt zwei feindliche Titanen. Nicht nur der Inquisitor fragt sich, warum die beiden Kampfmaschinen des Gegners so lange vor den Augen der Psioniker und Astropathen verborgen bleiben konnten. Doch nicht nur die frage quält Delius, sondern wie viele sind noch vor den Augen des Imperators verborgen? Als sich bei den Titanen, allen Ketzern mit Bomben-Gürteln zum Trotz, ein Container des Handelshauses De Kyp gefunden wird. In diesem Container sitzt ein Anti-Psioniker, der dafür sorgte, dass die Titanen nicht gefunden wurden. Delius Weg führt ihn nach Demaris, dem Hauptplaneten des Handelszentrums der Familie De Kyp. In seiner Begleitung Chastener T'Sera, die bei den Ausgrabungen der Titanen federführend war.
Inquisitor Delius Alastor lernt dort das Geschwisterpaar Sebastian und Agnetha kennen. Die beiden erbten das Handelsimperium ihres Vaters und stellen sich zuerst sehr hilfsbereit an. Die Spur führt Inquisitor Delius zu den Brüder Damask. Sie sind nicht nur Händler sondern auch Piraten, Banditen, Halunken. Der Inquisitor überrollt die Festung der Brüder und muss feststellen, dass diese mit den De Kyp feste Verträge haben und alles nur eine fiese Intrige darstellt. Zurück bei den De Kyp fängt der eigentliche Ärger erst an. Unter Führung von Scyre erscheinen die Chaos-Marines der tausend Sonnen über dem Planeten. Ein letzter Kampf ums Überleben beginnt.

Leider hatten die beiden Autoren nicht genug Platz eine längere Geschichte zu erzählen. Was sie hier entwickelten um einen logisch-fundierten Hintergrund für eine Schlacht zu bieten, hätte Platz für eine Taschenbuch-Trilogie gehabt. Dennoch faszinierte mich die Erzählung von vornherein. Die düstere Untergangsstimmung geht etwas verloren, aber insgesamt gesehen ist der Comic wieder gut geworden. Sechs verschiedene Zeichner hinterlassen natürlich auch sechs verschiedene Stile und Eindrücke beim Leser. Diese gefallen nicht immer. Störend vor allem, die Laut-Malerei. Vor allem im Schalldichten Weltall.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



www.DRoSI.de
die beste Adresse,
seit es Rollenspiele gibt
© Copyright by Dogio
Erik Schreiber vom Bücherbrief
von www.spaet-lese-abend.de
Mehr zum Thema
Links zum Thema
Diesen Artikel kaufen

Diesen Artikel kaufen

Qualität Text
Qualität Optik
Nutzen/Spaß
Gegenwert
Wie wird gewertet?

Name: Warhammer 40.000: Exterminatus

Art: Roman für Warhammer 40000; 110 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2009

ISBN-10: 3-86607-801-3

ISBN-13: 978-3-86607-801-7

Preis: 17 Euro

Kontakt: Panini

[Dieses Fenster schließen]

5986 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Rezensionen bei drosi.de
Please note:
The names of all or most of the games and their logos on the subsequent pages are trademarks or registered trademarks of the owning company. Any use on this or subsequent pages should not be misconstrued as a challenge to said trademarks, nor as an attempt to infringe upon any copyrights that may be owned by said companies.
The drosi.de content and database is © 1998-2009 by Uwe 'Dogio' Mundt.
Letzte Änderung / Last modify: 2009-08-15