Romane Horror - Gruselkabinett 34: Die obere Koje

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(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane Horror; 1 Audio-CD;
Publikationsjahr: 2009
ISBN10:
ISBN13: 978-3-78573-824-5
Preis: 9 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: Titania Medien


Aldous Brisbane ist ein weitgereister Mann, der nicht zum ersten Mal auf eine Seereise geht. Auf der Kamschatka schifft er sich im Juni des Jahres 1899 ein um nach New York zu fahren. Aldous buchte die Kabine 105 und ist damit, bis auf Kleinigkeiten zufrieden. Kabine 105, so stellt sich heraus, liegt ziemlich achtern und unten nahe den Maschinen. Sofort fällt dem Passagier der modrige, unangenehme Geruch seines Domizils auf. Stewart Robert hingegen versucht alles, damit der einzige Gast der Kabine, diese wechselt. Robert kennt sich nur zu gut mit der verfluchten Kabine aus. Auf einer anderen Reise verschwand ein Passagier aus der Kabine und seither geschieht seltsames. Das Bullauge steht auf und kann fast nicht mehr geschlossen werden. Immer wieder schwappt Wasser dadurch herein. Alsous findet den Zustand zwar seltsam, will der Sache jedoch auf den Grund gehen.
Derweil geht Aldous Brisbane davon aus, dass die obere Koje belegt ist. sie ist verhängt, man kann nicht hinein sehen. Ausserdem steht ein fremder Koffer im Zimmer. Als der feine Herr spät in der Nacht ins Zimmer kommt, will er sich nicht mit Aldous unterhalten. dafür wacht Aldous in der Nacht noch zweimal auf. einmal weil der Herr in der oberen Koje schreit, dann weil das Bullauge offen steht. Durch den Wassereinbruch könnte das Schiff untergehen, wenn das Wetter schlechter wäre. Der Vorfall mit dem Bullauge wiederholt sich und Aldous kann sogar den Kapitän überreden, dass er in der Kabine bei Aldous schläft um das Rätsel zu lösen.
Gruselgeschichten zur See sind immer wieder etwas besonderes. Viele Autoren nahmen sich dieses Themas an und schrieben ihre Erzählungen. Francis Maríon Crawford gehört zu den Autoren, die mir nicht sehr bekannt sind. Daher war ich nicht nur erfreut, das Stück zu hören, sondern auch einen neuen Autoren kennen zu lernen. Das Hörspiel ist fesselnd. Musik, Geräusche, Sprecher - alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Die Dialoge stehen immer im Vordergrund, nie wird das gesprochene Wort übertönt. Aus dem geschriebenen Wort wurde mittels Umsetzung durch Marc Gruppe und Stephan Bosenius ein sehr gutes Hörspiel.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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