drosi.de | Rezensionen | Romane | Der 13. Engel
Romane - Der 13. Engel

Alles beginnt mit einem unerklärlichen Himmelsereignis. Ein feurig roter Komet zieht seine Bahn über den Himmel. Man glaubt, es sei ein gutes Omen, denn in der nächsten Zeit steht die Krönung des neuen Königs an. Kurz darauf verschwinden in der berühmten Kathedrale der Stadt dreizehn steinerne Engel. Und niemand will es gesehen haben.

Kurz darauf geht es mit dem Mädchen Amy Tallquist weiter. Das arme Kind ist ein sozialer Aussenseiter. Sie ist die Einzige in der Stadt, die nicht zaubern kann. Darüber ist sie natürlich etwas betrübt. Sie wohnt mit ihrem Vater, einem angesehenen Journalisten, in einem kleinen Haus. Die Mutter ist seit ein paar Jahren verstorben und so leben beide ganz allein in einem kleinen Häuschen. Das Leben ist soweit auch in Ordnung, bis plötzlich Tante Hester auftaucht und gleich danach die Polizei. Tante Hester will ihre Nichte in ein Internat stecken, um so ihrem Schwager eins auszuwischen. Hat er doch damals ihre Schwester geheiratet und sie blieb allein zurück. Doch zuerst kommt die Polizei und verhaftet Amys Vater mit der unglaublichen Behauptung, er hätte die dreizehn steinernen Engel aus der Kathedrale entführt, bzw. wüsste, wer es war.

Ab da geht für Amy alles durcheinander. Bei ihrer Tante ist nicht alles so wie es sein sollte und Amy muss feststellen dass ihre Tante in einem ganz fiesen, hinterhältigen Komplott verwickelt ist. Amy bleibt nur die Flucht aus dem Haus ihrer Tante.

Amy ist die Heldin dieses Buches. Allein auf sich gestellt lernt sie den Gärtnerlehrling Finn kennen. Mit ihm zusammen ist sie auf der Flucht vor den Verschwörern und sie wollen gleichzeitig den neuen König warnen. Dadurch ergibt sich eine wilde Verfolgungsjagd durch die Stadt, bis in die Abwässerkanäle hinein. Michael Borlik ist ein Autor, der es sehr gut versteht, die einzelnen Handlungsträger seiner Romane vorzustellen. Amy ist sehr sympathisch, sie ist sofort der Liebling des Lesers. Finn, ihr Fluchthelfer, ist ebenso freundlich beschrieben. Dahingehend sind Tante Hesters und ihre Verschwörer wirklich böse. Man verfolgt sie, steckt sie in dunkle Keller, bedroht sie, Finn wird verletzt und anderes mehr. Die Bösen des Buches sind wirklich Böse und die Guten Gut. Es ist aber nicht so, dass alles sofort eindeutig ist. Manchmal muss man nachdenken und sich überraschen lassen. Denn bei all dem, darf man eines nicht vergessen. Es geht um den dreizehnten Engel.

Wer mehr über Michael Borlik erfahren möchte, lade sich auf www.homomagi.de den phantastischen Bücherbrief 418 kostenlos herunter.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



www.DRoSI.de
die beste Adresse,
seit es Rollenspiele gibt
© Copyright by Dogio
Erik Schreiber vom Bücherbrief
von www.spaet-lese-abend.de
Mehr zum Thema
Links zum Thema
Diesen Artikel kaufen

Diesen Artikel kaufen

Qualität Text
Qualität Optik
Nutzen/Spaß
Gegenwert
Wie wird gewertet?

Name: Der 13. Engel

Art: - für Romane; 363 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2008

ISBN-10: 3-52217-980-3

ISBN-13: 978-3-52217-980-5

Preis: 15 Euro

Kontakt: Thienemann

[Dieses Fenster schließen]

5367 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Rezensionen bei drosi.de
Please note:
The names of all or most of the games and their logos on the subsequent pages are trademarks or registered trademarks of the owning company. Any use on this or subsequent pages should not be misconstrued as a challenge to said trademarks, nor as an attempt to infringe upon any copyrights that may be owned by said companies.
The drosi.de content and database is © 1998-2008 by Uwe 'Dogio' Mundt.
Letzte Änderung / Last modify: 13.06.2008