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Romane Fantasy - Der schwarze Reiter

Es ist die Welt der Pferdefürsten, in der Ritter Aldric Talvalin lebt. Als er zu seiner Heimatburg zurück kommt, muss er feststellen, dass seine Familie von Kalarr cu Ruruc und dem Totenbeschwörer Duergar hingemetzelt wurde. Die Familie ist tot, nur der Vater hält sich krampfhaft am Leben und nimmt ihn des Versprechen auf dem Sterbebett ab, furchtbare Rache zu üben. Das ist leichter gesagt, als getan, denn im Moment gilt er als Vogelfrei, denn Kalarr cu Ruruc macht Jagd auf ihn. Auf der Flucht gerät er zu einer alten Hütte, in der ihm ein seltsamer Mann aufnimmt und ihn behandelt. Der Pfeil im Körper gehört nicht zur üblichen Ausstattung eines Ritters. Gemmel, so heisst der Hüttenbewohner, beschliesst Aldric zu unterstützen. Dies zeigt sich darin, dass er dem Ritter im Schwertkampf aber auch in der Zauberei schult. Immerhin ist es ein Anfang, denn gegen einen Totenbeschwörer und einen ausgebildeten Krieger hat ein relativ unerfahrener Ritter keine Chance. Alric lernt schnell und konzentriert und während der Zeit in der Waldhütte, immerhin vier Jahre wird er zu einem sehr guten Schwertkämpfer. Als Gemmel beschliesst, die Ausbildung von Alric sei beendet, gibt er ihm nicht nur ein Pferd und eine Rüstung, sondern auch eine magische Klinge, die auf den bezaubernden Namen Witwenmacher getauft wurde. Ein Kampf gegen Kalarr cu Ruruc scheint jedoch noch nicht angeraten. Es ärgert ihn, dass der Mörder seiner Familie sich auf seiner Burg Dunrath Castle breit gemacht hat, aber er kann noch nichts gegen ihn ausrichten. Daher sendet Gemmel, ihn aus, einen Zauberstab in seine Gewalt zu bringen. Alric macht sich auf den Weg und erlebt dabei einige Abenteuer, bis es ihm gelingt in den Besitz des legendären Zauberstabes zu gelangen.
Peter Morwoods Fantasy erinnert mich an David Gemmell und seine DRENAI-SAGA, an Michael Moorcock und seinen ELRIC (man beachte die Namensähnlichkeit) und dessen besonderem Schwert und andere Fantasy-Autoren mehr. Seine Versatzstücke der Fantasy finden seit Jahrzehnten Verwendung. Es sind die gleichen Voraussetzungen, die man für Fantasy-Rollenspiele nimmt und die in den Computerspielen ihre Entsprechung gefunden haben. Es ist so ähnlich wie das Märchen VON EINEM DER AUSZOG, DAS FÜRCHTEN ZU LERNEN, ein Bursche der auszieht, die Welt zu bereisen und sich auf die Suche nach magischen Gegenständen macht.
Ich persönlich halte den vorliegenden Roman für eine gesunde Mischung aus Unterhaltung und Spannung.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Der schwarze Reiter

Art: Roman für Romane Fantasy; 460 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2009

ISBN-10: 3-49229-159-7

ISBN-13: 978-3-49229-159-0

Preis: 10 Euro

Kontakt: Piper

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Letzte Änderung / Last modify: 2009-04-13