Romane Fantasy - Die Wächter von Astaria 2: Die flüsternde Stadt

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: -
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane Fantasy; 477 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2009
ISBN10:
ISBN13: 978-3-47335-295-1
Preis: 17 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: Ravensburger


Die Welt Astaria scheint aus den Fugen zu geraten. Die Goblin-Horden stehen kurz vor den Städten Genova und Firenze. Fabio konnte sich in die schützenden Mauern des Castells di Arborea zurückziehen. Scheinbar beginnen die Abenteuer um den jungen Knappen jetzt erst richtig. Denn Fabio erlebt eine Erscheinung, die für ihn im weiteren Verlauf der erzählung noch an Bedeutung gewinnt. Während er versucht, sich darüber Gedanken zu machen, ruft ihn Silvestro, der Ordensmeister der Paladine zu sich. Der Ordensgrossmeister erzählt ihm nicht nur von einigen Geheimnissen, sondern erfüllt Fabio einen andern Traum. Er ernennt ihn zum Paladin. Der frisch ernannte Paladin reitet mit anderen Ordensmitgliedern unter Führung von Silvestro in die Hauptstadt Stella Tiberia um dort eine wichtige Besprechung mit den Sternenmystikerinnen abzuhalten. Die Sternenmystikerin Aureana brachte Silvestro eine beunruhigende Offenbarung zur Kenntnis, die gründlich besprochen und von allen Seiten betrachtet werden muss. Schliesslich entscheidet sich die Gruppe dafür, Fabio auszusenden und die Sternenmystikerin Denebola mit ihrer neuen Novizin Celeste da Vontafei nach Firenze zu entsenden. Mit dieser Reise sollen gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden. Zum einen soll ein Pakt mit Firenze geschmiedet werden, der sich gegen die Goblin-Horden richtet. Desweiteren soll er in einem Ausscheidungsverfahren den sieg erringen, damit er als Anführer des Heeres gegen die Goblins auftreten kann. Zum anderen soll nach der Eisernen Bibliothek geforscht werden. Und wenn schon die Bibliothek nicht selbst, so doch Hinweise dazu, gefunden werden. Doch bevor es soweit kommt, wird die Versammlung angegriffen und mehrere der Anwesenden getötet.
In Firenze angekommen versuchen er und seine Begleiter sich im Lanzenstechen zu bewehren. Als Preis winkt eine mächtige Waffe, die jedoch dem Gegner nicht in die Hände fallen soll. Nachts nimmt er jedoch die Suche nach Hinweisen auf, die sich nicht so einfach zeigen. Dabei muss er immer wieder gegen die Schergen des Erzstellars antreten. Die Kämpfe führen dazu, dass Fabio die Stadt Firenze fluchtartig verlassen muss. Ihr neues Transportmittel ist ein Luftschiff. Die Flucht führt sie bis zur versunkenen Stadt Napuli, die ihm ihr Geheimnis preis gibt.

Thomas Finn führt seine Erzählung gekonnt weiter. Dabei bezieht sich das gekonnt nicht nur auf die Sprache und den Schreibstil, sondern auch auf die abwechslungsreiche Handlung und die verblüffenden Ideen. Da gibt es die zwei humorvollen Gardisten Odilio und Jacopo, die für etwas Abwechslung sorgen, ein Gnomenlager, ein spannendes Turnier, Sternenmystikerinnen, die durch fallende Stellare ihr Macht gegen die Sternenvampire verlieren, und und und...
Eine der Stärken des Schriftstellers ist sein ungeheurer Einfallsreichtum, die die Leser immer wieder erstaunt. Zudem führt er nicht nur neue Charaktere und Orte ein, sondern alte Figuren aus dem ersten Band, wie der mechanische Yargo oder die Werwölfin Sylvana, finden ihren Weg in die zweite Erzählung. Ich persönlich finde nichts zum Kritisieren. Thomas Finn gelingt es einen mittleren Band einer Trilogie zu schreiben, ohne dass daraus der gewohnte Lückenfüller wird.


Betrachten wir die neue Trilogie: Die Wächter von Astaria, dann erwartet uns in den nächsten Bänden ein phantastisch gewebter Fantasy-Gobelin, der an der kahlen Wand der Vernunft für Leben, Farbe und Abenteuer hängt. Jeder gesponnene Erzählstrang bietet eine eigene Welt. Und doch sind nur alle zusammen ein Bild, Der Gobelin des Thomas Finn.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

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dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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