Romane Fantasy - Der Bund der Schattengänger 1: Jägerin der Dunkelheit

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: 6
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane Fantasy; 552 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2009
ISBN10:
ISBN13: 978-3-45353-309-7
Preis: 9 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: Heyne


Die Schattengänger sind besonders hervorragende Kämpfer aus dem Bereich des Militärs, der Polizei oder anderen Einrichtungen. Ihre geheimen Kräfte sind jedoch paranormale Gaben, die mich an die alten Heftromane von Larry Brent und der PSA erinnern. Sie sind fähig Telekinese und Telepathie anzuwenden, das Bewusstsein anderer Menschen zu beeinflussen oder gar in Träumen zu wandern. Um aus diesen besonderen Menschen eine schlagkräftige Truppe von Elitekämpfer zu machen, wird der geniale Wissenschaftler Dr. Whitney eingestellt. Er soll die besonderen Gaben der einzelnen Soldaten noch stärken. Das geheime Projekt wird aufgedeckt und die ersten Männer sterben unter geheimnisvollen Umständen. Captain Ryland Miller will mit seinen verbliebenen Männern die geheimen Laboratorien verlassen, er wähnt sich, nicht zu unrecht, in ständiger Gefahr. Das nächste Opfer wird jedoch der Wissenschaftler Peter Whitney. Die Wissenschaftlerin Lily Whitney, die Tochter des genialen Wissenschaftlers wird zur letzten Hoffnung. Lily und Ryland fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen. Sie besitzt ebenfalls paranormale Gaben. Im Augenblick des Todes ihres Vaters Peter erhielt sie auf telepathischen Weg neue Anweisungen. Überrascht von der Arbeit ihres Vaters steht sie erst einmal Dumm da. Dann macht sie sich daran, den letzten Wunsch ihres Vaters umzusetzen. Sie rettet die Männer von Captain Ryland Miller und bringt sie erst einmal bei sich unter. Damit stoppt sie das Experiment und steht nun vor der Aufgabe, die Unterlagen ihres Vaters zu vernichten. Langsam kommt sie einer Verschwörung innerhalb des Militärs auf die Spur.

Der Bund der Schattengänger ist eine gute Serie. Was mir persönlich nicht so gefiel war die, zum Teil übertriebene, Erotik. Die Männer werden als Rauhbeine beschrieben, finden sich dann aber wie im Falle von Captain Miller, als sensible Liebhaber wieder. Die übersinnlichen Fähigkeiten der Männer und die Handlung um die Militärverschwörung gäben einen guten Action-Roman ab. Der Mittelteil war etwas langatmig bis langweilig, doch wurde es zum Ende hin spannender. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden die Action etwas überwiegen wird.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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